Im Tiebreak überragend

Volleyball: Unser Spielbericht zum Eiselfinger Sieg gegen den amtierenden Meister Chemnitz

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Besser hätte es nicht laufen können für die Eiselfinger Volleyball-Damen beim ultimativen Bundesliga III-Saison-Auftakt (wir berichteten bereits kurz). Der letztjährige Drittliga-Meister, das Team aus Chemnitz, war weit gereist, um sich mit den Kleeblättern zu messen. Mit 3:2 holte sich das junge Team um Coach Randy Heidlinger den ersten Sieg nach Eiselfing. Und hatte allen Grund zum Jubeln …

Unter Eiselfings Libera Kristina Aringer war die Annahme von Anfang an perfekt und das Team konnte sich einen Punkt nach dem anderen holen. Sandra Bachleitner und Selina Hasenöhrl verteilten die Bälle variabel an ihre Angreifer und alles lief wie am Schnürchen. Durch gute Aufschlagserien brachten die Eiselfinger die gegnerische Annahme enorm ins Schwanken, wodurch sie keinen guten Spielaufbau mehr vollziehen konnten und der erste Satz mit 25:17 nach Eiselfing ging.

Im zweiten Satz zogen die Kleeblätter das Spiel genauso durch wie zuvor. Der Block stand perfekt durch die beiden Mittelblocker Carina Hainzlschmid und Katrin Krieger. Die Chemnitzer hatten nun mehr ins Spiel gefunden als im ersten Satz und konnten mehr Druck im Angriff und Aufschlag aufbauen. Doch durch schnelle Abwehraktionen auf Eiselfings Seite wurden die Ballwechsel immer länger und intensiver. Auch diesen Satz konnten die Mädls noch knapp mit 23:25 Punkten für sich gewinnen.

Im 3. Satz schlichen sich jedoch mehrere Fehler durch Unkonzentriertheit der Heimmannschaft ein. Kurzzeitig entfloh dem Eiselfinger Team etwas Kraft. Chemnitz konnte sich somit den 3. Satz erkämpfen und Eiselfing musste diesen leider mit 17:25 Punkten abgeben.

„Jeder macht seinen Ball zu 100 Prozent und seid wach für den dritten, vierten und auch fünften Ball“, so der Motivationssatz von Trainer Heidlinger beim Satzwechsel.

Die Kleeblätter fanden wieder mehr ins Spiel, jedoch waren noch Spuren von Unsicherheit zu sehen. Jede Mannschaft kämpfte Punkt um Punkt. Doch es reichte nicht für Eiselfing, den Sack zu zu machen. Knapp mit 22:25 Punkten stand es nun 2:2 und es ging in den 5. Satz – den Tiebreak.

Eiselfings „Ruhephase“ war vorbei und jede Spielerin wieder überragend auf ihrer Position. Die zahlreichen Fans und Zuschauer fieberten mit und unterstützten das Team lautstark.

Durch den sicheren Annahmeriegel konnten wieder perfekte Spielzüge gemeistert werden und die Angreifer auf der Außenposition Dani Hehl und Manu Schneider versenkten einen Ball nach dem anderen auf der gegnerischen Seite. Auch das Zusammenspiel von Sandra Bachleitner und Diagonalspielerin Nora Delker klappte wieder perfekt und so holte sich Eiselfing Punkt für Punkt.

Spannend wie immer – knapper Satzsieg mit 15:13 – die Halle ein Hexenkessel …

Bereits am kommenden Samstag fährt Team Eiselfing nun nach Dingolfing zum ersten Auswärtsspiel. Das nächste Heimspiel findet am 4. November statt.

ms

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