Hunde an die Leine!

Eiselfing: Wenn ein Naturlehrpfad eine Satzung braucht - Rats-Beschluss

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Der Eiselfinger Gemeinderat hat in seiner gestrigen Sitzung eine Benutzungssatzung für den beliebten Naturlehrpfad erlassen (müssen). Sie enthält aus aktuellem Anlass auch die Vorgabe, dass Hunde ab sofort grundsätzlich an der Leine zu führen sind. In den vergangenen Monaten hatten sich immer wieder Spaziergänger und Landwirte im Rathaus gemeldet und von negativen Vorfällen mit frei umherlaufenden Hunden berichtet. Nach entsprechender Beratung über die rechtlichen Möglichkeiten hat sich der Gemeinderat nun gestern einstimmig für die Verabschiedung einer Satzung ausgesprochen.

Neben der Vorgabe, dass Hunde an der Leine zu führen sind, ist auch explizit festgelegt, dass Hundekot aufzusammeln und ordnungsgemäß zu entsorgen ist.

Hundetoiletten mit passenden Beuteln stehen entlang des Lehrpfades in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Die zentralen Satzungsinhalte – hierzu zählen auch die Verbote von Müllablagerungen oder dem Befahren mit Motorfahrzeugen – werden im Laufe der kommenden Wochen auch durch Informationstafeln vor Ort kenntlich gemacht. Gemäß der Bayerischen Gemeindeordnung kann die Kommune bei festgestellten Ordnungswidrigkeiten eine Geldbuße verhängen.

Alle Besucher des Naturlehrpfades werden ausdrücklich gebeten, sich an die neuen Vorgaben zu halten. Sie dienen dazu, den Pfad als überregional bekanntes Ziel für Erholung, Naturerlebnis sowie Lernort zu Bäumen und Sträuchern im Sinne eines rücksichtsvollen Miteinanders erhalten zu können.

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19 Gedanken zu „Hunde an die Leine!

  1. Es gibt sehr lange Leinen…….die die Schuld sind haben solche….
    Danke liebe grüne Gemeinde, Generalverdacht und Sanktionen sind immer toll..

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    1. Ex-Bachmehringer

      Da es sich um einen einstimmigen Beschluss handelte (bemerkenswert bei einer Frage, die wohl schon öfter kontrovers und dabei ganz ohne Fraktionsdisziplin oder -zwang vorberaten wurde), darf man davon ausgehen, dass diese Entscheidung nicht nur vom grünen Bürgermeister und den beiden grünen Gemeinderäten, sondern durchaus auch von den 5 CSUlern, den jeweils drei Räten der Freien Wähler und der ULGE sowie dem SPDler mitgetragen wird.

      Zumindest, so weit sie anwesend waren. Mehrheitlich waren sie es, sonst wäre die Beschlussfähigkeit nicht gegeben gewesen. Unter diesen Gemeinderäten befindet sich nach meinem Kenntnisstand auch der ein oder andere Hundehalter.

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  2. Was ist. Mit Radfahrer….

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  3. Spaziergänger

    Toll Entscheidung… warum dürfen noch Radler fahren nerven Fußgänger mehr als Hunde…

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  4. Bachmehring

    Man sollte auch Fußgänger verbieten, wäre es noch grüner

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  5. Super Eiselfing

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  6. Mei du Superhirn,… Hauptsache a bissl wichtig macha 🙄 von de nervigen Radfahrer sogst nix. Schoit moi dei Hirn ei

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  7. Einem jeden recht getan
    Ist eine Kunst die niemand kann
    Es sollte sich auch jedermann
    An die eigene Nase fassen dann
    Was du nicht willst was man dir tu
    Das füg auch keinem anderen zu

    Leider werden wir nicht alle nach so alten Grundsätzen erzogen und richten unser Miteinander danach aus.
    Schade. Denn es würde unser Leben in der Gesellschaft um vieles vereinfachen.

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  8. Ich finds eher traurig, dass sowas nötig ist, also schimpft doch lieber auf die Hundehalter, die ihr Tier nicht im Griff haben und die Hinterlasdenschafte ihrer Tiere nicht wegräumen, als über die, die dann die Konsequenzen umsetzen müssen.
    Ich mag Hunde wiklich gern, mags aber überhaupt nicht, wenn mich beim Spazierengehen ein fremdet Hund „anfällt“, weil er sich vielleicht freut mich zu sehen, sich vielleicht aber auch von mir bedroht fühlt.
    Ich kenn den Unterschied nicht, aber da bin ich siche selbet schuld…
    Und na ja, bei Radfahrern handelt es sich meistens um Menschen, die sollten meiner Meinung nach doch noch vor den Tieren kommen

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  9. Ortskundige

    Schade, dass so eine Entscheidung nötig ist. Aber das ist eben auch ein Teil der Wahrheit über unsere aktuelle Gesellschaft. Keine Gemeinde erlässt ohne Grund eine Leinenpflicht (als ob es dafür parteipolitische Gründe, wie in einigen Kommentaren angedeutet, gäbe). Viele andere Kommunen trauen sich an so ein sensibles Thema gar nicht erst heran. Als Ortskundiger weiß man, dass am Naturlehrpfad schon immer ein Schild steht, dass Radfahren zulässt. Und das ist auch gut so, damit unsere Kinder morgens und mittags mit dem Rad abseits der vielbefahrenen Hauptstraßen sicher in die Schule fahren können. Wer den Pfad fast täglich nutzt, weiß aber auch von Hunden zu berichten, die Kinderwägen anspringen, während ihre Halter wort- und tatenlos daneben stehen. Und auch die Plastiktüten mit Hundekot liegen oft entlang des Weges und in Wiesenflächen, obwohl viele Hundetoiletten vorhanden sind. Mit mehr Rücksicht wären solche Satzungen eben nicht erforderlich.

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    1. Fast vollständige Zustimmung… Nur wortlos stehen die nicht daneben. Sie beteuern immer „der tut nichts“ und meinen damit eigentlich nur „der tut mir nichts“

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  10. Ich habe selbst zwei Hunde und mache den Kot meiner Hunde weg.

    Auf dem Naturlehrpfad in Eiselfing gehe ich nicht spazieren.
    Natürlich darf ein Hund nicht auf Menschen losgehen, keine Frage! Was mir und auch mit Sicherheit anderen Hundebesitzer schon passiert ist, dass irgend eine (Entschuldigung für die Formulierung) hysterische Person schon von weitem schreiend und zappelnd auf sich aufmerksam macht. In dem Moment ist der Hundebesitzer machtlos.

    Und das ist mehr als eine unangenehme Situation.
    Mit Sicherheit können mir auch viele Personen, die mit oder ohne Hund spazieren gehen, bestätigen, wie teilweise rücksichtslos die Radfahrer sich benehmen – auf Wegen, die als Fußwege ausgeschrieben sind und Radfahren erlaubt ist.

    Und was ist mit dem Pferdemist, der oft rumliegt, z.B. in Eiselfing oder Gabersee? Also für mich ist Kot gleich Kot – ob Hund, Katze oder Pferd.

    Das in Eiselfing jetzt eine Leinenpflicht verordnet worden ist, kann ich nach vollziehen, wenn es Hundebesitzer gibt, die keine Rücksicht auf andere nehmen.

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  11. Lieber Roland, Kot ist nicht gleich Kot. In Hudekot können sich Eier von Parasiten befinden die nicht nur gefährlich für den Menschen sondern sind sondern auch für andere Tiere z.B. die Rinder. Kommt dieser Kot dann ins Silo oder Heu, werden die Rinder krank.
    Meiner Meinung nach sollte sich Wasserburg ein Beispiel an Eiselfing nehmen und eine Leinenpflicht auf dem Weg am Inn einführen! War dabei als ein Hund zu einem Kind gelaufen ist und ihm das Eis aus der Hand geschnappt hat, der Hundebesitzer war so weit weg dass er das nicht mal mitbekommen hat. Ja jetzt kann man wieder schimpfen, dass man nicht alle unter einen Hut Strecken darf aber wenn sich einige nicht zam reißen können, müssen halt leider alle leiden. Außerdem würd ich gleich noch eine Geldbuße erlassen, wenn Hundekot liegen gelassen wird. Der Spaziergang am Inn und teilweise auch in der Stadt kommt oft einem Tretminenfeld gleich.
    Und was ich noch sagen möchte…das geht NICHT gegen die Hunde oder die Besitzer im Allgemeinen sondern gegen die unfähigen und egoistischen Besitzer.

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    1. Entschuldigung Marie, was machen wir dann mit den Kot die Menschen in den Büschen hinterlassen oder die Windeln die im Sommer gerne daneben liegen?
      Und Kot bleib Kot und ist dreck der bleibt. Wenn Sie sich schon das halb wahre Argument mit dem Schaden für die Rinder und den angeblichen Parasiten, gilt übrigens nur für nicht geimpfte Hunde, annehmen wo bleiben dann die Stubentieger die ohne aufsicht auf Wiesen, Spielplätzen usw. ihren Kot hinterlassen. Und auch Katzen sind alles fresser. Und am Innweg sind die meisten Sünder die als Touristen kommen.

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  12. Hunde kacken auch an der Leine, es sollte einfach mehr geschaut werden, wer die Verursacher sind …

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    1. Die gehen dann schon so früh am Morgen oder so spät am Abend, dass sie nicht erwischt werden…

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  13. Hallo,
    In Wasserburg sind von der Stadt die meisten Muelleimer entfernt worden.
    Wir nehmen auch oft Tüten die abgelegt werden mit, um genau die Thematik , dass wieder alle Schuld und bestraft sind zu verringern.
    Mir tut es für die gut Erzogenen Hunde und deren Halter echt Leid, aber es gibt zu viele Belehrungsresistente….
    Jeder der gesehen wird sollte angesprochen werden und wenn nötig gemeldet werden.
    Dann werden es svhon weniger.
    Schade

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  14. @ maria
    Das hört sich ja so an als ob katzenkot nicht schädlich ist, dann essen sie ihn doch bitte zum frühstück wenn kot nicht gleich kot ist. ( so ein blödsinn)

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    1. insider, sie haben recht.
      Das was Sie schreiben will aber die „Bauernfraktion“ nicht hören.

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