Italiener um 7.000 Euro „erleichtert“

Bundespolizei stoppt 60-Jährigen auf der Inntalautobahn

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Ein Italiener musste bei der Grenzkontrolle auf der Inntalautobahn Justizschulden in Höhe von insgesamt 7.077 Euro begleichen. Die Bundespolizei Rosenheim hat den 60-Jährigen, der mit seinem Pkw in Richtung München unterwegs war, am gestrigen Montag auf Höhe Kiefersfelden gestoppt. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass er gleich zweifach gesucht wurde.

Den beiden Haftbefehlen der Staatsanwaltschaften in Rosenheim und München zufolge war der Mann in den Jahren 2015 und 2016 jeweils wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden. Das Rosenheimer Amtsgericht hatte beim ersten Verstoß eine Geldstrafe in Höhe von 878 Euro, das Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen beim Zweitverstoß eine Strafe in Höhe von 6.199 Euro inklusive Verfahrenskosten verhängt.

Einen Großteil des geforderten Betrages konnte der Südtiroler selbst begleichen. Mit finanzieller Unterstützung eines telefonisch verständigten Bekannten gelang es ihm schließlich, die vollständige Summe zu zahlen. Anschließend durfte er um den vierstelligen Betrag „erleichtert“ seine Reise fortsetzen.

 

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