Hoch hinaus

Wasserburger Leichtathleten in Erding zu Gast - „Sahnetag" für Joseph Held und Christian Wimmer

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Für eine achtköpfige Wasserburger Stabhochsprung-Gruppe ging es nach Erding zu einem Vorbereitungs-Wettkampf. Seitdem die Corona-Beschränkungen gelockert wurden, ging es bei allen mit viel Ehrgeiz weiter im Training, für die jetzt stattfindende „Late Season“ in der Leichtathletik. Dies zeigte sich in den starken Leistung. Dabei konnten gleich drei Athleten ihre Bestleistung nach oben schrauben. Allen voran die U16-Burschen Joseph Held und Christian Wimmer: Sie erwischten einen Sahne-Tag.

Joseph steigerte sich von ehemals 3,40m auf gleich starke 3,70m und Christian beendete den Wettkampf bei 3,50m, auch mit 20cm über seiner PB. Beide gehören damit zu Bayerns besten Stabhochspringern und sind für die kommenden Bayrischen Meisterschaften heiße Medaillen-Kandidaten.

In der U14 zeigt Julia Pauker einen sehr guten Wettkampf und sprang 2,40m, was die sichere Qualifikation für die U16-Bayrischen Meisterschaften ist. Andrea Wimmer kam hier leider nicht über zwei Meter hinaus, obwohl sie technisch sehr gute Sprünge zeigt. Da ist bei den nächsten Wettkämpfen noch einiges drin.

Bei den Frauen überquerte Laura Kurzbuch 3,10m und machte einen soliden Wettkampf.

Zu guter Letzt sprangen die jugendlichen Burschen und Männer mit dem Stab.

Dabei feierte Manuel Riemer eine kleines Comeback nach eineinhalb Jahren Wettkampf Pause. Er zeigte einen ordentlichen Wettkampf und beendete ihn bei 4,30m.

Für Leo Neuhoff und Daniel Schwab lief es doch nicht ganz wie gewünscht. Leo war zwar sehr schnell und lief gut „in den Stab rein“ – aber er schaffte es noch nicht ganz, einen härteren Stab zu springen. So blieb die Latte bei passablen 4,00m liegen. Ganz unglücklich war der Wettkampf dann für Daniel Schwab zu Ende. Er zeigte bei der Höhe von 3,80m zwar gute Sprünge, jedoch passte bei seinen ersten beiden Versuchen der Anlauf nicht perfekt. So musste er in den dritten Versuch und sprang auch deutlich über die Latte, doch dann fiel ihm sein Stab in die Latte und der Versuch war ungültig. So blieb für ihm nur eine Höhe von 3,60m. Hier ist noch deutlich Potential für den nächsten Wettkampf in Innsbruck vorhanden.

Alles in allem waren die Trainer Jürgen Schwarz, Michael Grabl und Max Kurzbuch sehr zufrieden mit dem Wettkampf, waren doch bei allen deutliche Fortschritte zu sehen. Alle zeigen eine stark aufsteigende Form für die im September stattfindenden Oberbayrischen und Bayrischen Meisterschaften.

MK

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