„Impfen rund um die junge Familie“

Gesundheitsamt Rosenheim lädt zu Beratungsstand ein

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Das Gesundheitsamt Rosenheim wird am Dienstag, 24. April, ab 11 Uhr mit einem Beratungsstand am Max-Josefs-Platz präsent sein: Es ist die sogenannte „Bayerische Impfwoche“. Bei der „Durchimpfungsrate“ bei den Schulanfängern sei auch der Landkreis Rosenheim auf den hinteren Plätzen zu finden (wir berichteten), so die Behörde. Das habe die aktuellen Auswertung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gezeigt.

Um auf die Wichtigkeit des Impfens aufmerksam zu machen, beteiligt sich das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim vom 23. bis 29. April an der 5. Bayerischen Impfwoche. Themenschwerpunkt in diesem Jahr ist „Impfen rund um die junge Familie“. durch.

Zudem berät das Rosenheimer Gesundheitsamt in der Prinzregentenstraße 19 während der Impfwoche zu den regulären Öffnungszeiten von 8 bis 12 Uhr sowie am Montag und Mittwoch von 13.30 bis 15.45 Uhr und am Donnerstag von 13.30 bis 17 Uhr.

Das diesjährige Thema der Bayerischen Impfwoche ‚Impfen rund um die junge Familie‘ legt einen besonderen Fokus auf den Schutz des Neugeborenen durch eine geimpfte Umgebung. Die Bürger sollen zu den vorbereitenden Impfungen der Eltern vor der Schwangerschaft, den Impfungen der Schwangeren selbst, aber auch den Impfungen der Kontaktpersonen des Neugeborenen, also Geschwister, Großeltern, Freunde, Babysitter, Au Pairs, Tagesmütter sowie medizinisches Personal informiert werden.

Hintergrund sei, dass vermeintliche Kinderkrankheiten, wie zum Beispiel Masern oder Keuchhusten, mittlerweile vermehrt im Erwachsenenalter auftreten, so die Behörde: ‚Damit stellen erkrankte Angehörige eine potenzielle Gefahr für das noch nicht geimpfte Neugeborene dar. Hinzu kommt die Tatsache, dass gerade junge gesunde Erwachsene selten zum Arzt gehen und damit einer Impfberatung nur schwer zugängig sind.‘

Der Leiter des Gesundheitsamtes Rosenheim, Dr. Wolfgang Hierl, appelliert an die Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen und auch den eigenen Impfschutz zu überprüfen: „Masern und Keuchhusten sind keine harmlosen Kinderkrankheiten. Sie sind hochansteckend und können einen schweren Verlauf mit bleibenden Schäden nehmen. Gerade Neugeborene und Säuglinge haben bei Keuchhusten ein hohes Risiko für schwerwiegende Komplikationen, nicht selten kommt es zu lebensgefährlichen Atemstillständen. Impfungen sind der wirksamste Schutz. Die Impfstoffe sind sicher und in der Regel gut verträglich“, so Hierl.

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