Hohoho, ein Sieg zum Nikolaustag …

Basketball-Bundesliga der Damen: Mit 80:68 gewinnt der TSV Wasserburg daheim gegen Göttingen

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Strahlende Gesichter und a bissal an Spaß bei den Basket-Ladies vom TSV Wasserburg am Nikolaus-Wochenende – nicht nur wegen der süßen Überraschung (Foto): Mit 80:68 (der Halbzeitstand war noch ein knappes 49:48) haben die Bundesliga-Damen die Flippo Baskets aus Göttingen in der Badriahalle besiegt. 

Die Veilchen aus Göttingen starteten extrem gut in das Match. Nach dem ersten Viertel führten sie mit 29:28. Auch bis zur Pause war es ein Spiel auf Augenhöhe, Lediglich einen Punkt betrug der Rückstand.

Nach dem Seitenwechsel allerdings erhöhte Wasserburg den Druck und zog nach 30 Minuten auf 66:54 davon. Die flippo Baskets konterten und kamen nochmals auf wenige Punkte heran – am Ende aber fehlte die Kraft …

Für den Gäste-Headcoach Goran Lojo war die Niederlage kein Beinbruch: „Wasserburg hat ein tolles und extrem athletisches Team, Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Ich gratuliere meinen Spielerinnen für ein starkes Spiel und Wasserburg zum Sieg. Der TSV ist für mich der Top-Favorit auf die Meisterschaft.”

Aber von Anfang an. Beide Teams erwischten offensiv einen sehr guten Tag. Eins ums andere Mal fand der Ball auf beiden Seiten in den Korb – bei den Wasserburgerinnen waren es vor allem Leonie Fiebich und Laura Hebecker, die in der Anfangsphase Lücken in Göttingens Defense fanden.

Auch im zweiten Viertel änderte sich nicht viel an dem stetigen Führungswechsel der beiden Teams. Es ging hin und her und her und hin. Zur Halbzeit hatte sich die Führung gedreht – nun waren es die Innstädterinnen die mit 49:48 und damit knapp mit einem Punkt führten.

Klar war, dass sich was ändern musste, wenn man das Spiel gewinnen möchte – vor allem dann, wenn man es deutlich gewinnen möchte. Die Defense der Damen vom Inn musste besser werden. Offensiv lief es – 49 Punkte in einer Halbzeit ist ein Topwert – aber dann gleichzeitig auch 48 Punkte zuzulassen zeigte, woran gearbeitet werden musste.

Und das taten die Wasserburger Basketball Damen dann auch. Offensiv machten sie dort weiter, wo sie aufgehört hatten und legten in Viertel drei nochmal knapp 20 Punkte drauf, verteidigten nun aber was das Zeug hielt. Lediglich sechs Punkte erlaubten sie den Gästen im 3. Viertel. Zu Beginn des letzten Viertels stand es also 66:54 für Wasserburg.

Und auch wenn Göttingen versuchte, nochmal ran zu kommen – so richtig gelang dies nicht. Zu gut stand jetzt die Wasserburger Defense und die Innstädterinnen ließen nun nichts mehr anbrennen und gewannen am Ende mit 80:68.

Wasserburgs Trainerin Sidney Parsons, für die der Sieg ein Geburtstagsgeschenk war:

Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir auf beiden Seiten unseren Basketball gespielt. Wir standen gut in der Verteidigung und in der Offense haben wir schöne offene Würfe kreiert. Göttingen in der gesamten zweiten Halbzeit bei 20 Punkten zu halten, ist sehr gut.

Auf der anderen Seite haben sie dafür in der ersten Halbzeit 48 erzielt – das ist viel zu viel. Uns ist es wieder nicht gelungen, von Anfang an voll da zu sein. Offense allein reicht eben nicht – man muss auch in der Defense gut stehen. Alles in allem bin ich aber doch sehr zufrieden mit dem Team und über den Sieg!

Damit bleiben die Wasserburger Basketball-Damen in vier Spielen weiterhin ungeschlagen. Weiter geht es schon am kommenden Mittwoch im Pokal. Hier müssen die Wasserburgerinnen nach Rotenburg.

Das nächste Spiel in der Bundesliga steht am nächsten Sonntag, 13. Dezember. um 16 Uhr in Heidelberg an.

Es spielten: Svenja Brunckhorst (12 Punkte, 8 Rebounds, 6 Assits), Helena Eckerle, Leonie Fiebich (19 Punkte, 11 Rebounds), Elisa Hebecker (3 Punkte), Laura Hebecker (16 Punkte, 5 Steas), Kelly Moten (3 Punkte, 10 Rebounds), Maggie Mulligan (16 Punkte, 7 Rebounds), Sophie Perner (6 Punkte), Manuela Scholzgart, Alex Wittinger (2 Punkte) und Anne Zipser (3 Punkte).

Quelle: TSV Wasserburg und Flippo Baskets Göttingen

Foto: TSV Wasserburg

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