„Ich fühle mich stark betroffen“

Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl zur Wahlschlappe der SPD

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„Natürlich kann man als Kommunalpolitiker nichts für die Landes- oder Bundespolitik. Aber man analysiert das natürlich schon für sich selbst und ich fühle mich von diesem Ergebnis persönlich stark betroffen.“ Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) nahm heute, einen Tag nach der Landtagswahl in Bayern, auf Anfrage der Wasserburger Stimme Stellung zur Schlappe der Sozialdemokraten. Letztlich sei das schlechte Abschneiden …

… wohl maßgeblich der großen Koalition in Berlin geschuldet. „Von links, von rechts, von grün – da wird von allen Seiten an der SPD gezerrt. Das kostet Kraft und Wählerstimmen.“ Er sei sich sicher, dass die Regierung in Berlin erhebliche Mitschuld an der SPD-Krise trage.

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2 Gedanken zu „„Ich fühle mich stark betroffen“

  1. Für was steht den die SPD? Gibt es noch einen echten, unvergleichlichen Markenkern ausser bei jeder Gelegenheit umfallen? Bestes Beispiel GroKo, das totale Versagen in der Causa Maaßen und auch in Bayern enthält man sich in der Abstimmung zum PAG. Wenn man keine eigene Meinung mehr vertritt, braucht man sich nicht zu wundern. Auch in der Kommunalpolitik vermisse ich mehr Wille zur Gestaltung. In Sachen Mülldeponie erst mal Lethargie und wenn man merkt woher der Wind weht, war man auf einmal schon immer dagegen. Die Wähler merken sich So etwas sehr genau und wählen lieber die Originale.

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  2. Ich sehe es auch so wie der Kommentar über mir. Auch in Sachen Altstadtbahn, die ein Kulturgut für die Stadt wäre und einen Ausbau des öffentlichen Nahverkers darstellt, ist man nicht bereit, einen Schritt in die Erhaltung der Strecke zu tun. Jede Stadt, die die Möglichkeit hätte, die Bahn in die Altstadt zu holen, würde darum kämpfen. Wenn es um die Kosten geht, sollte man halt dann Kooperationspartner suchen, die es auf alle Fälle gegeben hätte. Diese hat man aber trotz bester Angebote verkrault. Man könnte auch weiter versuchen, die Bahnstrecke zu verkaufen, dass man aus den Kosten raus ist. Würde man die Bevölkerung befragen, wären die meisten für den Erhalt der Bahnstrecke. Das merken sich auch die Wasserburger Bürger und selbst im Wasserburger Raum gewinnt Grün und die SPD verliert.

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