Immer wohlig warm

Die richtige Heizung für moderne Häuser finden - Köhldorfner aus Schnaitsee informiert

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PR – Der Januar gibt sich bisher vergleichsweise mild im in der region. Dabei zählt der Monat normalerweise zu den kältesten des Jahres und es ist die Zeit, in der Heizungen in den meisten Wohnhäusern auf Hochtouren laufen. Für Michael Köhldorfner von Köhldorfner Holzbau in Stangern bei Schnaitsee zeigt sich an kalten Tagen besonders gut, ob Heizung und Haus aufeinander abgestimmt sind. „Eine Heizung sollte immer im Zusammenhang mit der Dämmleistung des Hauses betrachtet werden“, so Inhaber und Geschäftsführer Köhldorfner. „Mit einer entsprechenden Gebäudehülle ist sogar ein Haus ohne Heizung machbar, ohne dass es in den Räumen kalt wird.”

„Eine moderne Gebäudehülle sorgt dafür, dass möglichst wenig Wärme aus den Wohnräumen verloren geht, entsprechend gering ist heute der Bedarf an Heizenergie. „Die beste Wärme ist die, die nicht aus dem Haus entweicht“, bringt Köhldorfner es auf den Punkt. Darum ist bei ihm die Dämmung bereits im Wandaufbau integriert und muss nicht wie beim Mauerwerk zusätzlich aufgebracht werden. Häuser von Köhldorfner Holzbau erzielen zudem hohe Dichtigkeitswerte, so dass Wärme nicht unkontrolliert nach außen dringen kann.

Weil moderne Häuser nur noch eine geringe Heizleistung von weniger als 45 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr benötigen, sind Heizungen heute auf entsprechend niedrige und gleichbleibende Leistung ausgelegt. Ob Wärmepumpe, Pellet-, Hackschnitzel oder Gasheizung – die Auswahl ist auch unter Berücksichtigung von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit groß. Geschäftsführer Michael Köhldorfner bevorzugt immer Energieträger, die auf erneuerbare Ressourcen setzen. Auf diese Heizungen gibt es auch eine Förderung vom Staat. Das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat vor wenigen Tagen die Förderung 2020 vorgestellt. Bei Austausch einer Ölheizung werden bis zu 45 Prozent der Kosten gefördert.

Niedrigenergie-Heizungen

Wärmepumpen gehören zu den beliebtesten Heizungsarten bei Holzhäusern. Sie können mit einer Solarthermie kombiniert werden und sichern auch die Warmwasseraufbereitung. Eine solche Heizung nutzt die Wärme aus der Umgebung des Hauses: entweder die Temperatur im Boden, im Grundwasser oder der Außenluft. Eine Flüssigkeit nimmt die Wärme von außen auf, damit sie verdichtet werden kann. Dabei steigt die Temperatur der Flüssigkeit. Mit dieser Wärme wird schließlich das Heizungswasser erhitzt. Betrieben wird die Pumpe mit Strom. Je nach Effizienz der Pumpe entstehen aus einer Kilowattstunde Strom durchschnittlich vier Kilowattstunden Heizleistung.

Auch Holz ist ein erneuerbarer Energieträger. Es kann als Zentralheizung mit Pellets und Hackschnitzeln oder als Kamin- und Kachelofen für Wärme in einzelnen Bereichen sorgen. Holz hat einen hohen Brennwert, setzt aber Kohlendioxid frei. Bei jeder Entscheidung ist zu berücksichtigen: Wie viel Heizenergie wird benötigt? Das ist für Michael Köhldorfner auch die zentrale Frage bei An- und Umbauten sowie energetischen Sanierungen. „Bei der Heizung kommt es weniger auf die Betrachtung der einzelnen Maßnahme an, sondern auf das Ganze.“ Und es freut ihn, wenn mit wenig Energieaufwand ein wohliges und gutes Raumklima herrscht.

 

Mehr zum Thema und zur Förderübersicht des BAFA: https://www.koehldorfner.de/richtige-heizung-fuer-moderne-haeuser/

 

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