„Hochachtung für schwierige Arbeit“

Wolfgang Berthaler besucht die Stiftung Attl

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berthalerSeit gut zwei Jahren ist Landrat Wolfgang Berthaler nun im Amt. Doch bislang hatte ihn sein Weg noch nicht in die Stiftung Attl geführt. Dies holte er nun nach und kam dabei nicht allein in die Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Zusammen mit Dr. Manuel Diller vom Jugendamt, seinen beiden Sachgebietsleitern für soziale Angelegenheiten, Alexandra Weber und Jakob Brummer, sowie Pressesprecher Michael Fischer ließ sich der Landrat zwei Stunden lang die Stiftung Attl zeigen.

Die beide Vorstände der Einrichtung, Franz Hartl und Jonas Glonnegger, betonten auf dem Rundgang nicht nur die Bedeutung der Stiftung Attl für die Region als großer Arbeitgeber, sondern informierten die Delegation aus dem Landratsamt zugleich über die finanzielle Situation der Einrichtung. Diese, so Vorstand Franz Hartl, mache immer wieder kreative Lösungen notwendig.

Landrat Berthaler zeigte sich auf seinem Rundgang sehr beeindruckt von der geleisteten Arbeit. Nach einer Besichtigung der Werkstatt für Menschen mit Autismus gab es noch eine Führung durch eine Intensiv-Wohngruppe. Dort werden Menschen mit geistiger Behinderung, psychiatrischem Krankheitsbild und Verhaltensauffälligkeiten betreut.

„Ich konnte sehr nachhaltige Eindrücke gewinnen“, so Landrat Berthaler. „Ich habe für diese schwierige Arbeit größte Hochachtung.“

Gleichzeitig sicherte er sein Bemühen und seine Unterstützung zu, wenn es zukünftig darum geht, finanzielle Förderungen für die Einrichtung zu ermöglichen. Aber auch die Bevölkerung könne ihren Beitrag dazu leisten, wenn es um Unterstützung für die Einrichtung und letzten Endes für die Betreuten geht, betonte Berthaler. „Spenden sind hier wirklich gut angelegt“, ist der Landrat überzeugt. „Es gibt immer wieder Finanzierungslücken. Da wäre es gut, wenn die Gesellschaft einmal sehen könnte, was hier passiert. Dann würde man über manche Dinge anders denken.“ MJV

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