Immer wieder illegale Entsorgung

Stadt Wasserburg musste im vergangenen Jahr 15.000 Euro an Bußgeldern verhängen

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Immer wieder werden die Sammelcontainer an der Wertstoffinseln in Wasserburg zur Entsorgung von Restmüll genutzt. Dann landen Windeln, verschmutztes Papier, Baustellenabfälle, Lebensmittelreste und Gartenabfälle in den Sammelcontainern, die eigentlich für Leichtverpackungen (Kunststoff, Weißblech, Alu) gedacht sind. 140 Personen, die ihren Müll unerlaubt auf diese Art entsorgt haben, wurden im vergangenen Jahr zur Anzeige gebracht, meldet die Stadt. Insgesamt mussten Bußgelder …

… in Höhe von 15.000 Euro verhängt werden. Eine falsch entsorgte Tüte mit Windeln kann dabei bis zu 80 Euro an Bußgeld kosten.

Nachdem die illegale Entsorgung in jüngster Zeit überhand nimmt, stellt die Stadt Überlegungen an, ob das derzeitige System der Sammelstellen so überhaupt noch weitergeführt werden kann.

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7 Kommentare zu “Immer wieder illegale Entsorgung

  1. Muellsuender finden immer einen Weg da hilft auch der gelbe Sack nichts siehe Nachbarlandkreis

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  2. Nachdenklicher

    Es ist einfach erschreckend, wie offensichtlich nicht wenige Menschen mit ihren Hinterlassenschaften heutzutage umgehen. Aus den Augen, aus dem Sinn – Konsumieren geht immer, aber was kümmert mich mein Müll! Am Ende leidet dann wieder die Allgemeinheit darunter, wenn z.B. das bestehende Sammelstellen-System in der Stadt am Ende nicht mehr weitergeführt wird.

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  3. ich sammle gewissenhaft meinen Müll, muss jedoch immer wieder in Reportagen und Berichten zu hören bekommen, dass das Mülltrennen nichts bringt, denn am Schluss wird alles wieder zam geworfen. Sehr frustrierend…Also, was soll die ganze Mülltrennerei???

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  4. Wunderb mich diese Entsorgungspraktiken bei der Müllpolitik und den damit verbundenen Gebühren der Stadt Wasserburg?

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  5. Dieses Problem wird leider in Wasserburg noch verschärft durch die Regelung, dass die Abfallentsorgung nach Gewicht gepreist wird. Dass man Mülltonnen durch Schlösser sichern muss, ist wohl nicht der beste Weg. Damit kann die Stadt sich zwar rühmen, dass sie pro Bürger offiziell wenig Müll produziert. Aber damit landet natürlich sehr viel mehr woanders (versteckt in Tüten für Plastikmüll oder sogar in der Natur).
    Auch die Sperrmüllentsorgung ist sehr teuer in WB. Ich lass deshalb manchmal meinen Sperrmüll in München über dort wohnende Bekannte entsorgen. Da ist es kostenlos.
    Was mich am meisten nervt, dass immer mehr Menschen ihren Spontanmüll (Zigarettenkippen, Zigarettenschachteln, Plastikverpackungen, McDonaldverpackungen etc.) einfach fallen lassen.
    Warum nicht die Strafen dafür auf das maximal Erlaubte erhöhen. Das kostet nix, ist ein Zeichen und liegt im Ermessen der Stadt. Warum kommt von den Grünen nichts zu dem Thema?

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  6. Ich verstehe die Stadt, aber es werden dann immer alle Bürger bestraft.
    Erhöhen Sie die Strafen um 100%. Allen verantwortungsbewussten Bürger kann dieser Schritt nicht stören!

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  7. Aber nicht nur bei euch ist es so,ich bin vor 6 Jahren aus Straubing nach Meck-Pom gezogen,hier ist es noch viel schlimmer, jetzt wird hier aber alles abgeholt, wenn man es anmeldet,aber ich glaube die Menschen haben keine Zeit,oder Lust

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