Im Landkreis die 50 vorm Komma

Gute Nachrichten vom RKI am Tag der neuen Perspektiven für die bayerischen Bürger - Söder tritt am Mittag vor die Presse

Es sind gute Nachrichten vom RKI am Tag der neuen Perspektiven für die bayerischen Bürger – im Foyer des Prinz-Carl-Palais in München findet heute gegen 13.30 Uhr nämlich die Pressekonferenz zu den Bayern-Beschlüssen in der Corona-Krise statt: Im Landkreis steht am heutigen Donnerstagmorgen seit enorm langer Zeit die 50 vor dem Komma in der Inzidenz! Das RKI meldet gesunkene 50,5 Fälle und über Nacht musste erneut kein weiterer Corona-Todesfall im Kreisgebiet registriert werden. 411 Verstorbene werden im Landkreis seit dem Beginn der Pandemie in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung beklagt. Die Stadt Rosenheim rückt jedoch leider seit zwei Tagen wieder weiter weg von der 50 – oder genauer gesagt von der nun 35 als Ziel (wir berichteten): Gestiegene 69,2 Fälle in der Inzidenz werden am Morgen gemeldet.

Entschieden wird heute, wie es ab dem kommenden Montag in Bayern mit den Schulen und Kitas weitergehen wird – der Landtag berät dann noch morgen darüber.

Aber Achtung: Das Infektionsgeschehen in Bayern ist extrem unterschiedlicg aktuell. So liegt die Sieben-Tage-Inzidenz des RKI heute in Regensburg bei 17 – und im Kreis Tirschenreuth aber bei 333!

In Bayern sollen deshalb – laut Ministerpräsident Söder gestern Nacht – die Kinder zum Teil später zurück an die Schulen dürfen: Der Freistaat werde eher vorsichtiger und zurückhaltender sein …

 

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33 Kommentare zu “Im Landkreis die 50 vorm Komma

  1. Markus der Erste

    Was ist die Perspektive? Lockdown bis in alle Ewigkeit?
    Millionen von Menschen, die vor den finanziellen Trümmern ihrer Existenz stehen?

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    1. jammernder Lappen

      … und Abermillion Menschen, die davon profitieren…
      So wie es Shell & Co. schafft, aus dem schwindenden Ölprofit neue Ziele (Wasserstoff, grüne Energie, …) zu erklimmen, dürfte es doch möglich sein, dass der Hotelier in ein Wohnmobilgeschäft investiert. Man muss nur bereit sein, mehr zu tun, als Jammern und Fordern (wozu die Deutschen zugegebenermaßen bereits in der Schule erzogen werden).

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  2. @ Markus: Gegenvorschläge?

    So dramatisch und nervig das alles ist, uns wird nix anderes übrig bleiben, als durchzuhalten.
    Und zwar so lange, bis die Zahlen auf einem niedrigen/niedrigeren Niveau sind.
    Gestern wurde dazu die Zahl 35 genannt.
    Weltweit stehen die Länder vor diesen Problemen und da werden wir noch so viel lamentieren können. Es wird nix helfen!

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    1. Markus der Erste

      Hab ich schon öfters, ich wiederhole mich nicht gern.

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    2. Kann mir mal jemand erklären wie die 35 erreicht werden soll, wenn es schon reicht, wenn in einem einzigen Schlachthof, einer Hühnerfarm, einer Schraubenfabirk oder einem einzigen Amazon-Verteilerzentrum bei einem Ausbruch jedes mal 40-50 Mitarbeiter infiziert werden? Da hilft es eben nicht die Fußgängerzonen lahm zu legen, weil es dort gar nicht zu den Ausbrüchen kommt. Wer sich an die AHA-Regeln hält, sollte deshalb wieder aufmachen dürfen. Firmen bei denen es zu Ausbrüchen kommt dagegen komplett geschlossen werden. Das wäre gerechter, fairer und würde die Verantwortung an die Unternehmen, Geschäfte und die Kulturschaffenden zurückgeben und ihnen wieder eine Perspektive geben.

