Im Zug unter der Sitzbank

Nigerianer versteckt sich bei Kontrolle und beleidigt anschließend Bundespolizisten

image_pdfimage_print

Die Bundespolizei hat am Sonntagabend am Rosenheimer Bahnhof einen Nigerianer festgenommen. In einem Fernzug aus Italien hatte er versucht, sich unter der Sitzbank vor den Beamten zu verstecken. Schnell war den Bundespolizisten klar, warum der Mann sich nicht kontrollieren lassen wollte. Er war ohne Papiere und ohne Fahrschein unterwegs. Beim nächsten Halt in Rosenheim musste der 28-Jährige den Zug verlassen.

Am Bahnsteig beleidigte er die Beamten und verweigerte weitere Angaben. Mit zunehmender Gewalt stemmte sich der nigerianische Staatsangehörige gegen die polizeilichen Maßnahmen. Diesen Widerstand hielt der Afrikaner sowohl auf dem Weg zur Bundespolizeiinspektion als auch in der Dienststelle aufrecht.

Selbst am nächsten Tag vor Gericht beschimpfte er die Beamten und ignorierte sogar den Richter. Alles änderte nichts daran, dass das Gericht die Zurückweisungshaft des renitenten Nigerianers anordnete. Die Bundespolizisten lieferten ihn die Abschiebehaftanstalt Eichstätt ein.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.