„Ihr lebt nicht in der Finsternis“

Volkstrauertag in der Gemeinde Eiselfing heute unter den besonderen Corona-Schutzmaßnahmen

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Trauer, Nachdenklichkeit und dazu der gleichzeitig bewusste Blick auf die schönen Seiten des menschlichen Lebens – das steht in einem wertvollen Zusammenhang. Unter diesem Leitsatz wurde am heutigen Sonntag der diesjährige Volkstrauertag in der Gemeinde Eiselfing begangen – unter den besonderen Corona-Schutzmaßnahmen.

Pfarrer Thomas Weiß ging während des Gottesdienstes auf die gerade im November besonders wahrnehmbare Vergänglichkeit ein. Diese sei sowohl draußen in der Natur, als auch beispielsweise an Allerseelen oder eben dem Volkstrauertag persönlich wahrnehmbar.

Doch gleichzeitig gelte es das Unvergängliche nicht aus den Augen zu verlieren: „Ihr lebt nicht in der Finsternis“, rief er den Anwesenden zu und ermunterte sie zum Vertrauen in ihren Glauben und ihre persönliche Werte, welche Licht und Wärme schenkten.

Für die Eiselfinger Reservisten- und Kriegerkameradschaft legte Vorsitzender Josef Niederlechner (Foto) einen Kranz am Kriegerdenkmal auf dem Friedhof nieder.

Er sagte: „Wir gedenken allen Gefallenen aus unserer Pfarrei und auch den aktuellen Opfern von weltweiten Kriegen, Terrorismus und Hass gegen Schwache oder Minderheiten.“

Das gemeinsame Eintreten für ein friedliches Zusammenleben sei zeitlos von unersetzbarer Bedeutung.

gr

 

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