Hohe Zahl an Anrufen

Landkreis Ebersberg schaltet deshalb seine Corona-Hotline länger - Technische Probleme im Labor, das die Tests auswertet

image_pdfimage_print

Am Ebersberger Corona-Bürgertelefon haben sich allein am vergangenen Montag 240 Anrufer beraten lassen. Die Nummer der Hotline für Gewerbebetriebe und Unternehmen haben zudem 60 Ratsuchende gewählt. Die Telefonnummern werden deshalb in dieser Woche täglich bis 16 Uhr geschaltet sein – damit reagiert das Landratsamt Ebersberg auf die vergleichsweise hohe Zahl der Anrufe derzeit, hieß es gestern Abend aus der Behörde.

Zum Stand Dienstag, 3. November, ist bei 302 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen.

Bisher sind im Landkreis dort nun insgesamt 1320 Infektionen aufgetreten. Zehn Personen sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind derzeit 1251 Landkreisbewohner.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist noch einmal leicht gestiegen und  lag gestern bei 164,01. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Diagnostikzentrum wurden am Montag 276 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht. Technische Probleme in dem Labor, das die Proben auswertet, haben zu einem Rückstand bei den Meldungen über die Testergebnisse geführt und damit zu längeren Wartezeiten bei den Getesteten. Die Rückstände werden derzeit aufgearbeitet.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren