Hört auf, ihr Vorsondierer!

Eine Reise von Jamaika nach Würselen und dann ins Koko-Land? Unser Kommentar

image_pdfimage_print

Man entwickelt eine Abneigung gegen das Wort Sondierung und gleich gar gegen das Wort Vorsondierung. Man muss ihnen zurufen, lasst es doch bleiben! ENTSCHEIDET endlich! Wo ist der Mut dazu? Aber nein. Angela Merkel und Martin Schulz treffen sich heute zu den xxxxsten Vorsondierungs-Gesprächen. Nun wollen einige lieber eine Koko als eine Groko. Das Ganze erinnert an – ja, was – eine Farce! Zu Tode sondiert, diskutiert, ausgelabert, herumgeeiert. Von der Ernsthaftigkeit ins Lächerliche abgestürzt. Wer nimmt eigentlich wen noch ernst?

Und heute wird nun wieder vorsondiert. Man kann es nicht mehr hören … moand d‘Renate.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

12 Gedanken zu „Hört auf, ihr Vorsondierer!

  1. Den Karren haben die Angela und der Horst, durch ihre Selbstgerechtigkeit und die Wahlstrategie eine starke AFD im Bundestag zu haben, um eine soziale Koalition zu verhindern, ordentlich in den Dreck gefahren.

    42

    25
    Antworten
  2. Gut geschrieben und richtig ausgedrückt, Renate!
    Eigentlich sollte man jetzt einen Volksentscheid starten über „Minderheitsregierung“ oder GroKo, denn die Herrschaften drehen und wenden sich im Augenblick so, dass man das Gefühl hat, die Wahl hätte man sich auch grad sparen können…

    37

    8
    Antworten
  3. solange die Pfeifen vorsondieren und sondieren fällt ihnen wenigstens nichts ein, um das Volk zu schröpfen.
    Mir gefällt die Situation irgendwie; nur, solange sie nicht regieren, dürften sie auch keine Diäten kassieren.

    28

    15
    Antworten
  4. Die Diätenerhöhung, bei Bezügen die ohnehin in keinem Verhältnis zu den Leistungen stehen, sagt es geradeheraus, was den Bundestagsmitgliedern wichtig ist:
    Ihr eigenes Wohlergehen.
    Die Bevölkerung ist für diese Unmenschen nichts anderes als Wollmilchsäue, die man auspresst, vielfach bis zu:
    Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.
    Siehe auch die massiven Rentenkürzungen der letzten Jahre,
    zwar von SPD eingeführt, aber niemand hat auch nur den geringsten Versuch gestartet was zu ändern. Ganz im Gegenteil.
    Witwenrente ab Heirat 2002 abgeschafft – still und heimlich.
    Wo ist das Geld alles hingekommen, das die mittlerweile durch die Bank 2 Erwerbstätigen einer Familie in die Kassen einzahlen?
    Rentenaltererhöhung, viele bekannte Einschnitte bei Krankengeld, Arbeitslosengeld, Schlechtwettergeld, alles zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung.
    Und das alles bei regelmäßigen üppigen Diätenerhöhungen für Re gier ende, die nachweislich gegen den Willen der Bevölkerung entscheiden.

    33

    8
    Antworten
  5. Frau Merkel hat nicht den Mut sie der echten Politik einer Minderheitsregierung zu stellen, den hier müsste sie parlamentarisch ARBEITEN( also etwas tun). Da Horst`l ko des a ned.
    oiso bleibts so wieas is bequem weiter so und Wollmilchsäue auspressen

    16

    9
    Antworten
  6. Es muss endlich eine neue, soziale Bewegung in diesem Land geben. Die bisherigen Parteien haben versagt, die Unterschiede zwischen arm ubd reich werden immer größer, keine der etablierten Parteien bieten hierfür eine Lösung an da sie alle nur darauf warten einen gut bezahlten Job in der freien Wirtschaft zu bekommen nachdem sie während ihrer Amtszeit Gesetze für diese gemacht haben.
    Vorallem die Jugend muss endlich erkennen dass sie keine Chance haben eine ähnlichen Lebensstandart wie ihre Eltern zu erreichen!

