Investition in die Bildungsinfrastruktur

Landkreis Rosenheim beteiligt sich am Förderprogramm „DigitalPakt Schule"

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Der Landkreis Rosenheim wird sich am Förderprogramm „DigitalPakt Schule 2019 – 2024″ beteiligen. Dieser Grundsatzbeschluss ist gestern im Kreisausschuss und im Ausschuss für Schulen und Sport gefallen. Beide Beschlüsse waren einstimmig. Die Verwaltung wurde damit beauftragt, die notwendigen Schritte für die Umsetzung einzuleiten. 


Wie Andreas Hofherr, aus dem zuständigen Sachgebiet Schulwesen, ÖPNV im Landratsamt Rosenheim erklärte, sei man aktuell in der Bedarfsanalyse. Die Schulen wurden bereits kontaktiert, um ihren Bedarf zu melden. Mit dem „DigitalPakt” soll der Aufbau einer zeitgemäßen, digitalen Bildungsinfrastruktur, insbesondere die digitale Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen vorangetrieben werden. Dazu gehören auch der Aufbau einer schulischen WLAN-Infrastruktur, die Ausstattung der Schulen mit interaktiven Anzeige- und Interaktionsgeräten, digitalen Arbeitsgeräten sowie mobilen Endgeräten.

 

Dem Landkreis Rosenheim wurden über 6,6 Millionen Euro an Fördermitteln in Aussicht gestellt. Bei einem Fördersatz von 90 Prozent an förderfähigen Kosten beträgt der Eigenanteil des Landkreises bis 2024 rund 750.000 Euro.

Ziel des „DigitalPaktes” ist es, für die Gestaltung eines digital geförderten Unterrichts sowie zur Förderung der Medienkompetenz eine moderne und verlässlich verfügbare digitale Bildungsinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit dem Bund und den Kommunen arbeitet das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit Nachdruck daran, die schulische IT-Ausstattung weiter zu verbessern. Insgesamt stellt der Bund dem Freistaat Bayern bis 2024 dafür 778 Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung.

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