Herzlich willkommen, Marie!

Basketball-Bundesliga in Wasserburg: Feiert eine neue Spielerin am Sonntag Premiere?

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Am Sonntag treffen die Wasserburger Basketball-Damen in der heimischen Badria-Halle auf den Aufsteiger der 1. Bundesliga, Eintracht Braunschweig: „Nachdem Centerin Jewel Tunstull bis auf weiteres ausfällt, ist uns nichts anderes übrig geblieben, als uns nochmal nach einer neuen Spielerin umzuschauen. Es ist noch nicht sicher, ob sie am Sonntag schon spielberechtigt ist, aber es wird alles darangesetzt, dies möglich zu machen“, so das Wasserburger Trainer-Team Sidney Parsons und Corina Kollarovics. „Die Neue“ im Team heißt Marie Mfoula …

…  sie ist 26 Jahre alt und 1,88m groß und Französin. Letzteres ist dann von Vorteil, wenn Jewel Tunstull wieder ins Training und den Spielbetrieb einsteigen kann, da maximal drei „Nicht-Europäische Ausländer“ im Team erlaubt sind.

„Natürlich hoffen wir, dass Mfoula am Sonntag schon spielen kann. Sie würde uns vor allem unter den Körben eine große Hilfe sein. Aber egal, wie es kommt: Wir wollen am Sonntag alles geben, unseren Basketball spielen und gewinnen“, so Sidney Parsons.

Sprungball am Sonntag zum 16. Spieltag ist um 16 Uhr. Hinter den Damen vom Inn liegt nach der Niederlage vergangenes Wochenende eine anstrengende Trainingswoche, in der der Schwerpunkt vor allem auf den Rotationen in der Defense lag, aber auch darauf, in der Offense wieder zurück in den eigenen Rhythmus zu finden.

Das LionPride der Eintracht aus Braunschweig steht mit derzeit drei Siegen aus zehn Spielen auf Platz zehn der Tabelle, punktgleich mit dem Tabellenneunten aus Chemnitz und lediglich einen Punkt vor dem Tabellenletzten aus Saarlouis. Sie stecken damit im Abstiegskampf und werden am Sonntag alles geben, um zwei Punkte auf ihr Konto packen zu können.

Gleich vier Spielerinnen punkten bei den Gästen im Schnitt zweistellig. Allen voran hier Janae Smith. Die nach der Weihnachtspause zum Team gestoßene US-Amerikanerin erzielt im Schnitt 16,7 Punkte. Weiterhin zweistellig punkten auch die US-Amerikanerin Shawnte Goff mit 14,1 Zählern pro Partie, die Schwedin Matilda Claesson mit durchschnittlich 13,0 Punkten und die US-Amerikanerin Margaret Mulligan mit 11,8 Punkten pro Spiel. Letztere erarbeitet sich zudem 9,1 Rebounds pro Partie und ist damit erfolgreichste Rebounderin ihres Teams. Unterstützt wird sie hierbei von ihrer Teamkollegin Smith, die sich pro Partie im Schnitt 6,7 Abpraller sichert.

Dass das Spiel ein schwieriges Spiel werden kann, das hat schon das Hinspiel in Braunschweig gezeigt, dass die Innstädterinnen mit 73:81 für sich entscheiden konnten. „Wir müssen das ganze Spiel über fokussiert bleiben und dürfen uns keine kleinen Fehler erlauben wie gegen Göttingen oder Saarlouis“, so die Trainerin Sidney Parsons.

Aus den vergangenen drei Spielen konnten die Wasserburger nur eins gewinnen und verloren sowohl in Saarlouis, als auch in Göttingen mit jeweils einem Punkt. Die TSV-Trainerin: „Das darf uns dieses Mal nicht wieder passieren. Wir müssen von Anfang an unser Spiel spielen.“

Foto: fiba-basket

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