„Eine große Investition in die Zukunft“  

Neuer Montessori-Kindergarten in Gabersee offiziell seiner Bestimmung übergeben

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Symbolisch übergaben die Architekten des Bauprojetks den Kindern einen großen, goldenen Schlüssel. Der neue Wasserburger Montessori-Kindergarten gilt seit Freitagnachmittag als offiziell eingeweiht. In den neuen, kernsanierten Räumen auf dem Gelände des Inn-Salzach-Klinikums können die Kinder nun besser toben und spielen als am vorherigen, zentraleren Standort. Vertreter von Stadt, Landkreis und Bezirk kamen im Festsaal des Klinkums zusammen, um gemeinsam mit den Verantwortlichen des Montessori-Kindergartens den offiziellen Abschluss des Bauprojekts zu feiern.

Für die Finanzierung des neuen Montessori-Kindergartens wurden rund eineinhalb Millionen Euro benötigt. Den Löwenanteil von mehr als einer Million trug dazu die Stadt Wasserburg bei, aber auch von Bezirks- und Landkreisseite kam viel finanzielle Unterstützung. „Die kommunale Familie hält zusamen und wenn ma zamhoid, dann werd’s wos Gscheids!“, so Dr. Theodor Danzl, Geschäftsführer des Inn-Salzach-Klinikums.

Bezirktagspräsident Josef Mederer hob die Wichtigkeit von Kindergärten für die Gesellschaft hervor: „In Kinder investieren heißt in die Zukunft investieren.“  Außerdem lobte er den integrativen Leitgedanken des Wasserburger Montessori-Kindergartens, in dem Kinder mit und ohne Behinderung miteinander aufwachsen.

Landrat Wolfgang Berthaler (Foto oben) betonte, dass er sich freue, „gemeinsam diesen Weg zu gehen“ und übergab zusätzlich zu den bisherigen Finanzierungshilfen beim Umbau einen Scheck für die Inneneinrichtung der neuen Kindergartenräume.

Auch Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl zeigte sich sehr zufrieden. Die neuen Kindergartenräume sollen zu 80 Prozent den Kindern und Eltern der Stadt Wasserburg zugutekommen. Auch das sei ein Grund gewesen, weshalb man den Großteil der Baufinanzierung gerne übernahm.

 

Die leitenden Architekten Richard Kröft und Günter Bodenburg übergaben symbolisch einen Schlüssel an die Kinder, die sich in Form eines Liedes für ihren neuen Kindergarten bedankten. Nach einer Segnung durch Pfarrer Holger Müller konnten die neugierigen Gäste die Räume des neuen Kindergartens schließlich von innen betrachten.

Hildegard Wimmer, die Leiterin des Montessori-Vereins, sieht im neuen Standort viele Chancen. „Das ist, als würde man von einer Zwei-Zimmer-Wohnung in ein Haus umziehen. Die Möglichkeiten, die wir jetzt haben, haben wir nicht zuletzt den vielen engagierten Helfern zu verdanken.“ MP

 

 

MP

 

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2 Gedanken zu „„Eine große Investition in die Zukunft“  

  1. „Investitionen in die Zukunft“ wenn ich so einen marktwirtschaftlichen Schmarn schon wieder lesen muss, in 20 Jahren sind sie dann „Human Resources“ oder „Humankapital“, die Sprache der herrschenden Klasse zeigt in welcher Welt wir leben.

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  2. Ich bin dagegen, den Bildungsauftrag an private Einrichtungen zu vergeben! Meist macht man das ja aus Kostengründen, rein rational betrachtet. http://www.sueddeutsche.de/bildung/waldorf-montessori-und-co-sind-privatschulen-besser-als-staatliche-schulen-1.1483389 Wenigstens bleibt die Entscheidung der Vergabe eine Bildungspolitische Kritik an den kommunalen Einrichtungen des Sozen Bürgermeisters, wenn auch ungewollt aber sicherlich juristisch tadellos.

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