Hoit ma zamm!

So hart der Lockdown ab heute auch sein möge: Söder appelliert eindringlich daran, mitzumachen

Die Bitte um Verständnis – so hart der Lockdown ab heute auch sein möge – ist groß von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Er hat in seiner gestrigen Regierungserklärung die Notwendigkeit des Lockdowns noch einmal betont. Die Lage werde von Tag zu Tag dramatischer, die Zahlen gingen sprunghaft nach oben. Corona sei die Katastrophe unserer Zeit. Deswegen habe er die Notbremse ziehen müssen …

Dass nach dem 10. Januar, bis zu dem der Lockdown vorerst gelten soll, wieder größere Lockerungen kommen werden, lässt sich laut Söder nicht versprechen.

Wie lange werden die Maßnahmen dauern? So lange es notwendig sei – er wolle keine falschen Hoffnungen machen. Der Erfolg des Lockdowns werde davon abhängen, ob alle mitmachen werden.

Oiso hoit ma zamm …

 

Schreibe einen Kommentar zu Glaskugel? Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

11 Kommentare zu “Hoit ma zamm!

  1. Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery, ein kluger und erfahrener Mann, erwartet den Lockdown bis Ostern – hat er gestern mitgeteilt.

    Ich denke, das ist realistisch.
    Mir persönlich wird die “Salamitaktik” zu anstrengend (und irgendwie auch unehrlich).

    Ich stelle mich mal darauf (Ostern) ein, wenn es früher wird, freu ich mich.
    Eine gesunde Zeit allen!

    Antworten
    1. … wer früher nur in Legislaturperiode denken konnte ohne Weitblick,
      der schafft es in harten Zeiten auch nur in Wochen zu denken. Siehe Söder Markus und seine “Salamitaktik”, wichtiger scheint ihm sein andauerndes “Bayernbranding” 😉 mit seiner dummen Rautenmaske.
      Ostern scheint auch mir realistisch.

      Antworten
      1. Du bist bestimmt a Preiss …

        Antworten
        1. — nur um es zu beantworten xxx:
          Na, i bin a Hisiega ausm oidn WS-Landkreis.

          Und hilft da des jetzt weida?
          Is de typische CSU-Manier vom Stammdisch, i kenn des scho, wenns nimma weida gäd, dann kummt de Preißnkeule, de gäd oiwei!

          Ich habe halt eine andere Meinung als Du xxx, das ist für mich Demokratie – das musst du aushalten, wie ich die Komischen von der Alternative dulden muss.

          Antworten
    2. .. Söder hat diesmal vorausschauend auf einen längeren Lockdown das Ende der Sperre offen gelassen.

      Nachdem anfangs gesagt wurde, die Regeln gelten bis Ende November, um ein schönes Weihnachtsfest im großen Freundes- und Familienkreis feiern zu können, nicht eingehalten werden konnte – stattdessen die Massnahmen bis zum 10.1 verschärft verlängern werden müssen – im Wissen, dass es diesmal wieder nicht ausreichen werde, bleibt ihm nichts anderes übrig.

      Ich vermute, egal, wie lange diese Maßnahme nun andauern wird, die Nebenwirkungen der Einschränkung zur Zeit sind im Gegensatz zu den kommenden Gesellschaft- und wirtschaftlichen Folgen eher klein.

      Antworten
  2. Hm, wissen wird es wahrscheinlich niemand und auch unsere Politiker werden keine Glaskugel rumstehen haben. Natürlich kann man so Manches berechnen und ich denk auch, dass der Lockdown über den 10.Januar hinausgehen muss, da die Zahlen Dank den Shopping Wahnsinn gestern/vorgestern plus der kommenden Lockerungen an Weihnachten erst einmal weiter steigen werden.

    Aber ich persönlich gehe schon davon aus, dass es noch vor Ostern wieder gelockert wird. Ich persönlich rechne eher mit wiederholenden Notbremsungen bis ins Frühjahr hinein…

    Antworten
  3. Ich schließe mich hier an und denke, wir kommen vor Ostern nicht mehr aus dem Lockdown.

    Ich wünsche hier schon mal allen Geschäftsleuten viel, viel Glück und auch denen, die viele Eltern beschäftigen und somit rechnen müssen, dass ihnen im neuen Jahr viele Arbeitskräfte wegbrechen …

    Dann wünsche ich noch allen Eltern viel, viel Kraft und natürlich auch deren Kindern. Vor allem allen, die nächstes Jahr Abschluss schreiben.
    Ihr habt gar keine Chance gehabt. Tut mir leid für euch als Generation. Macht das Beste daraus.

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

    Antworten
  4. Es ist so einfach auf Söder zu schimpfen.

    Den einen ist er zu lasch, den anderen zu streng.

    Eltern pochten auf das Bildungsrecht ihrer Kinder, einen Lockdown wollte Herr Söder nicht.
    Er wollte uns die allerliebste Freiheit lassen, wie wir mit der Pandemie umgehen.

    Die meisten waren verantwortungslos, nutzten die Schlupflöcher bis ins kleinste Deteil, so nach dem Motto, mir is des wurscht. Mich triffts scho ned.

    Die Geschäfte müssen schließen, weil in den großen Shoppingmeilen keine Regeln eingehalten wurden.

    Das ist wie bei den Gastronomen. Die, die sich an die Hygieneregeln und sonstigen Regeln gehalten haben, müssen es jetzt mit ausbaden.

    Es ist für all die frustrierend, die das ganze Jahr über die privaten Kontakte eingeschränkt haben.
    Für die Anderen, die sich weiter mit Freunden usw. getroffen haben und so getan haben, als ob es die Pandemie nicht gäbe, brauchen sich jetzt echt nicht beschweren.

    Egal, was die Politik macht, es passt doch nie allen.
    Hört mal auf zu schimpfen, kehrt vor eurer eigenen Haustür.

    Und bleibt gesund.

    Antworten
  5. Dem kann ich mich kommentarlos anschließen

    Antworten
  6. Sehr sehr guter Kommentar. Danke, H.peter

    Antworten
  7. Wenn “kleine” Leute sich an “großer” Politik versuchen, kommt meistens nicht viel dabei heraus. Was sich nicht zuletzt in der Sinnfreiheit zahlloser Kommentare seit Pandemiebeginn widerspiegelt.

    Hier wird Gott und der Welt weiterhin viel Glück gewünscht, teilweise mit unterschwelliger Kritik an den politisch Verantwortlichen verbunden.
    Schön, gut, und in Teilen legitim.

    Was völlig ausbleibt, sind hingegen Worte der Anteilnahme für die Hinterbliebenen der täglich mehr werdenden COVID-19-Toten.

    Worte der Anerkennung und Unterstützung für die an vorderster Front kämpfenden Mitarbeiter/innen in unseren Krankenhäusern.

    Man kann den Eindruck gewinnen, hierbei handele es sich um Kollateralschäden der Pandemie, im Vergleich zu solch “unmenschlichen“ Einschränkungen und Maßnahmen zu deren Bekämpfung.

    Macht mit, bleibt gesund! Bis Ostern ist der Weg noch weit.

    Antworten