Irrfahrt in der Hofstatt

Polnischer Lkw sorgte zur Mittagsstunde für viel Aufsehen - Polizei und Bauhof halfen

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Von den Zuschauern bekam der polnische Lkw-Fahrer nach seiner Odyssee in der Wasserburger Altstadt heute für gewagte Rangiermanöver viel Applaus – von der Polizei einen mächtigen Anpfiff. Offenbar hatte den Mann sein Navi mit seinem Sattelzug in die Hofstatt geleitet. Auf Verkehrszeichen achtete er dabei aber nicht. Von der Hofstatt aus gab es vorwärts kein Entrinnen – auch nicht rückwärts durch den viel zu engen Roten Turm. Also musste der Lkw-Fahrer sein riesiges Gefährt wenden – in ungefähr 40 Zügen. Fotos: WS

Der städtische Bauhof hatte zuvor eigens mehrere Verkehrszeichen abmontiert, um für mehr Platz zu sorgen.

Zwei Polizeibeamte halfen dann beim Hin- und Herrangieren. Nach zirka einer Stunde stand der Lkw abfahrbereit stadtauswärts.

Doch vorher hieß es: „Papiere, bitte!” Was die unglückliche Fahrt den Polen kostete, entzieht sich unserer Kenntnis …

 

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2 Kommentare zu “Irrfahrt in der Hofstatt

  1. Ich möchte mit keinem LKW-Fahrer und den aktuellen Arbeitsbedingungen in diesem Gewerbe tauschen. Sie halten trotzdem unser Wirtschaftssystem immer in Gang. Aber was immer wieder sprachlos macht, ist die Hilflosigkeit und das blinde Vertrauen auf die Navigationsgeräte. Wenn natürlich alle Schilder ignoriert werden und oftmals (selbst schon mehrfach nicht nur in Wasserburg beobachtet) das fahrerische Vermögen fehlt, den Fehler dann wieder zu beheben, sorgt das allgemein für negative Schlagzeilen über Brummi-Fahrer.

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  2. Da kann ich nur sagen,der arme Kerl….Hoffentlich fällt das Bußgeld nicht zu hoch aus 😬

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