In der Staffel: Franzi herausragend!

Biathlon-Weltcup am Mittag: Riesenjubel um 23-Jährige aus Albaching

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Was für ein schöner Biathlon-Sonntag für die Sport- und Franzi-Fans aus dem Altlandkreis: ‚Grandios, absolut herausragend‘ – die ARD-Reporter überschlugen sich mit Lob für Franzi Preuß aus Albaching (2. von links), die am Mittag die Staffel im Biathlon-Weltcup von Oberhof für Deutschland von Platz …

… vier auf Platz eins ganz nach vorne brachte! Fehlerfrei blieb die 23-Jährige im Schießen, 40 Sekunden Rückstand machte sie wett und übergab dann quasi zeitgleich mit Frankreich an Deutschlands Schluss-Läuferin Maren Hammerschmidt. Spannung pur …

Nur mal so – weil’s so schön ausschaut …

Während ihre drei Team-Kolleginnen insgesamt 13 Nachlader brauchten und auch noch zwei Strafrunden absolvieren mussten, kam Franzi absolut fehlerfrei durch ihr Rennen. ‚So stark, wer hätte das erwartet‘, wunderten sich die Fernseh-Reporter und staunten.

Sowohl liegend, als auch stehend schoss die Jüngste im Team schnell und souverän – und konnte den Weg Richtung Stockerl, den Denise Herrmann nach einem 14. Platz von Vanessa Hinz schon auf Rang vier vorgekämpft hatte, bravourös weiterführen.

Nahezu zeitgleich die Übergabe an die Schluss-Läufer – links Deutschland mit Franzi (2. von links) und rechts Frankreich, die späteren Sieger.

Man merkte Franzi den Elan und unbedingten Kampfeswillen an. Ein so gutes Zeichen für sie für die kommenden noch ausstehenden, so wenigen Chancen (wir berichteten), sich doch noch für die Olympiade zu qualifizieren.

Platz zwei am Ende heute in der Staffel – und voller strahlender Hoffnung für das Einzel in Ruhpolding und den Sprint wie Verfolger in Antholz. Franzi, glaub an dich!

Glücklich winkt Franzi nach ihrem Top-Rennen heute in die Fernseh-Kamera der ARD!

 

 

 

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2 Gedanken zu „In der Staffel: Franzi herausragend!

  1. Sauber Franze, das Lauftraining steigern, dann könnte es hinhauen. Mit einer anderen Aufstellung (im Nachhinein leicht zu sagen) – Hermannn zum Schluss – hätten wir es gepackt.

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    1. Hallo Martinec!
      Wie Du schon sagst: Im Nachhinein ist man immer (vielleicht) gescheiter. Aber man weiß ja nicht, wie es bei einer anderen Wahl der Laufpositionen ausgegangen wäre.
      Ich meine, dass es psychologisch leichter ist, mit einem relativ großen Rückstand ins Rennen zu gehen, als wenn es „Knapp auf Knapp“ steht und man „Entscheidungsläuferin“ ist . Denn wenn man bei größerem Rückstand nichts mehr aufholt, dann heißt es, es war nicht mehr „drin“, das Rennen war ja schon gelaufen bzw. die Entscheidung schon gefallen. Holt man allerdings bei einem Rückstand großartig auf, dann ist es super. Ich will damit sagen, wenn man mit großem Rückstand ins Rennen geht, hat man eigentlich nichts mehr zu verlieren, sondern man kann nur „gewinnen“.

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