Herbstkonzert: Heute „spektakulär“!

Stadtkapelle Wasserburg lädt am Abend zu Highlights der Blasmusik ein

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Die Vorfreude ist groß: „Spectacular“ nennt Stadtkapellmeister Michael Kummer das Programm zum Herbstkonzert 2018 der Stadtkapelle. Atemberaubend, eindrucksvoll und aufsehenerregend sind die musikalischen Stücke, die er gemeinsam mit der neuen Dirigentin der Jugendkapelle Magdalena Weber ausgesucht hat. Spektakuläres wird also zu hören sein, am heutigen Samstag, 10. November, um 20 Uhr in der BADRIA-Halle.

Oft zu Gehör gebracht von der Wasserburger Stadtkapelle: Musik des Holländers Johan de Meij. Diesmal in einem Arrangement von Paul Lavender, der zwei der eingängigsten Melodien aus „Herr der Ringe“ sehr wirkungsvoll bearbeitet hat – „Hobbits Dance and Hymn“. Mit diesem symphonischen Werk eröffnet Magdalena Weber mit der Jugendkapelle den Programmreigen.

Dann eine Geschichte über das Ritz-Hotel in Berlin. Für den Film ließ sich Irving Berlin unter anderem auch den Song „Puttin‘ on the Ritz“ einfallen. Lorenzo Bocci arrangierte das recht interessante und swingende Stück für symphonisches Blasorchester. Mit dem Konzertmarsch „Sympatria“, komponiert von Thomas Asanger, verabschiedet sich dann die Jugendkapelle.

Das Blasorchester der Stadtkapelle mit Michael Kummer am Dirigentenpult eröffnet sein Programm mit dem amerikanischen Komponisten Rossano Galante.

„Lexicon of the Gods“ heißt sein Werk, in dem er sich mit den Helden der griechischen Mythologie Perseus, Penthos und Zeus und ihrem Kampf um den Gottesberg Olymp auseinandersetzt. Von Griechenland nach Mexiko. Dort lebt und komponiert der Komponist Arturo Márquez.

Mexikanische Volksmusik in sinfonische Werke zu integrieren ist seine Leidenschaft. Besonders gut gelingt ihm das im „Danzón No. 2“. Kein geringerer als der weltbekannte Dirigent Gustavo Dudamel hat mit diesem spannungsgeladenen Werk und seinem Youth Orchester Konzertsäle zum Toben gebracht. Wer kennt schon Zequinha de Abreu? Aber wer kennt „Tico Tico“ nicht? Genau dieser genannte brasilianische Komponist schuf dieses Stück als Hommage an südamerikanische Rhythmen.

Mit der „Maple Leaf Overture“ von Philip Sparke eröffnen die Musiker des Blasorchesters den zweiten Teil nach der Pause. Dem spektakulären Teil des Konzertes hat Michael Kummer den Titel „New Sounds für Concert Band“ gegeben. Gleich einer Big-Band erklingt die Stadtkapelle zunächst mit den Beatles-Song „Hey Jude“ und „Yesterday“. Und dann die „African Symphonie“ des amerikanischen Sängers, Pianisten, Komponisten und Produzenten Van McCoy, der unter anderem mit Aretha Franklin Soul und Disco-Musik produzierte.

Zum endgültigen Abschluss noch ein Weltbestseller „aus der Region“. Walter Ratzek, Oberstleutnant und ehemaliger Leiter des Stabsmusikorchesters in Berlin schuf eine Zusammenstellung der vielen musikalischen Ideen des gebürtigen Österreichers Udo Jürgens. „Ich war noch niemals in New York“ oder „Liebe ohne Leiden“ sind zu hören. Erinnerungen an vergangene Augenblicke.

Im Vorprogramm ab 19.20 Uhr tritt das Anfängerorchester „Bläserjugend“ der Stadtkapelle unter der umsichtigen Leitung von Georg Auer auf – mit ihrem schon recht umfangreichen Repertoire.

Restkarten können ab 19 Uhr vor dem Konzert an der Abendkasse erworben werden.

bua

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