Impfzentrum ab Dienstag einsatzbereit

Gemeinsame Einrichtung von Stadt und Landkreis Rosenheim in der Inntalhalle

image_pdfimage_print

Das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Landkreis Rosenheim ist wie von der Bayerischen Staatregierung gewünscht ab Dienstag, 15. Dezember, einsatzbereit. „Für die Menschen in Stadt und Landkreis Rosenheim ist das Impfzentrum in der Inntalhalle ein Symbol der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Pandemie und die Rückkehr in einen möglichst normalen Alltag“, freuen sich Landrat Otto Lederer und Oberbürgermeister Andreas März über die baldige Betriebsbereitschaft des Impfzentrums. Jetzt komme es darauf an, rasch über Impfstoffe zu verfügen und die Menschen seriös über die Chancen und Risiken einer Impfung aufzuklären.

„Für uns stand sofort fest, dass wir der Stadt die Inntalhalle und die Infrastruktur zur Verfügung stellen.“, so die Geschäftsführer der Auerbräu GmbH, Dirk Steinebach und Thomas Frank. „Dadurch möchten wir die wichtige und wertvolle Arbeit, die Stadt und Landkreis Rosenheim, speziell das Gesundheitsamt, hier leisten in vollem Umfang unterstützen“, ergänzt Andreas Schmidt, Geschäftsführer der InnGastro GmbH.

 

Die Ausstattungsarbeiten für das neue Impfzentrum laufen bereits. Die medizinische Betreuung der Einrichtung wird vom Malteser Hilfsdienst übernommen. „Vorbehaltlich der rechtzeitigen und ausreichenden Verfügbarkeit des Impfstoffs wollen wir dort pro Tag rund 750 Personen impfen. Zunächst kommen jedoch mobile Impfteams zum Einsatz, um gesundheitlich besonders gefährdete, sogenannte vulnerable Gruppen in Alten- oder Pflegeheimen oder an ihrem Wohnsitz zu impfen.

 

Das Rosenheimer Gesundheitsamt wird diese Personengruppen schriftlich zur Impfung informieren“, so der städtische Impfzentrums-Koordinator Hans Meyrl zum weiteren Vorgehen. „Die Personalplanungen für die Besetzung des Impfzentrums sind bereits abgeschlossen. Alle notwendigen Personalstellen sind für einen mehrmonatigen Dauereinsatz besetzt“, zeigt sich Meyrl zufrieden mit dem Stand der Vorbereitungen. Der weitere Ablauf der Impfstrategie wird vom bayerischen Gesundheitsministerium vorgegeben.

 

„Aufgrund der hervorragenden Erfahrungen mit der Terminsoftware beim Testzentrum auf der Loretowiese lassen wir auch für das Impfzentrum eine solche Software für die Online-Terminvereinbarung entwickeln. Daneben wird auch eine rein telefonische Anmeldung möglich sein“, so Meyrl.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

Ein Kommentar zu “Impfzentrum ab Dienstag einsatzbereit

  1. 750 Impfungen pro Tag, wobei jeder 2x geimpft werden muss. Bei 250.000 Einwohnern des Landkreises und einer Impfbereitschaft von ca 70 % wird sich das hinziehen……

    Die enormen Anstrengungen und die logistische Herausforderungen sind trotzdem bemerkenswert!

    Antworten