    19

    9
    Antworten
  7. @ Gust … Die Pfeifen dürfen zwar nicht kassieren, aber die Erhöhung ist bereits beschlossen!

    Der Deutsche Bundestag
    Diäten
    Die Abgeordneten erhalten für ihr Mandat eine finanzielle Entschädigung. Die sogenannten Diäten sollen Verdienstausfälle ausgleichen, die den Abgeordneten durch die Ausübung ihres Mandats entstehen, und ihre Unabhängigkeit garantieren.
    Ihre Höhe wird auf Grundlage einer Empfehlung des Bundestagspräsidenten vom Bundestag beschlossen. Sie orientiert sich unter anderem an der Höhe der Bezüge der einfachen Richter bei einem Obersten Gerichtshof des Bundes.
    Die Abgeordnetenentschädigung beträgt seit dem 1. Juli 2017 monatlich 9.541,74 Euro.
    ——
    Die Bundestagsabgeordneten werden auch künftig davon profitieren, wenn das allgemeine Einkommensniveau steigt. Der Bundestag beschloss am Mittwoch, 13.12.2017, mit den Stimmen von Union, SPD, FDP und Grünen, dass die Diäten an die allgemeine Entwicklung bei den Gehältern gekoppelt bleiben. AfD und Linke stimmten dagegen.

    12

    2
    Antworten
  8. Manuel Michaelis

    Nachdem man in der Wasserburger Stimme so gut wie nie eine Einlassung zu Stadtpolitik liest und auch der unsägliche und inhaltsleere Machtkampf in der CSU unkommentiert blieb, jetzt also ein Kommentar zur Regierungsbildung auf Bundesebene.
    „ENTSCHEIDET endlich“ – wenns denn so einfach wäre…
    Allein die Tatsache, dass eine GroKo die AfD zur größten Oppositionsgruppe machen würde und dies mit Rechten verbunden ist, die man nicht unbedingt bei dieser Partei sehen will, machen so eine Entscheidung nicht so einfach, wie hier dargestellt.
    Also wenn schon die ganz großen Themen angesprochen werden sollen, dann doch bitte mit entsprechender Differenziertheit.

    Anm. d. Red.:

    Lieber Herr Michaelis, der Kommentar wurde aus unserem täglichen Newsletter übernommen – dort sind etwa 18 Zeilen mit je sechs Wörtern Platz. Zu wenig, um das weite Feld der Problematik in Ihrem Sinne ‚differenziert‘ darzustellen. Es kann somit nur ein Denkanstoß sein …

    46

    5
    Antworten
    1. Da kann ich nur zustimmen Hr. Michaelis, leider ein sehr undifferenzierter Beitrag von Frau Drax. Aber sie ist nicht die einzige die derartige Forderungen stellt. Koalitionen sind immernoch eine Sache der Freiwilligkeit und „das Volk“ ist nunmal auch keine homogene Masse dass eine Groko wählt oder nicht, sonder größtenteils eben doch die Punkte die die jeweilige Partei vertritt. Wenn die SPD nun endlich eingesehen hat dass sie untergeht wenn sie nochmals der Steigbügelhalter für Merkel ist dann kann ich das nur loben. Wenn Frau Merkel regieren will dann wohl am besten mit einer Minderheitenregierung die SPD sollte sich hier nicht nötigen lassen.

      Anm. d. Red.:

      Lieber Herr oder Frau ‚Stoderer‘, der Kommentar wurde aus unserem täglichen Newsletter übernommen – dort sind etwa 18 Zeilen mit je sechs Wörtern Platz. Wie schon weiter oben gesagt, zu wenig, um das weite Feld der Problematik in Ihrem Sinne ‚differenziert‘ darzustellen. Es kann nur ein Denkanstoß sein …

      10

      3
      Antworten
  9. Da die Diäten der Abgeordneten des Bundestages hier in den Kommentaren eine große Rolle spielen, wollen wir doch noch mehr Zahlen in den Raum werfen.

    Fakt ist, ein Abgeordneter erhält im Jahr ca. 114.000€ als Entschädigung. Manche mehr, manche weniger.

    Fraktionsvorsitzende oder Parteichefs erhalten i.d.R. einen Obulus oben auf, manch einer lässt sich selbst gehaltene Vorträge gut bezahlen.

