Im Dschungel des Lebens

Am Wochenende zwei Aufführungen am Theater Wasserburg - Sonntag entfällt

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Zweimal ist an diesem Wochenende das Dschungelbuch im Theater Wasserburg zu sehen – und mitzuerleben, der bisherige Erfolg spricht für sich! Am heutigen Freitag und am morgigen Samstag ist der Beginn jeweils um 20 Uhr, der Sonntagabend muss leider abgesagt werden. Im Februar folgen dann noch drei Abende. Auf Basis von Rudyard Kiplings Klassiker hat Frank Piotraschke eine eigene Textfassung erstellt. Bei aller Zivilisation tobt ein ewiger Kampf – Überleben im Dschungel, im Dschungel des Lebens …

„Es ist so einfach. Loslassen. Aufgeben. Nicht mehr denken. Wofür sich an das bisschen Leben klammern, wenn das Vergessen soviel Süße hat. Wofür weiter durch das Elend kriechen, wenn man schweben kann. So einfach. Und nur der ruhelose Geist, der noch nicht fertig ist mit allem, sich nicht abfinden kann mit dem, was ist, der flüsternd mir ins Ohr brüllt: Wach jetzt endlich auf!“

Frank Piotraschke. Das Dschungelbuch.

Regie: Uwe Bertram und Frank Piotraschke.

Musikalische Leitung: Wolfgang Roth.

Es spielen: Susan Hecker, Hilmar Henjes, Pit Holzapfel, Georg Karger, Nik Mayr, Wolfgang Roth, Leonhard Schilde, Dim Sclichter, Annett Segerer, Regina Alma Semmler, Anna Tripp.

Das große Bild des Dschungels, das so viele Assoziationen zulässt: Großstadt, Gefühle, Steuer. In jedem Fall ist man immer mit einem wirren Durcheinander, Undurchdringlichkeit und Undurchschaubarkeit konfrontiert. So viel steht fest.

Mowgli als zentrale Figur befindet sich in Mitten dieses Tohuwabohus und versucht, von den Unzulänglichkeiten des Alltags nicht gefressen zu werden. Schließlich sagt das Gesetz des Dschungels: „Fressen und gefressen werden.“ Doch wie dagegen ankommen und sich wehren? Und gegen was und wen eigentlich ankommen? Gegen die Zivilisation oder doch gegen den Dschungel?

Da draußen wimmelt es nur so vor Elefanten im Porzellanladen, Pleitegeiern im Aktienaufschwung, Stubentigern mit Allmachtsphantasien und anderen halbseidenen Gestalten. Nur gut, dass Mowgli nicht alleine ist und allerlei Fabelgetier um sich hat …

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Foto: Christian Flamm / Theater Wasserburg

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