Hund mit Haarspray „erzogen”?

Polizei fahndet wegen Tierquälerei - Aufmerksame Beamte bei Streit-Schlichtung

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Ob Hausmüll in die Papiertonne gehöre oder nicht – das war die Frage und Ursache eines Streits, zu dem gestern die Polizei in der Rosenheimer Innenstadt gerufen wurde. Am Neubau – so heißt die Straße – wurden ein 32-Jähriger und eine 34-jährige Bewohnerin angetroffen. Die Polizei konnte schlichten, jeweilige Anzeigen wegen Beleidigungen folgen. Den Beamten fiel jedoch vor Ort zudem auf, dass sich der Hund der 34-Jährigen seltsam verhielt …

Der Zwergpinscher schnüffelte auffällig herum und seine Nase nässte unnatürlich, so die Polizei am heutigen Freitagmorgen.

Die Hundeschnauze war mit Klebstoff überzogen. Auf Anfrage wich die Hundebesitzerin aus und konnte keine plausible Erklärung abgeben. Hinter ihrer Wohnungstür jedoch – am Boden stehend und jederzeit griffbereit – fanden die Polizisten eine Haarspraydose … Nach Einschätzung der Beamten dürfte die Bewohnerin den Hund mit Haarspray die Schnauze besprüht haben, möglicherweise um ihn zu „erziehen“.

Die Polizei hat ein Strafverfahren nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet, um den Fall weiter aufklären zu können.

Foto: Archiv – pixabay

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