… irgendwie „Schwein gehabt“?

Die etwas andere, aktuelle Meldung des Polizeipräsidiums Rosenheim

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Die etwas andere, aktuelle Meldung des Polizeipräsidiums Rosenheim wollen wir heute unseren Lesern am Freitagvormittag nicht vorenthalten. Hier der Wortlaut der Polizei: Irgendwie „Schwein gehabt“ hatte ein Altöttinger, als er am Mittwoch vor Weihnachten in seinem Vorgarten ein eben solches vorfand. Dort hatte irgendjemand eine imposante (Spar-) „Sau raus-gelassen“ und ihm auf die Gartenmauer gesetzt. Mit einer „Länge über Alles“ von 65 Zentimetern – von der Schnud bis zum Schwanzl …

… war das Geldsammelbehältnis aus gebranntem Ton, also quasi eine „gesengte Sau“, größenmäßig irgendwo zwischen Frischling, Spanferkel und Weihnachter einzuordnen.

Da weder eine thematische Zuordnung zum Heiligen Antonius mit einem Schwein mit Glöckerl als Attribut – noch zu seinem Namensbruder aus Padua aufgrund Zuständigkeit für Verluste sofort möglich war, wurde die Polizei verständigt. Diese nahm sich der „armen Sau“ an.

Mit dieser Pressenotiz zum Jahreswechsel soll nun versucht werden, den Eigentümer zu ermitteln. Das Schweindl wurde unter laufender Nummer 31.12. erkennungsdienstlich behandelt und weist als Alleinstellungsmerkmal den Verlust des linken, vorderen Haxen, vulgo der Stelze, auf.

Sollte dies auf ein Aufbrechen des Faggis hinweisen, so wäre dies eigentlich „unter aller Sau“ und somit strafbar!

… aber vielleicht ist`s auch nur ein entlaufenes Glücksschwein, mit dem die Polizeiinspektion Altötting in diesem Sinne ein gutes neues Jahr 2018 wünscht!

Hannes Schneider, Polizeioberrat

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