Ja zum Feuerwehrbedarfsplan

Wichtige 60 Seiten ehrenamtlich erarbeitet - Eiselfinger Räte stimmen zu

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Brandschutz und effektive technische Hilfe etwa bei Verkehrsunfällen sind nicht nur rein ehrenamtliche Tätigkeiten von Feuerwehr-Mitgliedern, sondern auch Pflichtaufgaben jeder Kommune. Um die aktuellen und künftigen Herausforderungen durch ein fundiertes Handlungskonzept begleiten zu können, gab der Eiselfinger Gemeinderat in seiner Sitzung am gestrigen Donnerstagabend einstimmig grünes Licht für den vorliegenden Feuerwehrbedarfsplan.

Dieses mehr als 60 Seiten umfassende Werk listet nicht nur auf, wann beispielsweise Löschfahrzeuge der vier Eiselfinger Feuerwehren ersetzt werden müssen. Es gibt vielmehr einen detaillierten Überblick darüber, welches Gefahrenpotenzial im Gemeindegebiet eigentlich vorhanden ist, wie es um die Löschwasserversorgung bestellt ist, welche Ziele die Kommune beim Schutz der Bevölkerung definiert oder wie es um die jeweilige Personalstärke, Ausrüstung und den baulichen Zustand an jedem Feuerwehrstandort bestellt ist.

„Zur Einhaltung wichtiger Hilfsfristen und Sicherstellung des Brandschutzes in der Gemeinde Eiselfing ist jeder dieser Standorte unverzichtbar“, erklärte Alexander Maier. Der stellvertretende Kommandant der Bachmehringer Feuerwehr hatte den Bedarfsplan auf Grundlage eines etablierten Richtwertverfahrens federführend in zahlreichen ehrenamtlichen Arbeitsstunden professionell erstellt.

Auf diese Weise konnte das gesamte Gemeindegebiet systematisch erfasst sowie untersucht werden. Im Vorfeld der Ratssitzung hatte auch der Kreisbrandrat bereits seine Zustimmung zum Plan erteilt, der ab sofort in einem Rhythmus von jeweils fünf Jahren zu aktualisieren ist.

Die geschlossene Zustimmung der anwesenden Gemeinderäte nach der Präsentation und Beratung des Bedarfsplanes wertete Bürgermeister Georg Reinthaler nicht nur als wichtigen Schritt für die Sicherheit der Bürger. „Es ist darüber hinaus auch ein positives Signal an die rund 200 Frauen und Männer, die sich in Eiselfing ehrenamtlich bei den Feuerwehren in Aham, Bachmehring, Freiham und Schönberg engagieren.“

 

 

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