In der „Identitätsfalle“

Uwe Bertram und Nik Mayr lesen am Theater Wasserburg

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Der Ökonom, Harvardprofessor und Nobelpreisträger Amartya Sen spricht sich dagegen aus, Menschen auf eine einzige Identität zu reduzieren. Er plädiert dafür anzuerkennen, dass jeder Mensch Mitglied in einer Vielzahl von „Gruppen“ ist: Staatsangehörigkeit, Wohnort, Geschlecht, Klassenzugehörigkeit, Beruf, politische Ansichten, Essgewohnheiten, sportliche Interessen, Musikgeschmack.

Jedes dieser Kollektive, denen ein Mensch gleichzeitig angehört, verleiht ihm eine bestimmte Identität. Keine seiner Identitäten sollte als seine einzige verstanden oder gar für ideologische, fundamentalistische, terroristische Zwecke benutzt werden können.

Aus dieser Analyse mit dem Titel „Die Identitätsfalle – Warum es keinen Krieg der Kulturen gibt“ lesen am Mittwoch, 16. Mai, um 20 Uhr zum Abschluss der Lesereihe „Kein schöner Mittwoch“ im Theater Wasserburg Uwe Bertram und Nik Mayr.

Mehr Informationen sowie Karten gibt es über www.theaterwasserburg.de. Karten im Vorverkauf sind bei der Buchhandlung Fabula und bei Versandprofi Gartner in Wasserburg, beim Kulturpunkt Isen-Taufkirchen und im Kroiss TicketZentrum Rosenheim erhältlich. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Foto: Nik Mayr, der die monatliche Lesereihe im Theater Wasserburg begründet hat, liest am 16. Mai gemeinsam mit Theaterleiter Uwe Bertram.

Foto: Christian Flamm

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