    Sei es wie es ist, ein Jahresverdienst von über 100.000€ ist ein Betrag, der sicher von vielen (mich eingeschlossen) nicht erarbeitet wird und wirkt natürlich erst einmal unglaublich hoch. Aber ist er das wirklich?

    Im direkten Vergleich zu höheren Posten der Wirtschaft ist der Betrag von 114.000€ pro Jahr wiederum lächerlich tief angesetzt.

    Nehmen wir, wahrscheinlich „den“ Spitzenverdiener, Dieter Zetsche (Daimler), welcher im Jahr 2015 über 14Mio. Jahresgehalt bezogen hat. Das ist ein Monatslohn von fast 1,2 Millionen Euro. Auf Platz zwei der Dax-Vorstände kommt Ulf M. Schneider (Fresenius), der auch 2015 immerhin knapp 14 Millionen Euro bezog, was auch noch über eine Million pro Monat bedeutet.

    Ok, das waren jetzt extreme Beispiele, denn Martin Blessing (Commerzbank) schaffte nur 1 1/2 Millionen Euro im Jahr, also 125000 pro Monat. Mit so einem möchte man sich als Top-Verdiener in der Öffentlichkeit natürlich nur sehr ungern sehen lassen.

    Wir stellen also fest, dass ein Betrag von 114.000€ im Jahr noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist und mancher dafür noch nicht einmal das linke Augenlid zu heben vermag.

    Von gewissen ehemaligen VW-Ethikchefs, die mehr als zwölf Millionen Euro Abfindung für weniger als zwölf Monate Arbeit kassierten, ganz zu schweigen.

    Eigentlich sind diese MdB´s ganz schön arme Schlucker, es kommt halt darauf an, wer sich mit wem vergleicht.

    18

    9
    Antworten
    1. Blöder Vergleich, sie hätten die Macht Managergehälter zu begrenzen oder zumindest an die untersten Gehälter ihrer Mitarbeiter zu koppeln. Tun sie aber nicht und der „kleine Mann“ lässt sich einreden dass dann die „Guten“ ins Ausland gehen. Wenn ich da an vermeintliche Top Manager wie Hr. Mehdorn denke kann der gerne gehen.

      5

      1
      Antworten
    2. Hallo Christian, Sie schrieben:

      … „wollen wir doch noch mehr Zahlen in den Raum werfen. “

      Frage: Wollen Sie die Menschen verwirren oder doch eher die Sinnhaftigkeit / Gerechtigkeit von Entlohnungen hinterfragen?

      Grundsätzlich: Vergleiche wie der Ihre nutzen nur der Finanzmafia (den reichsten Menschen der Erde; überwiegend in USA und in Saudi-Arabien beheimatet) und damit den Ausbeutern und Kriegstreibern.

      Konkret stellen Sie die größten Sklaventreiber indirekt als Vorbilder hin. Mit der Realität und dem realen Gegenwert eines Euros haben solche Vergleiche keine Schnittmenge, weil Arbeitsleistungen von wirklichem und damit meßbaren Wert (Entwicklung und Wartung von Produkten) von Ingenieuren und Arbeitern hierbei als stark minderwertig erscheinen.

      Dieser Raubtierkapitalismus ist es auch, der uns alle in Deutschland – mit Ausnahme der jetzt schon Reichen und Reichsten – in die Altersarmut treibt.

      Ich erinnere: Die konservativen Kräfte aus CDU/CSU haben die ehemalige Parität bei den Krankenkassenbeiträgen abgeschafft und die Arbeitnehmer damit deutlich benachteiligt – zu Gunsten des Profits der Bosse und der Finanzmafia. Darüber hinaus gibt es immer noch die Kappungsgrenze (ab ~ 5 k€ monatlichem Einkommen steigt der Krankenkassenbeitrag nicht weiter), was die Besserverdiener und die Bestverdiener aus ihrer sozialen Verantwortung herausnimmt, während Klein- und Mittelverdienstler die vollen (derzeit) 15,7 % ihrer Bruttobezüge abführen müssen.