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  3. Gegenvorschlag … alles endlich öffnen und die Altenheime richtig schützen, nicht nur so larifari wie aktuell …

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    1. Was verstehen Sie unter “larifari”? In das Pflegeheim meiner Mutter kommt man momentan ohne Test, FFP2-Maske, Handdesinfektion und genaue Angaben der Kontaktdaten gar nicht rein. Bis vor kurzem galt strikte Zimmerquarantäne. Weihnachten musste meine Mutter alleine im Heim verbringen. Was wollen Sie denn da noch konkret verschärfen? Sollen alle ab 80 weggesperrt werden, nur damit der Rest möglichst bald wieder hemmungslos konsumieren kann? Unsozialer geht´s wohl kaum. Die Infektionszahlen müssen runter. Es gibt keine andere Lösung.

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  4. Manfred braun ihr Vorschlag klingt garnicht so schlecht auch ich habe 3 Familien Mitglieder in Pflegeheimen und würde eine totale Ausgangssperre für Personen über 75 begrüßen.

    Man kann nicht 15 Millionen Kinder und Jugendliche zerstören nur um 20000 ü80 zu retten das steht in keiner Relation

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    1. Wer oder was “zerstört” denn 15 Mio. Kinder und Jugendliche? Die Kinder und Jugendliche in meinem Umkreis sind zwar extrem genervt (wie wir alle), aber von einer massenhaften “Zerstörung” sind wir wohl noch meilenweit entfernt. Wenn allerdings Ihr Vorschlag (von dem ich mich explizit distanziere, es war nicht mein Vorschlag) der kompletten Isolation von Älteren umgesetzt wird, wird in der Tat eine soziale Vereinsamung und letztendlich ein Massensterben einsetzen. Wollen Sie das wirklich? Solidarisches Mitgefühl sieht ein bisschen anders aus. Ganz abgesehen davon, dass es nichts lösen wird: Das Infektionsgeschehen hat sich mittlerweile über alle Altersgruppen ausgebreitet. Und auch für einen Fünfzigjährigen ist eine Corona-Erkrankung wahrlich kein Spaß.

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    2. Markus. Im Durchschnitt werden Männer in Deutschland derzeit 78,9 Jahre alt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie 75+ Jahre alt werden ist also relativ hoch. Dann hoffen Sie mal, dass Ihre Nachkommen dann später Ihr Leben nicht so gering schätzen, wie Sie das gerade mit den Leben der Ü 75 Jährigen tun.
      Ihr Kommentar ist so unmoralisch, so unethisch, so unreflektiert – ich bin fassungslos.

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    3. Hallo geht’s noch!!! Ich schlage das mal meinem Vater vor – ab sofort daheim bleiben, Ausgangssperre, bin auf seine Reaktion gespannt.
      Diese Generation hat unser Land aufgebaut – da wäre etwas Respekt angezeigt. Meine Meinung – kann jeder sehen wie er will.

      Und ja, der Lockdown zerstört Existenzen, verursacht psychische Schäden usw. Aber wir müssen da alle durch, solidarisch. Anders geht es nicht.

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    4. Warum sollten die Senioren nicht z. B. spazieren gehen dürfen? Ich wohne in der Nähe eines Altenheims und freue mich immer, wenn ich die Senioren vorbeigehen sehe! Das dürfte momentan (bzw. schon geraume Zeit) eh das einzige Vergnügen sein, das ihnen noch möglich ist…

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  5. Stimme ich dir voll zu. Man könnte doch auch mit einer Impfpflicht in Alten- und Pflegeheimen große Erfolge erzielen.

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  6. @ Markus: Spitzenkommentar, ich sehe das genauso, nur darf man das ja bei uns nicht mehr laut sagen ohne übel beschimpft oder als Aluhutträger gebranntmarkt zu werden.

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  7. Doch kann man, denn wenn diese 20000 nichts wert sind, dann haben wir grundlegend was falsch verstanden…..

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  8. Ich bin wirklich immer wieder fassungslos über manche Kommentare.

    Sagt mal Markus und Co, WOLLT oder KÖNNT ihr es nicht verstehen?? In Kurzfassung (denn eigentlich wurde das alles schon sooo oft ausführlich erklärt):

    – es trifft NICHT “NUR” Alte und Kranke. DEFINITIV NICHT!!!

    – es ist und bleibt unmöglich im Zusammenhang mit Menschenleben von “nur” zu sprechen!

    – eine Durchseuchung der Gesellschaft funktioniert NICHT, da die Langzeitfolgen auch bei jüngeren Menschen in der zu erwartenden Masse nicht beherrschbar sein würden.
    Eine Durchseuchung durch “alles öffnen” würde die Wirtschaft, das Gedundheitssystem und die Gesellschaft wesentlich nachhaltiger schädigen.

    Und @Markus: nur mal angenommen, Corona würde nicht (wie sie meinen) “nur” Alte und Kranke treffen, sondern zum Beispiel vorwiegend Kinder/Männer/Frauen, würden sie dann ebensolche Vorschläge machen?? Ernsthaft?
    Würden sie schreiben “wir können doch nicht xy Menschen zerstören nur um xy Kinder/Männer zu retten” Ich hoffe nicht!!!

    Jeder der seinen Verstand sachlich und nicht egoistisch einsetzt, wird zu den Ergebnissen kommen, dass “einfach alles auf machen” nicht im Ansatz ein guter Weg ist!!! Es mag viele Dinge geben, die man anders anpacken hätte können. Aber ganz grundsätzlich wird es bei Kontakte reduzieren bleiben.

    Man wird lernen müssen Wege zu finden, die vielleicht “humaner” sind aber (hoffentlich) ähnlich wirkungsvoll. Aber dazu muss die Gesellschaft erstmal verstehen worum es hier geht. Und davon sind wir leider weit entfernt.

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  9. Das würden Sie also begrüßen? Davon abgesehen, dass ich Ihre Einstellung absolut daneben finde, würde mich mal interessieren, wie Ihrer Meinung nach diese Menschen, ob in Pflegeheimen oder zu Hause versorgt werden sollten? Der Kontakt nach außen lässt sich nicht vermeiden.

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  10. Liebe Anne zu ihrer Frage wie deren Versorgung stattfinden sollte sollten wir als Beispiel 2015 2016 nehmen da waren auch plötzlich 10000te bereit anderen uneingeschränkt zu helfen.

    Lieber Manfred Braun scheinbar haben sie keinen Nachwuchs echt. Sonst würden sie sehen was für Schäden die Kinder jetzt schon durch monatelange Isolierung von ihren Freunden und sozialen Umfeld davontragen.

    Wer soll dieses wieder auffangen?
    Wer soll diese Schäden an Kleinkindern Grundschulekindern wieder beheben ?

    Es wird eine Generation von Geschädigten deren schaden in keiner Relation zu 20000 Opfern steht.

    @alex ich weis aber ich sage es trotzdem vll. Wachen ja mal mehr auf.

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    1. Wenn Sie Ihre Kinder komplett von ihren Freunden und dem sozialen Umfeld isolieren, machen Sie definitiv was verkehrt. Es ist sicherlich momentan schwieriger und komplizierter, soziale Kontakte zu pflegen – für alle. Aber mit etwas Mühe geht es. Im Gegensatz zu ihrem präferierten Modell für Senioren gilt für Kinder und Jungendliche (und alle anderen) keine Ausgangssperre und auch kein Kontaktverbot. Sondern lediglich eine Beschränkung.

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    2. Ich mache mir wirklich Sorgen! Welche Schäden tragen Ihre Kinder davon, sogar von der 2. Generation sprachen Sie, wie ist das zu verstehen?

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  11. Genau so wie überall.
    Kaum hat einer eine andere Meinung wird drauf gedroschen.

    Mir persönlich tun die Kinder auch leid. Das was passiert wird man nicht rückgängig machen können und die Erinnerung bleibt ein Leben lang. Der eine wird es verdrängen oder vergessen und andere darunter leiden. Depressionen, Ängste….

    Ältere, schwächere noch besser zu schützen ist sogar vom Hr. Lindner vorgeschlagen worden. Aber stösst leider auf taube Ohren.

    Ich kann die Meinung von Markus auch bissl nachvollziehen.

    Insgesamt sollten die Risikogruppe besser geschützt werden, dabei spielt das alter keine Rolle. Es gibt genug Ü70 jährige die fit sind und garnicht geschütz werden wollen.

    Daher werden wir leider noch die Massnahmen der Regierung noch länger aushalten müssen und zwar alle. Ob sinnvoll oder sinnlos muss jeder für sich selber wissen. Ich bin auch nicht gerade von allem begeistert, aber Söder und Mutti machen das schon für uns 🙂

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  12. @Markus,ICH habe Kinder. Drei sogar. Die Situation ist definitiv nicht leicht. Für niemanden.
    Aber ihre Worte und Forderungen bleiben inakzeptabel.
    Zum Glück wird es so weit nicht kommen. Die Schäden für die Gesellschaft wären weitaus fataler.

