Jetzt Chlor im Vogtareuther Netz

Landratsamt hebt am Spätnachmittag die Trinkwasser-Abkochverfügung für die Gemeinde auf

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Die Abkochverfügung für die Gemeinde Vogtareuth ist vom Landratsamt Rosenheim am heutigen Nachmittag aufgehoben worden. Das meldet das Landratsamt. Nach Angaben des Wasserbeschaffungsverbandes Vogtareuth sind im gesamten Netz nämlich nun mindestens 0,1 Milligramm Chlor pro Liter Wasser nachgewiesen worden.

Die Abkochverfügung war am Montag erlassen worden (wir berichteten), nachdem in Trinkwasser-Proben Enterokokken und Coliforme Keine nachgewiesen worden waren.

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6 Kommentare zu “Jetzt Chlor im Vogtareuther Netz

    1. Lieber Chlor als Odl, lieber Wasser als Milch

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      1. Die durchschnittliche tägliche Nitratzufuhr eines Menschen beträgt über Gemüse/Salate 61,7%,über Trinkwasser 26,3 % und über Milch 0,8%.Und Milch fördert die Gehirnzellen.

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        1. Äußerst interessant.
          Dann sind schon mal 88,8 % aus Lebensmitteln, die uns die moderne Landwirtschaft zur Verfügung stellt. Weiß man, wie die anderen 11,2 % in den menschlichen Körper gelangen? Kann ich davon ausgehen, dass diese ebenfalls zum Großteil aus anderen Produkten der modernen Landwirtschaft kommen?

          Achja, Milch fördert die Gehirnzellen. Gilt das für Naturmilch oder auch für den Cocktail, den ihr uns in die Regale stellt?

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        2. Ehrlich gesagt wundere ich mich auch, dass ein Bauer hier diese Zahlen ins Spiel bringt. Das ist eines der besten Argumente contra moderne Landwirtschaft.
          Um die halbe Aussage noch zu komplettieren, das vollständige Zitat (kern.bayern.de):
          “Das meiste Nitrat nehmen wir dabei mit Gemüseprodukten auf, 61,7 Prozent, gefolgt von Trinkwasser mit 26,3 Prozent. Andere Lebensmittel spielen nur eine sehr geringe Rolle: Getreideprodukte stehen für 4 Prozent der Nitrataufnahme, Obst für 3,9 Prozent, Fleisch- und Wurstwaren für 2,6 Prozent, Milch und Milchprodukte für 0,8 Prozent und Frischfleisch für 0,7 Prozent”

          Obwohl die Untersuchungen zu Nitrat in Trinkwasser noch nicht ganz eindeutig allein auf die Überdüngung schließen lassen, kann man hier festhalten, dass die Nitrataufnahme eines Menschens hierzulande von den Landwirten bestimmt wird (selbst wenn man die 26% des Wassers nicht mitrechnen würde). Das schlimme ist, man kann hier nicht mal auf hochwertige Produkte (Bio) ausweichen, da Bioobst und Biogemüse, das gleiche nitrathaltige Wasser zum Wachsen bekommen, wie die minderwertige Chemieware. .

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          1. Doch es gibt einen Weg. Es muss ein Umdenken her. Regionale Produkte sind nicht der Heilsbringer, sie sind der Nitratbringer. Obwohl Deutschland die Nitratwerte falsch misst, sind wir auf Platz 3 in Europa. Bio aus Österreich ist mein Favorit. Butter schon lange nur noch aus Irland.