Ich geh mit meiner Laterne …

Der etwas andere Rundgang 2020 morgen zu Ehren von Sankt Martin - Grünes Licht vom Ministerium

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Laternen-Umzüge zu Ehren des heiligen Sankt Martin haben bei uns eine große Tradition – und das so schöne Fest der ganzen Kindergarten-Familie war stets ein besonderer Augenblick. Am morgigen Mittwoch wäre es eigentlich wieder spätestens soweit gewesen. Das bayerische Ministerium höchstpersönlich hat sich nun heute mit Sankt Martin in der Corona-Krise beschäftigt! Der Heilige und seine so schöne Botschaft des Teilens liegt allen am Herzen: So soll auch in diesem Jahr diese lieb gewordene Tradition – trotz Corona – nicht ganz ausfallen! Es gab heute ganz offiziell grünes Licht im so corona-dunkelrot gefärbten Bayernland: Ein Rundgang mit Laternen darf morgen stattfinden – aber nur mit den Kindern und Mitarbeitern der jeweiligen EINEN Kita-Gruppe …

Das Ministerium bittet heute die Bevölkerung eindringlich darum, auch keine größeren Laternen.Umzüge nun privat außerhalb der eigenen Familie zu organisieren. Man müsse mit Blick auf die derzeitigen, regional teilweise extrem hohen Corona-Infektionszahlen weiterhin Kontakte zu anderen Menschen so gering wie möglich halten und vorsichtig sein …

 

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11 Kommentare zu “Ich geh mit meiner Laterne …

  1. Da die Kindergärten ihre Umzüge alle absagen mussten und den Kindern in ihrer Gruppe bestimmt trotz alledem einen besonderes Martinsfest gestalten, könnten doch alle Familien morgen nach Einbruch der Dunkelheit mit den selbstgebastelten Laternen durch die Straßen ziehen und damit ein Zeichen setzen. Bestimmt eindrucksvoll…

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    1. Ein Zeichen für was?

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  2. Ja san denn jetzt alle gaga???
    Anderswo finden riesige Demos mit tausenden Menschen statt und bei uns dürfen de Zwergerl ned im Freien mit ihre Laternderl spazieren gehen???
    Langsam hakts aber scho ganz schee, oder?

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    1. Im Grundgesetz steht: ” Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.”

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    2. Sehr richtig. Langsam wird’s lächerlich .

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  3. Dass man sich am Tag vor St. Martin im Ministerium mit dem Thema auseinandersetzt, zeigt, wie viel Ahnung man dort von Vorbereitungszeiten hat! 🙄
    (Aber wie alle Feiertage im Jahr, kam St. Martin vermutlich überraschend! Und seit 15.10. liegt die Inzidenz im Landkreis RO über 50! Hätte man sich schon mal ein paar Tage vorher mit beschäftigen können.)

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  4. Danke Peterl

    So ist es!
    Und es gibt auch kleine Kinder, die noch nicht in der Kita sind.
    Auch sie sollen mit ihren Laternen ein bisschen durch die Straßen ziehen dürfen. Muss ja keine Großansammlung sein!

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  5. @Peterl – hast es immer noch nicht kapiert? Menschenmengen sind schlecht – ob bei Demos oder bei Umzügen…wenn einer aus dem Fenster springt, hüpfste hinterher, weil der hat’s ja auch gedurft…man kann sich doch wohl mal ne Zeit zurücknehmen!

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    1. ..@Mahnerin … es ist bestimmt nicht gesundheitsschädlich, dass abends Kinder fröhlich in einer Gruppe abstandhaltend an der frischen Luft durch die Straße ziehen und dabei etwas Schönes erleben dürfen, ganz besonders in dieser Zeit …

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  6. @ Mahnerin – lies bitte den Text von Peter richtig durch.
    Ich stimme Peter darin voll und ganz zu.
    Demos mit Tausenden von Menschen gestattet,
    Martinsumzüge mit geringer Anzahl von Menschen nicht.
    Denn wenn man es so genau nimmt, dann müssten die ganzen Kitas geschlossen bleiben, da die Kinder hier auch ohne Mundschutz zusammen spielen und rumtollen.
    Was jetzt nicht heißen soll, dass ich Mundschutz für die Kinder fordere.

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    1. Das Recht auf Demonstration ist im Grundgesetz verankert. Das Recht auf Martinsumzug nicht. Ich sehe auch das Problem nicht.

      Es sind etliche Eltern mit ihren Kindern durch die Straßen gezogen.
      Und diesmal sogar nach dem es richtig dunkel war und die Laternen richtig geleuchtet haben und nicht am späten Nachmittag, wenn es eigentlich noch viel zu hell ist (warum auch immer).

      So kannte ich das als Kind und so haben wir das mit unseren Kinder gemacht – eben nach dem offiziellen Gedöns.

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