Hohe Schulden bei der Justiz

Italiener festgenommen - Weiterreise war von gut gefüllter Geldbörse abhängig

Die Bundespolizei hat heute auf der Inntalautobahn einen mit Haftbefehl gesuchten Italiener festgenommen. Er hatte die Wahl, seine Justizschulden in vierstelliger Höhe zu zahlen oder über fünf Monate ins Gefängnis zu gehen. In der Grenzkontrollstelle auf der A93 stoppten die Bundespolizisten einen Wagen mit italienischen Kennzeichen.

Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrers stellten die Beamten fest, dass der italienische Staatsangehörige bereits 2018 vom Amtsgericht Düsseldorf wegen Unterschlagung zu einer Geldstrafe verurteilt worden war. Seine Justizschulden in Höhe von 4.000 Euro hatte er bisher jedoch nicht beglichen. Ersatzweise hatte das Gericht eine 160-tägige Haftstrafe vorgesehen.

 

Den Gang ins Gefängnis konnte der 63-Jährige dank seiner offenbar gut gefüllten Reisekasse verhindern. Nachdem er den geforderten Betrag bei der Rosenheimer Bundespolizei entrichtet hatte, durfte er mit entsprechend geleerter Geldbörse die Weiterreise antreten.

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