    Und ich bleibe bei meiner Frage: Würden Sie so auch schreiben, wären Kinder die am stärksten betroffe Gruppe??

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  13. @ Vorschläge??

    Die Kinder sind aber nicht die am stärksten betroffene Gruppe zum Glück.

    Warum inakzeptabel?ist es den akzeptabel Millionen Menschen vor einen Scherbenhaufen ihres erarbeiteten zu stellen und Millionen Kinder dieser psychischen Belastung auszusetzen um es nochmal zu sagen 20000 vll 30000 ü80 zu Schützen?

    Man muss auch über den Tellerrand schauen was diese Maßnahmen dieser Regierung für Folgeschäden anrichten.

    Manfred Braun die von mir beschriebene Isolation fand bereits während des ersten lockdowns statt falls sie diesen schon vergessen haben.

    Und auch jetzt findet diese Isolation statt sogar von stattsorgan Seite siehe Sperrung des Schlittenbergs in Mühldorf Anfang des Jahres und genug andere Beispiele in Deutschland wo Kindern nichtmehr mit Kindern spielen durften weil zuckele erwachsene zusammen auf einen Fleck waren.

    Vll.geht diese Realität etwas an ihnen vorbei dann sollten sie die Scheuklappen mal abnehmen und über den Rand gucken.

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    1. Wie kommen Sie denn überhaupt darauf, dass die Maßnahmen ausschließlich dem Schutz von über 80-jährigen dienen? Sie brauchen doch nur einen Blick nach Großbritannien, Schweden und USA werfen: Die Krankenhäuser waren und sind voll. Beileibe nicht nur mit Senioren. Diese Länder haben lange Zeit einen Kurs gefahren, den Sie offensichtlich befürworten. Ich bin froh, dass ich momentan nicht in diesen Ländern leben muss. Ist es denn für die Kinder angenehmer, wenn Oma/Opa im Krankenhaus an Corona stirbt oder die Eltern erkranken und langfristige Schäden davontragen?

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  14. @Mr Ehrlich, jetzt mal ehrlich: “andere Meinung” ist doch deutlich was anderes wie das, was @Markus in seinem ersten Kommentar geschrieben hat. Wenn Forderungen und “Meinungen” derart respektlos gegen eine Gruppe von Menschen formuliert werden, ist jeglicher Widerspruch berechtigt und kein “drauf hauen”. Da ist es sogar positiv wenn mehr als nur 1 Mensch seine Entrüstung zum Ausdruck bringt. Das zeigt, dass die sozialen Strukturen noch immer funktionieren!

    Ich glaube auch (wie bereits geschrieben) dass man bessere Maßnahmen ergreifen könnte, aber “Ausganfssperre für Alle ü75” gehört NICHT dazu!!!

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    1. Ich frage mich nur, was die derzeitigen Maßnahmen mit dem Schutz der älteren Menschen überhaupt zu tun haben. Wahrscheinlich treffen Sie mehr U75jährige auf einer Kreuzfahrt, in der Kirche oder im Supermakt als in einem Sportgeschäft, einer Modeboutique, in der Shisha-Bar oder im Fitness-Studio. Während Kreuzfahrten und Kirchenbesuche weiterhin erlaubt sind, bleibt alles andere geschlossen. Klingt alles andere als logisch. Dann doch lieber Maske tragen, Abstand halten, aufpassen. Deswegen muß man aber nicht die Wirtschaft ruinieren.

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  15. @ Vorschläge?? Dann werfen sie doch mal einen Vorschlag in den Raum, der ähnlich effektiv und unschädlich für die nächsten 2 Generationen ist.

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  16. Der Einzige der hier Scheuklappen trägt sind SIE. Ja, zum Glück sind Kinder nicht die Betroffenen. Deshalb frage ich ja, ob sie da ebenso sprechen würden. Nein? Warum nicht? Sind Senioren weniger wert?

    Sie sollten mal ein wenig nachdenken.

    Die Kinder leiden. Richtig. Nicht nur Kinder. Viele Menschen. Das ist schlimm. Und trotzdem bleibt es dabei, dass man nicht “nur” von Alten spricht.

    All das hab ich schon geschrieben. Auch, dass niemand weniger leiden würde, wenn man alle öffnen würde. Weil die Schäden für alle schlimmer würden.

