Ja, sei doch ned so dumm!

Großer Andrang, viel Applaus für Eiselfings Theaterspieler - Noch zweimal

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Schöner Auftakt der Theatersaison in Eiselfing! Über 500 Besucher haben sich gleich am ersten Wochenende davon überzeugen wollen, ob der Zangerl-Opa wirklich noch nicht „reif fürs Altersheim“ ist. Die Komödie in drei Akten von Ulla Kling macht ihrem Namen alle Ehre und beweist, dass auch der Zusatz „nach einer wahren Begebenheit“ mehr als passend ist. Denn bei allem Klamauk und deftigen Dialogen bietet das Stück letztlich reichlich Stoff zum Nachdenken. Noch zweimal gibt es die Gelegenheit, dabei zu sein …

Alles beginnt damit, dass der Zangerl Opa (Engelbert Schneider) nach dem Tod seiner Frau in den Augen seiner Kinder mit dem Haushalt und alleine in seinem Haus überfordert ist. Am liebsten wäre es ihnen, er ginge ins Altenheim.

 

Da der Opa das Partout nicht möchte, hofft man auf viele Bewerbungen auf die geschaltete Anzeige für die Stelle einer Haushälterin. Freundlich wird der Opa von Schwiegertochter Lydia (Katharina Samberger) zuvor noch darauf hingewiesen „dass die Annonce viel Geld gekostet hat und er sich ja zamreissen soll“.

 

Gesagt, getan. Die erste Bewerberin in Gestalt der jungen, attraktiven Lilo (Theresia Bräu) erscheint und für den Opa ist die Sache schnell klar: „De mog i oder koane!“. Leider hat er die Rechnung ohne seinen Sohn Ludwig (Gerhard Wimmer) gemacht, der die junge Dame postwendend wieder heimschickt. Auch die nachfolgende Bewerberin Fatima (Lisa Höfler), die sich selbst nicht sicher ist, ob sie denn jetzt sieben, zehn oder zwölf kleine Kinder hat, entspricht nicht den Vorstellungen der Kinder.

Erst mit Irma Kragler (Petra Wolfsberger) scheint sich das Blatt zu wenden, aber …

Zu viel wird nicht verraten!

Denn am kommenden Freitag, 26. Januar, und am Samstag, 27. Januar, heißt es im Sanftl-Saal in Eiselfing noch mal „Vorhang auf!“

Beginn ist jeweils um 20 Uhr, Karten gibt es ab 19 Uhr an der Abendkasse.

 

lh

Foto: Georg Barth

 

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