Hoch hinaus

Landkreis: Adoptierte Kinder und Jugendliche machten Ausflug in Kletterhalle

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Kinder beim gemeinsamen Klettern: Wir können mehr schaffen, als wir denken. Diese Erfahrung haben jetzt auch adoptierte Kinder und Jugendliche beim gemeinsamen Ausflug in die Kletterhalle in Stephanskirchen gemacht. Das erlebnispädagogische Angebot wurde bereits zum dritten Mal von der gemeinsamen Adoptions-Vermittlungsstelle der Landkreise Rosenheim, Altötting, Berchtesgadener Land, Ebersberg, Mühldorf, Traunstein sowie der Stadt Rosenheim organisiert und durchgeführt.

Auf dem Foto Elisabeth Wolfgruber von der Adoptionsstelle Landratsamt Rosenheim – 3. von links – und sitzend auf der Matte Carmen Köngeter von der Adoptionsstelle Landratsamt Ebersberg.

 „Der Bizeps brennt“ und  „ich fühle mich glücklich“ waren neben „ich fühle mich cool, weil ich so weit rauf geklettert bin“ einige Antworten der Kinder und Jugendlichen nach dem gemeinsamen Klettern in der Kletterhalle in Stephanskirchen.

Nachdem die Begeisterung der letzten Jahre ungehalten war, stand erneut fest, dass sich die Kinder und Jugendlichen wieder zum Klettern treffen möchten. Es waren viele bekannte Gesichter dabei und einige, die das erste Mal teilnahmen. Nach einem spielerischen Einstieg zum gegenseitigen Kennenlernen und einer stärkenden Brotzeit wärmte sich die Gruppe beim Bouldern auf. Anschließend ging es in Kleingruppen mit Begleitung und Anleitung der Trainer/innen in die Höhe.

Hierbei wurden die Adoptivkinder im Alter zwischen zehn und 15 Jahren von drei ausgebildeten Trainer/innen der Kletterhalle betreut und unterstützt. Jede/r kletterte so hoch, wie er oder sie es sich zutraute oder wollte. Einige Kinder konnten für sich die tolle Erfahrung machen, dass sie „mehr“ geschafft haben, als beim letzten Mal oder als sie sich zunächst zugetraut hatten. Manche wären glatt durch die Decke geklettert, wenn es möglich gewesen wäre.

Alle haben sich getraut und waren mit Eifer dabei. Den größten Spaß, aber auch die größte Herausforderung hatten die Kinder und Jugendlichen im freien Fall, als sie von ganz oben springen durften. Dies erfordert viel Überwindung und bringt ein ganz besonderes Erfolgserlebnis.

Das Treffen war wieder für alle ein großer Spaß und obwohl sich die meisten nur einmal im Jahr sehen, entwickelt sich eine Vertrautheit und bei einigen auch eine Freundschaft. Alle verbindet die Tatsache, dass sie adoptiert sind, was sie positiv erleben.

Die Fachkräfte der Gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle bieten neben erlebnispädagogischen Angeboten insbesondere Beratung rund um das Thema Adoption und Vermittlung von Adoptivkindern, Eignungsüberprüfung von Bewerberpaaren sowie familiengerichtlichen Stellungnahmen regelmäßig Fortbildungen für Adoptiveltern an, um den Kontakt zu halten und die Vernetzung untereinander zu fördern.

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