      Ich frage: Warum müssen nur die Klein- und Mittelverdienstler nahezu alleine die gesamte Soziallast in Deutschland tragen? Wo bleibt da der Grundsatz: Allgemeinwohl geht vor Einzelwohl und auch Eigentum verpflichtet? Würden nämlich die Besser- und Spitzenverdienstler (und alle Bundestagsabgeordneten würden bereits ebenfalls in diese Gruppe fallen) aufgrund einer abgeschafften Kappungsgrenze und der wiederhergestellten Parität bei den Krankenkassenbeiträgen zwischen AG und AN auch angemessen an ihrer sozialen Verantwortung beteiligt werden, wäre einerseits der Krankenkassenbeitrag bei deutlich besserer Versorgungssituation für die Bürger, erheblich besserer Bezahlung bei den Pflegediensten, Krankenschwestern und Ärzten mit ziemlicher Sicherheit unter 10 % des Bruttoverdienstes.

      Damit alleine wäre für viele Normalverdiener schon eine spürbare Verbesserung bei ihrer Altersvorsorge machbar.

      Sie können mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen einzigen Grund nennen, warum etwa ein Manager eines Industriekonzernes im Monat auch nur das Doppelte des Durchschnittes aller Entwickler und Arbeiter in seinem Betrieb verdienen soll. Denn er kann ganz sicher auch nicht über einen längeren Zeitraum auch nur das Doppelte eines guten Entwicklers oder auch nur Facharbeiters leisten.

      Die einzigen, welche in ihrem Betrieb auch meinetwegen maximal das 20fache des Durchschnittes ihrer Angestellten zugestehen würde, sind Chefs, welche ihren Betrieb mit eigenen Mitteln aufgebaut haben und aktuell selber führen sowie keinen überflüssigen Wasserkopf beschäftigen.

      Bereits bei deren Kindern würde ich auf das maximal 10fache begrenzen und bei fremden Führungskräften wie geschrieben auf das Doppelte.

      Im deutschen Bundestag (und auch in den Landtagen) tummeln sich nach meinen Erkenntnissen die letzen Jahrzehnte überwiegend deutlich überbezahlte Dampfplauderer, deren Hauptaufgabe es wohl zu sein scheint, die Einflüsterungen der Finanzlobby dem Deutschen Michel so zu verkaufen, als hätte er das so gewollt.

      Dampfplauderer nenne ich diese Volksvertreter auch deswegen, weil viel zu viele Gesetze nur den Reichsten nützen und zu Lasten der Ärmsten gehen – aber nichts mit dem von den Wählern erteilten Vertretungsauftrag mehr wirklich zu tun hat.

      Damit ist es für mich erwiesen, dass die allermeisten von ihnen keine Vertreter des Volkes, welches sie mit der (durch die CDU unter Adenauer geschaffenen verfassungswidrigen Wahlordnung zu den Bundestagswahlen, weil nicht jede Wahlberechtigtenstimme gleich viel zählt) Änderung der Wahlordnung die Vergewaltigung und damit den Missbrauch des Vertretungsrechtes zugelassen und geschaffen haben.

      Es darf bei Wahlen keine Sperrklauseln geben. Denn derzeit ist es so, daß die gültig abgegebenen Wählerstimmen für Kleinstparteien, welche aufgrund der Sperrklauseln nicht in den Bundestag einziehen dürfen, nicht etwa – wie es korrekt wäre – überhaupt keine Mandate zur Folge haben dürften (genauso wie die fehlenden Stimmen der Nichtwähler), sondern den im Bundestag einziehenden Parteien zusätzlich und ENTGEGEN dem ausdrücklich und gültig zum Ausdruck gebrachten Wählerwillen und damit insbesondere den größeren Parteien zufließen.

      Das ist glatter Wahlbetrug. Und auch Betrug nach §263 StGB, weil die durch diese Mauscheleien und Vergewaltigung des Vertretungsrechtes passiv in den Bundestag einziehen dürfenden Abgeordneten auch ordentlich Geld kosten.

      Solange aber Menschen die Betrüger und Abzocker als Vorbilder ansehen und auch wie Sie darstellen: „Eigentlich sind diese MdB´s ganz schön arme Schlucker, es kommt halt darauf an, wer sich mit wem vergleicht.“ , ist sowieso Hopfen und Malz verloren.

      Von Gerechtigkeit weit und breit keine Spur! Da graust einem vor der Zukunft.

      Franz Hornauer, Bruckmühl

      8

      6
      Antworten