    Wer unterrichtet denn, wenn die Gesellschaft “durchseucht” und in wesentlich höheren Zahlen erkrankt?
    Wer verkauft Lebensmittel? Wer behandelt dann “harmlose” Erkrankungen. Wer operiert zB einen gebrochenen Arm/einen entzündeten Blinddarm?

    Denken SIE doch mal weiter. Rechnen Sie nach, von wievielen Kranken, Schwerkranken und Toten wir sprechen, wenn man “es laufen lässt”. Und dann sagen sie mir, was daran dann besser ist.

    Meine Vorschläge würden ihnen nicht gefallen, glauben sie mir. Früherer/strengerer Lockdown, Bewegungsprofile der Handys nachverfolgen, deutlich empfindlichere Bußgelder, … sind nur Stichpunkte. Alles nicht unstrittig, sicher nicht unkritisch zu sehen, das ist mit klar.
    Aber nur so gings wahrscheinlich, wenn man künftig auf lange Lockdowns verzichten mag und die GESAMTE Gesellschaft trotzdem schützen will.

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  17. Es wird immer nur von den armen Kindern und Jugendlichen gesprochen. Dass sie leiden, ist klar, wir alle leiden. Dass das ganze nervt, auch klar, aber dass unsere Kinder deswegen nicht mehr lebensfähig sind, weil sie so psychisch krank werden, also das ist doch übertrieben. Es gibt genug Kinder auf der Welt, denen es wesentlich schlechter geht und die Generation vor uns, unsere Eltern und Großeltern, die waren anderen Ängsten ausgesetzt. Es dürfen sich die Kinder immer noch mit dem allerbesten Freund-in treffen. Und es ist erwiesen, dass Kinder die von ihren Familien aufgefangen werden, keine psychischen Schäden davongetragen. Und mein Papa leidet auch mit Ü80. Er hat keine sozialen Kontakte mehr. Keiner kommt mal auf Besuch. Nur noch meine Familie. Haben sie mal überlegt, wie es ist als Senior ganz alleine zu leben? Die Kinder leben nicht allein. Und wenn wir Eltern Kontaktbeschränkungen einhalten, dann dürften unsere Sprösslinge sich mehr treffen. Vielleicht wird diese Generation dankbarer für die Freiheiten, die wir als selbstverständlich empfunden haben. Keiner hat jemals diese Freiheiten, die wir bis jetzt hatten geschätzt. Alles war so selbstverständlich. Die junge Generation wird diese Freiheiten mehr zu schätzen lernen. Und mit Verlaub, nicht viele Menschen auf dieser Welt, hatten jemals soviele Freiheiten wie wir. Unsere Kinder können aus dieser Kriese gestärkt rausgehen, wenn wir sie nicht dauernd psychisch krank reden, sondern auffangen. Schlimmer haben es die Kinder, die von je her kein gutes Elternhaus haben.

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  18. @Markus @Alex
    Falls ich richtig informiert bin, bei Ü80 bewegen wir uns bei ca. 4,5 Millionen Menschen und nicht bei 20- oder 30.000! Und die wollen Sie “ruhig stellen” oder gleich “entsorgen” zugunsten anderer Menschen? Falls das nicht klappt, fangen Sie dann mit der Risikogruppe ab 65 an? Das wären dann weit über 20% der Gesamtbevölkerung in Deutschland! Na klar, dann wäre auch das Rentenproblem gelöst! Schon sehr erschreckende und menschenverachtende Ansichten!!

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  19. @ Markus
    Es liegt ein Vorschlag auf dem Tisch: die NoCovid-Strategie. Entstanden übrigens auch unter der Mitarbeit führender Ökonomen. Lesen Sie sich die doch einmal durch.

    Und wenn Sie schon dabei sind, dann werfen Sie doch bitte gleich noch einen Blick in das Grundgesetz – unter besonderer Berücksichtigung von Artikel 1.

    Sie sprechen von 20.000 bis 30.000 Menschen, für deren Schutz ein in Ihren Augen unverhältnismäßige hoher Aufwand betrieben wird. Tatsächlich gehören etwa 40% der Bevölkerung Deutschlands zur vulnerablen Gruppe. Das sind gut 33 Millionen Menschen. Menschen aller Altersgruppen, auch Kinder. Menschen mit chronischen Krankheiten, Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Übergewicht.

