„Herausforderung für Solidargemeinschaft”

Rosenheimer Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig nimmt zur Corona-Krise Stellung

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Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Drogenbeauftragte, Daniela Ludwig, appellierte am heutigen Mittwoch an die Besonnenheit der Menschen und bestärkte Unternehmen darin, von den finanziellen Sofortmaßnahmen Gebrauch zu machen. Jetzt zeige sich, wie stark und belastbar das solidarische Band unserer Gesellschaft sei. Bund und Länder haben zahlreiche Maßnahmenpakete auf den Weg gebracht, um Unternehmen und Arbeitnehmer zu schützen und zu unterstützen.

„In Krisenzeiten zeigt sich einerseits die Charakterstärke von Menschen und gleichfalls die Belastbarkeit des solidarischen Systems. Wir haben den Mut, die Kraft und die Entschlossenheit, uns gemeinsam durch diese herausfordernde Zeit zu manövrieren. Wir ergreifen die Maßnahmen, die nötig sind, um mit finanzieller Kraft die Krise zu bewältigen. Es wird niemand unverschuldet in Not geraten. Darauf können sich gleichwohl Unternehmen wie Arbeitnehmer verlassen. Deshalb bleiben Sie besonnen und halten Sie sich an die Leitlinien, um sich und andere vor dem Virus zu schützen“, zeigte sich Daniela Ludwig überzeugt.

Um Unternehmen, die jetzt aus Sicherheitsgründen schließen müssen, schnell zu unterstützen und gleichfalls die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor Lohnausfällen zu schützen, hat der Bund ein umfangreiches Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Bereits am vergangenen Freitag konnte die große Koalition im Eilverfahren das Kurzarbeitergeld beschließen, das bereits rückwirkend zum 1. März in Kraft tritt.

„Es wird ein bis dato noch nie dagewesenes Schutzschild für Unternehmen in Milliardenhöhe geben, um sie vor unverschuldeten Umsatzrückgängen zu bewahren. Mit einem großen Paket von weiteren Maßnahmen soll die Liquidität von Unternehmen verbessert werden, so zum Beispiel mit Stundungen, schneller anpassbarer Steuervorauszahlungen und dem Verzicht von Vollstreckungsmaßnahmen wie Kontopfändungen oder Säumniszuschlägen für Steuerschuldner bis Ende dieses Jahres. Wir haben die finanziellen Mittel bereitgestellt und jeder, der sie braucht erhält Unterstützung.”

Ludwig weiter: „Ich ermuntere deshalb die Unternehmen, die Bedarfe haben, diese Hilfen auch in Anspruch zu nehmen. Dabei spielen Größe und Beschäftigungsquote keine Rolle; jeder Einzelunternehmer, Freiberufler oder Kleinstunternehmer hat ein Anrecht darauf, Unterstützung zu erhalten. Dafür sind die Maßnahmen da und dafür werden sie ausschließlich verwendet“, so Ludwig abschließend.

Weitere Informationen und Ansprechpartner auf den Seiten der Bundesregierung und unter www.daniela-ludwig.de.

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3 Kommentare zu “„Herausforderung für Solidargemeinschaft”

  1. Sehr gut, dass es diese Gelder gibt.
    Gut, dass Politiker wie Daniela Ludwig gewählt wurden.
    Von Daniela Ludwig erwarte ich Sachverstand und Tatkraft.
    Hätten die Reden- und Verbotspolitiker, Studienabbrecher und noch nie Arbeitende, die auch nicht den geringsten Schimmer von Wirtschaft haben jetzt das Sagen haben, wären wir zu 100 Prozent verloren.
    Trotzdem stellt sich mir die Frage: Wem soll das bereit gestellte Geld noch abgenommen werden?
    Die Zahl derer, die den Laden bisher am Laufen gehalten haben – nämlich die produktiv Arbeitenden – nimmt doch jetzt tagtäglich um Tausende ab.
    Wer kann den künftig noch Steuern zahlen?
    Die 10 Prozent Oberschicht könnte – wird sich aber nicht solidarisch zeigen.

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    1. Zusammenhalten!

      Vielen Dank für diesen Hinweis! Nur leider passt der eben nicht in die immergleiche Klischee-Welt derjenigen, die gegen “links-grüne” Veränderungen in unserer Gesellschaft wettern.

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    2. 2002 1. Staatsexamen in Jura und seit 2002 Mitglied im Deutschen Bundestag – das verstehen Sie unter “produktiv Arbeitenden” oder gar Lebenserfahrung? .

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