Herzenssache Lebenszeit

Schlaganfall, Diabetes: Inn-Salzach-Klinikum klärt auf - Infobus in der Frauengasse

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Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Gabersee engagiert sich aktiv für die Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“. Am nächsten Donnerstag, 28. Juni, hält der signalrote Infobus der „Herzenssache Lebenszeit“ (unser Foto) auch in Wasserburg. Interessierte haben hier die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit einem kompetenten Team aus Pflegern und Ärzten des Klinikums offene Fragen zu klären und ihr persönliches Schlaganfall- und Diabetes-Risiko testen zu lassen.

Gesundheitsrisiken kennen, Symptome deuten, schnell reagieren – Aufklärung kann Leben retten. Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum engagiert sich aktiv für die Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“.

Am Donnerstag, 28. Juni, steht ein kompetentes Team aus Pflegern und Ärzten des Klinikums am Infobus in der Wasserburger Frauengasse für Fragen rund ums Thema Schlaganfall zur Verfügung.

Schlaganfall und Diabetes: Zwei tödliche Gefahren über deren Risikofaktoren viele Menschen kaum etwas wissen. Dabei erleiden hierzulande rund 270.000 Menschen jährlich einen Schlaganfall.

Zwischen 50 bis 70 Prozent aller Schlaganfall-Erkrankungen ließen sich durch gezielte Vorsorgemaßnahmen und die Förderung einer gesunden Lebensweise verhindern.

Auch von der Volkskrankheit Diabetes mellitus sind viele Menschen betroffen. Bei etwa 7 bis 8 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland ist eine sogenannte Typ-2-Diabetes diagnostiziert worden.

Inklusive einer Dunkelziffer von etwa 2 Mio. Menschen wird die Anzahl der Betroffenen auf 7,6 Mio. geschätzt.

Deutschland gehört somit weltweit zu den zehn Ländern mit der höchsten absoluten Anzahl an Menschen mit Diabetes mellitus. Besonders verheerend ist die Tatsache, dass Diabetes ein klassischer Risikofaktor für den Schlaganfall ist: Etwa jeder fünfte Schlaganfall-Patient ist Diabetiker. Patienten, die an Diabetes erkrankt sind und einen Schlaganfall erleiden, haben laut einer aktuellen Studie eine um bis zu zwölfJahre verkürzte Lebenserwartung.

Die von Boehringer Ingelheim initiierte und in Kooperation mit den Initiatoren Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH), Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ (DHD), Deutsche Stiftung für chronisch Kranke (DSCK), Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS), Deutsche Diabetes Hilfe (diabetesDE), Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe (VDBD), Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M), Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE), Deutsche Nierenstiftung (DNS), Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK), Deutsche Herzstiftung (DHS) sowie Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) umgesetzte bundesweite Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ setzt genau hier an:

Ziel ist es, den Informationsstand über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen in der Bevölkerung zu verbessern und die Anzahl der Schlaganfälle und Diabetes-Erkrankungen zu reduzieren.

Am 28. Juni hält der signalrote Infobus der „Herzenssache Lebenszeit“ nun auch in Wasserburg. Mit vor Ort: Professor Dr. med. Thorleif Etgen, Chefarzt der Neurologie im kbo-Inn-Salzach-Klinikum.

Interessierte haben hier die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit dem Team offene Fragen zu klären und ihr persönliches Schlaganfall- und Diabetes-Risiko testen zu lassen. Informationsmaterialien sorgen für zusätzliche Aufklärung über Risikofaktoren, darunter Vorhofflimmern, eine häufig zu spät diagnostizierte Herzrhythmusstörung.

„Unser Engagement als Klinik geht weit über die eigentliche Versorgung von Patienten hinaus“, so Professor Dr. Etgen. „Durch unsere Beratung der Menschen vor Ort möchten wir dazu beitragen, Schlaganfälle zu verhindern.“

Birgit Härtle, Projektleiterin der Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ bei Boehringer Ingelheim, ergänzt: „Es ist gerade die übergreifende Zusammenarbeit von Fachärzten, Kliniken, Selbsthilfegruppen, Herstellern, Politikern und Verbänden, die unsere Aufklärungsarbeit erfolgreich macht. Nur gemeinsam können wir die Bevölkerung für die Erkrankungen Schlaganfall und Diabetes nachhaltig sensibilisieren.“

 

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