Hohe Bären, weite Teller

Werke von Maximilian Martinez und Stephan Hörnig in der „ARTworld" Georg Mayerhanser

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Zum ersten Mal findet nun seit langem wieder ein kultureller Austausch mit jungen Künstlerpositionen in der „ARTworld“ des Bildhauers Georg Mayerhanser in Schnaitsee statt. Das Konzept sieht vor, Künstlern aus ganz Deutschland eine Möglichkeit zu geben mit ihrer Arbeit an die Öffentlichkeit zu treten. Zudem ist es eine Reaktion von Georg Mayerhanser und dem Bildhauer Jørgen May, die Vielfältigkeit und den Ausbau des kulturellen Angebotes in der Region und vor Allem außerhalb der großen Städte zu fördern.

Nichts bietet sich dabei besser an als die Räume der „ARTworld”, die Mayerhanser gerne für diese Art von Begegnung mit Kunstbetrachtern und Künstlern frei zur Verfügung stellt. Dazu lädt auch das Galerie Café von Anna Mayerhanser zum verweilen ein und gibt die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen, entspannt mit den Künstlern in Kontakt zu treten.

Bei dem Pilotprojekt dieses zukunftsorientierten Ausstellungskonzeptes machen Stephan Hörnig (Köln) und Maximilian Martinez (Kalrsruhe) unter dem Titel „Hohe Bären, weite Teller“ den Anfang. Die Beiden Künstler werden an zwei Wochenenden die Räume der ARTworld bespielen. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der ARTworld aber auch nach vorheriger Absprache unter der Woche besucht werden. Beide Künstler werden über den Ausstellungszeitraum anwesend sein und sind offen für einen Austausch.

Öffnungszeiten:

25.07. 13:00 – 18:00 Uhr 26.07. 13:00 – 18:00 Uhr

01.08. 13:00 – 18:00 Uhr 02.08. 13:00 – 18:00 Uhr

(Nach vorheriger Absprache kann die Ausstellung auch unter der Woche von 27.07. – 31.07. besichtigt werden)

Location:

ARTworld Galerie Georg Mayerhanser Mail: info@mayerhanser.de
Fon: 08074/9179991

Ausstellungsleiter:

Jørgen May
Mail: jorge.yam@icloud.com Fon: 0157 53594518

 

Zu Stephan Hörnig:

Der Mensch, die Welt und alles was darüber hinausgeht sind Objekt meiner Ideen, d.h. formale & inhaltliche Diversität ist die Grundlage meiner Arbeit(und meine Auslegung des „Freie Kunst“- Begriffs).

Das alltägliche Leben beobachtend stelle ich in Frage und halte den Spiegel vor, selbstironisch und (selbst-)hinterfragend, insofern ist alles was ich mache mit Sicherheit auch autobiografisch. Humor; und hierbei gerade Ironie; nehmen, trotz aller Ernsthaftigkeit, einen grossen Raum innerhalb meiner Arbeiten ein.

Eine ReadyMade Visualisierung meiner Stimmungshaltung, versuchend auf dem schmalen Grad der Objektivität zu bleiben, weitestgehend ideologiefrei, aber meinungsstark.
Mich interessiert und ich fordere das „sich“ einlassen auf ungewohntes Sehen, das Verlassen der Gewohnheiten. Ich mache keine Wohndekoration, wenn dann dekoriere ich den Geist. (- entlüften, umstellen, neu streichen, umstreichen, geraderücken)

Das heisst aber auch: „Ich mache unpopuläre Volkskunst“ (im Original ́Wir ́, Zitat SPUR). Die Vergangenheit als Spiegel der Gegenwart, als Vor- oder Rückblick auf eine Zukunft – die Gegenwart als „Zurück in die Zukunft”!

 

Zu Maximilian Martinez:

Jenseits von gut und böse?
Nein, Malerei fängt dort an wo sie dem Bild selbst das Bekenntnis beraubt, so etwas wie nur eine Ersatz- Haut (Netzhaut) zu sein.

Maximilian Martinez räumt auf der chaotischen Bildfläche auf, mal organisch, mal synthetisch. In einer Welt in der sich beinahe Alles zusammenschmeißt.

Pinky Steiner-Berg / Kunsthistoriker

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