Hubertusmesse und Bilanz

Wasserburger Jägerschaft traf sich diesmal in Babensham

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Wie jedes Jahr am 3. November feiert die Kreisgruppe Wasserburg im Bayrischen Jagdverband eine Hubertusmesse. Heuer richtete der Hegering Babensham um Günther Pilger die Feier aus. Zelebrant Pater Steinle und die Soyener Jagdhornbläser sorgten für eine würdige Messe.


Bei der anschließenden Feier im Gasthof Brunnlechner mahnte Vorstand Werner Fröwis (Foto) die Geschlossenheit der Jägerschaft an. Seiner Einladung gefolgt waren der bayrische Landtagsabgeordnete Otto Lederer, Dr. Heinz Utschik vom Rosenheimer Amt für Landwirtschaft und Forsten, Franz Göpfert von den Wasserburger Fischern, die Kreisvorsitzenden von Bad Aibling Christian Hilz sowie Rosenheim Franz Sommer und der Wasserburger Ehrenvorsitzender Hans Gartner.

Fröwis berichtete, daß aktuell Thomas Schreder und die Landesschatzmeisterin Mechtild Michaela Maurer den BJV leiten. Er forderte zu geschlossenem Auftreten und nicht nur Reduktion auf einen Schädlingsbekämpfer, sondern wieder Anwalt des Wildes zu sein. Im Wasserburger Gebiet ist das Verbissgutachten sehr positiv. „Uns Jägern ist an gesundem Wald und Wildbestand gelegen. Dazu tragen sehr oft auch die Bauern bei. Heimische Wildtiere, auch die nicht jagdbaren, sind wesentlicher Bestandteil der Natur.”

Die Waffenrechtsänderung bei der von den Grünen Nachtsichtgeräte gefordert würden, lehnt er derzeit ab. Dadurch würde dann rund um die Uhr gejagd und es kehre keine Ruhe mehr im Holz ein. „Wir können mit anständig gejagtem Wildbret ein Lebensmittel mit der bestmögliche Ökobilanz anbieten.” Fröwis mahnte an: „Nehmt die Jungen mit und lehrt ihnen anständiges Waidwerk.”

Er schloß mit dem berühmten Gedicht von Oskar von Riesenthal: „Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild, waidmännisch jagt, wie sich’s gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.”

Stellvertretender Landrat Josef Huber betonte in seiner Ansprache, er sei für Wald mit Wild. Er unterstützt auch die Art des waidgerechten Jagens. Auch seiner Meinung nach sollen Nachtzielgeräte eigentlich nur auf Schwarzwild eingesetzt werden. „Es muss auch mal Ruhe sein.” Wir sollen uns nicht auf Wildschadenverhinderer reduzieren lassen und die Freunde an der Jagd erhalten.

Bericht und Foto: Sebastian T. Hering

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