Im Namen der Familien

Markus Söder: Freistaat Bayern erstattet den Eltern im Januar und Februar die Kita-Gebühren

image_pdfimage_print

Der Freistaat und die Kommunen erstatten den Eltern im Corona-Lockdown erneut gemeinsam die Kita-Gebühren. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder am heutigen Dienstagmittag nach der Kabinettssitzung mit. Wie auch im Lockdown im Frühjahr sollen die Eltern keine Gebühren zahlen müssen, wenn sie ihre Kinder zu Hause betreuen – und nicht mehr als fünf Tage im Monat in die Notbetreuung der Kita bringen. Die Gebühren werden rückwirkend ab 1. Januar und vorausschauend den ganzen Februar erstattet, wie Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) erklärte …

Die Kosten dafür übernimmt zu 70 Prozent der Freistaat – zu 30 Prozent übernehmen die Kommunen. Zudem kündigte Markus Söder an, für Erzieherinnen und Erzieher 270 000 FFP2-Schutzmasken zur Verfügung zu stellen.

Die Sozialministerin fasste es so zusammen: Die Kinder brauchen Kinder, die Eltern brauchen Betreuung und das Personal braucht Schutz.

Der Freistaat versuche, das alles unter einen Hut zu bekommen. Aber jetzt brauche es Verständnis von allen – Verständnis für eine extrem schwierige Zeit.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

7 Kommentare zu “Im Namen der Familien

  1. Markus der Erste

    Sehr großzügig, dass man nicht erbrachte Leistungen nicht bezahlen muss – weiter so, Markus!!

    Antworten
  2. Das ist schön, wenn die Eltern keine Kita-Gebühren bezahlen müssen.
    Aber was ist mit den Schulkinder? Zahle jeden Monat Betreuungs/Essengeld dafür, dass meine Kinder zu Hause sind und Homeschooling haben.

    Antworten
  3. Noch sehr junger Steuerzahler

    Hat sich irgendjemand einmal Gedanken gemacht, wo denn das ganze Geld für all die Wohltaten herkommen soll? Jeder möchte ein möglichst großes Stück vom Kuchen abhaben – blöd nur, dass der noch gar nicht gebacken ist. Geschweige denn, dass sich irgendjemand um die Zutaten gekümmert hat. Das kommt nämlich nicht aus der Privatschatulle der Bayerischen Staatsregierung ….

    Antworten
    1. Markus der Erste

      Darum dürfen wir uns ja auch auf Steuererhöhungen freuen – auch wenn die vor der Wahl das Gegenteil behaupten.
      Kleiner Tipp: Kümmer dich jetzt schon um deine Altersvorsorge, vom Staat hast du (leider) nix mehr zu erwarten.

      Antworten
    2. Was hat das mit Wohltaten zu tun? Das Schließen von Kitas, Schulen, Geschäften oder Restaurants ist keine Wohltat. Abgesehen davon solltest Du dich auch als junger Steuerzahler ein bischen mehr mit Wirtschaftsheorie beschäftigen. Schon mal was von Keynes gehört? Die Kurzversion – das dümmste was ein Staat in einer Wirtschaftskrise machen kann ist sparen. In Krisen soll der Staat investieren. Geld in Umlauf bringen, damit die Wirtschaft nicht abstürzt. Deswegen ist die Schwarze Null in einer Krise auch das Gegenteil von vernünftiger Wirtschaftspolitik. Staatschulden sind etwas völlig anderes als private Schulden. Ob du es glaubst oder nicht – manchmal verdient der Staat sogar an seinen Schulden. Durch Negativzinsen. Und gerade der deutsche Staat hat hier ordentlich zugegriffen. Also mach dir mal keine Sorgen, nur weil in diesem Fall mal ein paar Eltern ein paar Euro erstattet bekommen. Sie haben nämlich dafür vorher bezahlt – nur die Gegenleistung gab’s halt nicht. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Aber keinenfalls eine Wohltat. Der Staat müsste sogar noch viel mehr Geld in die Bevölkerung geben. Vor allem dort, wo er gerade Berufsverbote ausspricht. Auch das sind keine Wohltaten, sondern Wirtschaftshilfen. Großer Unterschied kleiner Steuerzahler. Leider tut der deutsche Staat hier sogar noch viel zu wenig. Und das wird viele in die Insolvenz stürzen und zu Arbeitslosigkeit führen. Das Ergebenis: weniger Steuern. Dafür mehr Bedarf an Sozialleistungen.

      Antworten
      1. Noch sehr junger Steuerzahler

        Haben Sie sich mit Monetarismus beschäftigt? Wahrscheinlich, da Sie Kayes zitieren. Und so kann man eben zu vollkommen unterschiedlichen Einschätzungen kommen. Ich kann einer antizyklische Fiskalpolitik wenig bis gar nichts abgewinnen. Und Leuten, die mir leutselig fortwährend versichern “Junge, mach Dir keine Sorgen. Wir wissen schon was richtig ist” (also irgendwelche BWL-, VWL-, Juristen-, Politik-, …. -“Experten”), verursachen bei mir Argwohn bis hin zur Abneigung.

        Antworten
        1. Man kann auch einfach aus der Geschichte lernen (Weimarer Republik und die Folgen der Wirtschaftskrise). Aber wer sich den wissenschaftlichen Fakten verschließt und lieber seinen persönlichen Abneigungen vertraut sollte sich vielleicht nicht unbedingt über Ökonomie äußern.

          Antworten