Im Gedenken an Franz Josef Strauß

Zum 30. Todestag: Gesamte CSU-Spitze am 3. Oktober in Rott

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Am 3. Oktober jährt sich der Todestag des ehemaligen Bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß zum 30. Mal. Dazu findet sich die gesamte CSU-Spitze um 10 Uhr zu einem feierlichen Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche in Rott ein. Um 11.15 Uhr ist eine Kranzniederlegung am Grab von Franz Josef Strauß durch den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer und den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder.

Dazu Horst Seehofer, Vorsitzender der CSU: „Franz Josef Strauß war der Schöpfer des modernen Bayern, er hat die Grundlagen gesetzt für ein geeintes Deutschland und er war ein Visionär für die Zusammenarbeit in Europa. Sein Erbe ist unser Auftrag. Gemeinsam mit seiner Familie gedenkt die Partei von Franz Josef Strauß, die Christlich-Soziale Union, anlässlich seines 30. Todestages ihres langjährigen Parteivorsitzenden und Bayerischen Ministerpräsidenten.“

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4 Gedanken zu „Im Gedenken an Franz Josef Strauß

  1. Wahlberechtigter

    Die Verherrlichung von ehemaligen vermeintlichen Übervätern zeigt einerseits, wie weit die CSU mittlerweile von der Realität im Land weg ist und auf der anderen Seite, dass aktuell keine Sympathieträger mehr vorhanden sind, die eine breite Schicht der Bevölkerung ansprechen.

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  2. Wolfgang Schmid

    Charismatische Politiker wie Franz Josef Strauss und seine Gegenspieler wie Herbert Wehner, Hans-Dietrich Genscher oder Helmut Schmidt haben zweifelsohne polarisiert und nicht immer alles richtig gemacht, aber sie haben in den schwierigen Zeiten des Wiederaufbaus und des Kalten Krieges auch gegen Widerstände Entscheidungen getroffen. Dadurch haben sie, unabhängig von der jeweiligen Regierungskoalition, unser Land nach vorne gebracht.
    In der heutigen Zeit, in der unsere in allen politischen Themen gut informierten Wutbürger und Anhänger des St. Floriansprinzips zu beteiligen sind, wären sie sicher nicht so weit gekommen.
    Übrigens gab es damals auch eine regelmäßige Bürgerbeteiligung und die hieß Wahlen. Die Beteiligung daran war lange sehr hoch, auch wenn die Wähler sicher nicht immer mit Allem einverstanden waren.
    Heute haben unsere Profipolitiker ständig auf irgendwelche Wahlen in irgendeinem Bundesland Rücksicht zu nehmen, an denen sich leider immer weniger Wahlberechtigte beteiligen.
    Und dann, wenn endlich gewählt ist, müssen sie sich in endlosen Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen zerreiben und den letzten Rest ihrer politischen Grundsätze über Bord werfen um überhaupt eine Regierung zusammenzukriegen.
    Sie haben‘s nicht mehr leicht, unsere geschrumpften Volksparteien, gegenüber den vielen Randgruppierungen von rechts und links, die allesamt zu wissen glauben, wo die Lösungen für die Probleme unseren globalisierten Landes zu finden sind. Übrigens war die zersplitterte Parteienlandschaft in der Weimarer Republik eine der vielen Ursache für den Erfolg der Nazis.

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    1. @ Wolfgang Schmid: Interessante Sichtweise, bzw. interessantes Menschenbild. Ist das ihr Politikverständnis? Schwarz-weiß? „In der heutigen Zeit, in der unsere in allen politischen Themen gut informierten Wutbürger und Anhänger des St. Floriansprinzips zu beteiligen sind, wären sie sicher nicht so weit gekommen.“ „Viele Randgruppen von rechts und links, die allesamt zu wissen glauben, wo die Lösungen für die Probleme unseres globalisierten Landes zu finden sind.“ Die einzigen mit Durchblick sind also nur CSU-Anhänger? Wer bleibt dann eigentlich noch übrig? Es gibt durchaus zahlreiche mündige Bürgerinnen und Bürger, welche sich Gedanken machen und sich einbringen. Oft. Und gern.

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  3. Wolfgang Schmid

    Lieber Herr oder Frau demokratie, gerne lade ich Sie ein, mit mir persönlich zu meinen Ausführungen zu diskutieren. Nur soviel vorab zu unserer beider Gesprächsvorbereitung: nennen Sie mir bitte ein größeres infrastrukturelles Projekt, das in der letzten Zeit ohne größere Diskussionen umgesetzt werden konnte. Ich denke da an Umgehungsstraßen, Strom- oder Bahntrassen, Kläranlagen, Mülldeponien oder -verbrennungsanlagen usw. Jeder braucht diese Einrichtungen, aber keiner will sie vor seiner Haustüre. Wir wollen wegen der damit verbundenen Gefahren keine Atomkraftwerke mehr, aber ein Pumpspeicherkraftwerk oder Windräder wollen wir auch nicht, weil‘s die Landschaft verschandelt. Das habe ich gemeint, aber vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt. Und ich habe auch nicht geschrieben, dass die CSU alles besser kann.
    Sie finden mich morgen ab 16 Uhr am Infostand am Marienplatz. Sie müssten sich allerdings schon zu erkennen geben.

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