    Wer ist es denn aus dieser Gruppe Ihrer Ansicht nach wert oder unwert geschützt zu werden?

    An welchen Kriterien möchten Sie das fest machen? An den noch zu erwartenden Lebensjahren? An den Kosten, mit denen diese Menschen die Krankenkassen zukünftig belasten? Oder an den Steuereinnahmen, die diese Menschen zukünftig noch generieren können? Mit dem, was Sie hier von sich geben, sind Sie nur noch einen kleinen Ausfallschritt nach rechts vom Faschismus entfernt.
    Eine Durchseuchung der Bevölkerung wird nicht funktionieren. Die Fakten dazu liegen ebenfalls lange auf dem Tisch. Schon jetzt sehen wir, dass das Durchschnittsalter der Menschen auf den Intensivstationen sinkt. Würde man die Infektion frei laufen lassen, würden im Laufe des Jahres die mittleren Altersgruppen dort liegen und auch sterben.

    Die Mütter und Väter der Kinder, um die Sie sich gerade so sorgen. Apropos Kinder: informieren Sie sich doch mal über die Situation in Großbritannien, wo derzeit etwa 100 Kinder pro Woche in die Krankenhäuser eingeliefert werden, wo sie zum Teil intensivmedizinisch betreut werden müssen. Als Folge einer Coronainfektion.
    Wie glauben Sie sähe das in Deutschland aus, würden bei uns die Infektionszahlen ähnlich steigen? So, und jetzt haben wir noch gar nicht über Spätfolgen gesprochen. Je mehr Infektionen, desto mehr Menschen mit LongCovid. Wie glauben Sie wirkt sich dieses Phänomen langfristig wirtschaftlich und gesellschaftlich aus?
    Mit Ihren Äußerungen zeigen Sie deutlich, dass diese Pandemie nicht nur eine Naturkatastrophe ist, sondern auch ein Charaktertest.

    So sehr mich Ihre Kommentare erschüttern, so zuversichtlich stimmt mich der Umstand, dass Ihnen hier viele Menschen mit Vehemenz widersprechen.

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  20. Wir alle sind dazu „verdammt“, im warmen Zimmer zu sitzen, genug zu essen zu haben, per Telefon, PC, Handy mit anderen Menschen zu kommunizieren.
    Um so zu versuchen, dieses grauenhafte Virus in den Griff zu bekommen.
    Im Freundeskreis kenne ich Kinder, die zwar hin und wieder ein bisschen quengeln, wie viele Kinder das tun, die aber von Familienmitgliedern aufgefangen werden und damit ungleich besser, fröhlicher und gesünder aufwachsen als unzählige Kinder auf dieser Welt, die nur Hunger, Gewalt und Tod kennen.
    Jedoch, wie soll ein Kind, das von ständig unzufriedenen, auf alles und jeden schimpfenden Eltern „erzogen“ wird, die viel Zeit damit verbringen, ihre Unzufriedenheit z.B. am Computer kundzutun, zufrieden und fröhlich sein? Jeder, der vor und von seinen Kindern davon spricht, daß sie psychisch auffällig werden, sollte sich um Harmonie bemühen bzw. das vorleben.

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  21. Hawe – jetzt lesen Sie bitte noch mal meinen Kommentar und dann Ihren.
    Ihrer liest sich etwas komisch bei Ihnen, oder?
    Aussagen wie ‘entsorgen’ ist echt unter der Gürtellinie – dafür sollten Sie sich schleunigst entschuldigen.
    Das lässt sich als Verleumdung zur Anzeige bringen.

    Auch schreibe ich nichts von ‘entsorgen’ oder dergleichen, sondern nur, dass vll 30.000 Tote nicht in einer Relation stehen zu 2 kaputten Generationen, die durch diese Lockdowns entstanden sind und noch entstehen.

    Beispiele?:
    Firmen-Insolvenzen, Privat-Insolvenzen durch Kurzarbeit / Arbeitslosigkeit.
    Wir reden hier gerade von über 1 Million alleine im Gast- und Hotel-Gewerbe, die um ihre Existenz bangen und das zieht einen Rattensxhwanz mit sich.

    Gastro pleite
    Zulieferer pleite
    Produzent pleite
    Rohstoffhersteller pleite

    Man muss da schon mal über den Tellerrand schauen.

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