Im Namen des Einzelhandels

CSU will Termin-Einkauf auch bei Inzidenz über 100: In einer Woche soll die verschärfte Notbremse Deutschlands gelten

Wie scharf wird die bundeseinheitliche Notbremse? Das ist in dieser Woche die große Frage. Geplant ist offenbar, dass sie nach den erneuten Beratungen der nächsten Tage nun am kommenden Montag, 26. April in Kraft treten soll – eben einheitlich für alle Regionen Deutschlands über einer 100er Inzidenz. In den Gesprächen der Regierungsfraktionen über die entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes besteht die CSU-Seite um Ministerpräsident Markus Söder darauf, dass – wie aktuell in Bayern – auch bei einer Inzidenz ab der 100 weiter das Konzept Click & Test & Meet im Einzelhandel möglich sein soll und die Geschäfte nicht schließen sollen. Was sich dann überhaupt noch für Bayern ändert …

… das wäre die Verlängerung der Ausgangsbeschränkung am Abend um eine Stunde – nämlich zurück auf 21 Uhr (aktuell 22 Uhr).

Und die Schulen dürften noch offen sein und müssten erst ab einer 200er Inzidenz schließen (bis auf die Abschlussklassen …).

So der Vorentwurf.

 

 

 

 

 

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4 Kommentare zu “Im Namen des Einzelhandels

  1. Ich wollte heute nur eine Reklamation bei einer Handtasche in einem hiesigen Schuhgeschäft tätigen, da ich diese im letzten Sommer dort gekauft habe, wurde ich gefragt, ob ich denn einen gültigen Test vorweisen kann oder ob ich denn geimpft wäre,

    ich verneinte beides, ich kam mir vor, als ob ich eine Aussätzige wäre, ja dann habe ich hier keinen Zutritt – das wäre so beschlossen.

    Wegen einer Reklamation einen Test machen, wo man irgendwo hinfahren muss oder gleich Impfen, ne ne ne – ich geh halt nimmer in die Kaufhäuser (…)

    na dann pfiadi Gott scheene Gegend, ich hoffe, dass dieser Spuk bald vorbei ist.

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    1. @ Brigitta
      Wenn Sie sich nicht impfen lassen wollen, dann wird der Spuk für Sie persönlich erst vorbei sein, nachdem Sie das Virus erwischt hat.

      In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Verlauf (…)

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  2. örtl. Unternehmer

    Uns Unternehmen/Geschäften kann man hier keinen Vorwurf machen. Manche Maßnahmen sind einfach nur schwachsinnig. Hier wäre doch eine einheitliche wöchentliche Testpflicht ab Kindergartenalter und für jede Person, die das Haus verlässt nötig. Wir Firmen müssen dem Personal Schnelltests anbieten, aber verpflichten dürfen wir die Mitarbeiter nicht, diesen durchzuführen. Gott sei Dank machen unsere Mitarbeiter seit einem Monat freiwillig jede Woche bei Teststationen einen Schnelltest. Wenn jetzt auch noch das Impfen endlich für jeden sofort möglich wäre, könnte doch alles wieder geöffnet werden, natürlich weiterhin mit Abstand und Maske. Wer sich dann nicht testen oder impfen lässt, sollte Einschränkungen haben. Den Gedanken an Freiheit und Selbstbestimmung muss jeder mal zur Seite stellen. Masern konnte damals auch nur mit Massenimpfungen ausgerottet werden. Dieser Egoismus macht die Gastronomie und den örtlichen Einzelhandel kaputt. Die einzigen Gewinner sind Amazon, Supermärkte und Co…
    Spätestens bei der Wahl bekommen wir alle die Quittung und mir graust, was da für Kandidaten antreten und zukünftig mitregieren wird.

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    1. Ja, vor de nächsten Wahl graust es mir auch schon. Ich hoffe nur, dass das Ganze nicht zu weit nach Rechts abdriftet. Aber die aktuelle Regierung tut ja doch viel dafür, dass es so kommen könnte. Aber die Farbe der Hoffnung ist ja grün. Warten wir es also ab.

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