In große Küche zieht neues Leben ein

Mehrgenerationenhaus: Zusätzliche Räumlichkeiten für weitere Aktivitäten

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Wer noch nicht weiß, wo und warum es das Wasserburger Mehrgenerationenhaus (MGH) gibt, bekommt jetzt eine gute Möglichkeit, es kennenzulernen, sein Angebot zu nutzen und es zu unterstützen. Das MGH in der Burgau bekommt nämlich zusätzliche Räumlichkeiten. Ab April können Projekte und Veranstaltungen nun auch in den momentan gastronomisch genutzten Räumen am Willi-Ernst-Ring 18 stattfinden.

Das eröffnet dem Team des MGH neue Möglichkeiten: „Die große Küche und der ehemalige Gastraum sollen so bald wie möglich mit Leben gefüllt werden“, verspricht die Leiterin Maria Hessdörfer.

 

Das Mehrgenerationenhaus bietet unter anderem Sport und Bewegung für Kinder und Erwachsene, Computerkurse für Senioren, Hausaufgabenbetreuung für Grundschüler, Deutschkurse für Flüchtlinge, ein Elterncafé für junge Mütter und Väter, den Kidsclub für Kinder bis zwölf Jahren, Outdoor-Erlebnisse im interkulturellen Garten, ganz neu kreative Nähkurse und demnächst auch Kochkurse in internationaler Küche.

 

Fast alle Angebote sind kostenlos und werden durch oft ehrenamtliche Helfer ermöglicht. Die Teilnahme steht allen Wasserburger Bürgern offen!

 

Doch wer bezahlt das eigentlich? Im vergangenen Jahr beliefen sich die Kosten auf über 80.000 Euro. Etwa die Hälfte davon wird durch Fördermittel von Bund, Land und Kommune getragen. Die Stadt Wasserburg bezahlt zudem die Miete für die Räumlichkeiten. „Für die restlichen Kosten kommt der Kinderschutzbund Rosenheim als Träger auf, was für unseren gemeinnützigen Verein eine Herzensangelegenheit, aber auch ein jährlicher Kraftakt ist“, so die Geschäftsführerin Marianne Guggenbichler.

 

Foto: © KSB

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