Helferkreis-Asyl kann Früchte ernten

„Rotter Syrer" eröffnen in Rosenheim ihr eigenes Restaurant

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Unzählige Stunden waren die Rotter Helfer seit 2014 ehrenamtlich aktiv, um die ankommenden Flüchtlinge zu unterstützen. Ziel war immer, dass die Neuankömmlinge möglichst schnell ihren Unterhalt selbst verdienen können und zufrieden neue Wurzeln schlagen. Dass dies ein beschwerlicher Weg ist, zumal die nicht einfache Sprache Deutsch erlernt werden musste, wurde immer klarer.


Sehr viele sind jetzt in Lohn und Brot und machen ihren Weg vorbildlich. Aktuell freut man sich beim Helferkreis-Asyl über die Eröffnung des Restaurants Palmyra in Rosenheim in der Rathausstraße 12.

Die beiden „Rotter Syrer” Husam und Nejervan haben mit ihrer Hände Arbeit das Restaurant nahe der Fußgängerzone in Rosenheim renoviert und mit einem gemütlichen Ambiente versehen.

Einige ehemalige Unterstützer waren jetzt dort und haben sich von dem köstlichen orientlisch-syrischen Essen überzeugt. Charmant wurden sie beraten und bedient. Der große Erfolg des Restaurants freut die „ehemaligen Helfer” in Rott sehr.

RB

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19 Kommentare zu “Helferkreis-Asyl kann Früchte ernten

  1. Find ich SUUUPER und wenn das mit der Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge schneller gehen würde, hätten wir überall mehr von ihnen am arbeiten!

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  2. Das mit der Arbeitserlaubnis geht eigentlich gut und schnell. Das große Problem ist die Sprache und das Eintauchen und Akzeptieren der ganz anderen Kultur.
    Ich war schon ein paar Mal in dem Restaurant „Palmyra“. Sehr freundliche Bedienung, sehr geschmackvolles Essen. Sowohl qualitativ sehr gutes Grillfleisch, frisches Obst und Gemüse und für Vegetarier z.B. Rosenheims beste Falafel.
    Meine Begleiter waren ausnahmslos begeistert. Mal was ganz anderes, ein Erlebnis!

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  3. Zwei sympatische, talentierte, fleißige und herzensgute Männer. Sie bereichern unseren Gaumen und unsere Gesellschaft!

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  4. Mehr von diesen Erfolgsgeschichten, dann verstummen auch die vielen “Grantler”……..
    Mehr Positives berichten, dann werden die “Negativdenker” auch weniger…..vielleicht auch mal so ein Ansatz für die regionale Pressearbeit….

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    1. .. die Akzeptanz der Gesellschaft würde positiver ausfallen, wenn sich Geben und Nehmen in der Waage halten.
      Der Grossteil der Bevölkerung so vermute ich mal, wäre sehr gerne den wirklichen Bedürftigen gegenüber sehr offen und hilfsbereit.
      Leider wird das eingeräumte Recht auf Asyl durch viele missbraucht und dadurch entsteht eine ablehnende Haltung gegenüber diesen Personenkreises.
      Leider versäumt es die Politik hier wirksam entgegen zu wirken um den Missbrauch zu verhindern.

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  5. Ich wünsche euch viel Glück und immer viele zufriedene Gäste!
    Lasst’s es kracha!

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  6. Helferkreis-Asyl kann Früchte ernten! 2 Leute auf wieviel tausend? des klingt für mich selbsttröstend, endlich einer der in D Fuss gefasst hat. Was ist mit dem Rest die von unseren Steuergeldern leben? Die Kommentatoren davor sind wahrscheinlich aus dem Helferkreis oder?

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    1. wär ja zum Verwundern, wenn ned doch noch ein Grantler aufgetaucht wäre

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    2. Obwohl ich in keinem Helferkreis war oder bin, freue ich mich trotzdem über jede gelungene Integration! Erstens fließt dadurch Geld in unsere Sozialsysteme zurück, zweitens werden – wie in diesem Fall – vermutlich sogar Arbeitsplätze geschaffen.
      Was würde unsere heimische Gastronomie ohne die vielen Küchenhilfen etc. aus diesem Kreis machen? Wieviele Arbeitgeber in der Region sind froh, geringer qualifizierte Arbeitsplätze überhaupt noch besetzen zu können?
      Ich kann mich über solche Erfolgsgeschichten freuen!

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    3. Herr Münzer, tausend Asylsuchende waren es in Rott mit Sicherheit nicht. Neben vielen, die eine Arbeitsstelle haben oder noch zur Schule gehen, gab es diese zwei, die das Wagnis eingegangen sind und sich selbständig gemacht haben. Eigentlich kein Grund, sich zu ärgern, oder?

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    4. Nein Herr Münzer,
      ich bin weder im Helferkreis-asyl, noch in sonstwo dabei!
      Aber ich hinterfrage erstmal alles, bevor ich über andere urteile und bilde mir dann erst eine Meinung, wenn die Tatsachen auf dem Tisch liegen!
      ich höre und sehe viel zu viele Fake-Nachrichten über Flüchtlinge, aber über unsere eigenen Sozialschmarotzer in Deutschland wird so gut wie nichts berichtet!

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  7. Viel Erfolg !

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  8. Sehr geehrter Herr Münzer,
    Es gibt viele Flüchtlinge die es geschafft haben. Ich bin auch eine von Ihnen.

    Bin im Jahr 1992 als Flüchtling aus Jugoslawien gekommen. Habe sofort gearbeitet, was ganz am Anfang auch möglich war, weil ich eine Arbeitserlaubnis bekommen habe.
    Jetzt bin ich eine fleißige Steuerzahlerin, da ich 28 Angestellte davon 27 Deutsche beschäftige. In meiner Freizeit bin ich auch ehrenamtlich sehr engagiert und das ist etwas, was ich auch meinen eigenen Kindern beigebracht habe.

    Ich habe es bis jetzt nicht raushängen lassen, aber Ihr kommentar hat mich sehr geärgert. Es gibt bestimmt viele Leute, die sehr fleißig sind. Ich bin in diesem Land zu Hause und freue mich über jeden, der es geschafft hat, mit seinem Fleiß was zu erreichen…..

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  9. Toll. Ich glaube viele hätten gerne ein eigenes Restaurant bzw wäre gerne Selbstständig mit ihrer Idee. Leider fehlt es, wie so oft, an Startkapital dafür. Wie konnten also diese beiden Jungs ein Restaurant in so kurzer Zeit eröffnen? Und die Jahre davor haben sie von Staat tausende Euro bekommen? Oder hatten sie das Geld schon als sie nach Deutschland geflüchtet sind? Das alles mit den Flüchtlingen ist ein Buch mit sieben Siegel für mich. Nichts für ungut, ich finde es ja super das die beiden das so klasse geschafft haben. Dennoch frage ich mich einfach wie das alles möglich wurde. Dazu wurde nämlich nicht geschrieben.

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    1. @ Michael: So rätselhaft ist das Ganze auch wieder nicht. Man kann Geld auch ansparen oder sich Geld ausheihen, z.B. von Banken, es gibt auch Gründungszuschüsse, .. Immerhin sind die zwei schon 5 Jahren hier, kann man dem Artikel entnehmen. Voraussetzung ist immer, man ist fleißig und hat eine gute Geschäftsidee, ob Flüchtling oder nicht.

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  10. Liebe Frau Ceca!
    Tun Sie nicht so, als ob ich mich bei Ihnen bedanken soll! In der ganzen Welt wird gearbeitet, um leben zu können, und Sie machen es mit Sicherheit nicht um sonst, also was soll’s.

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    1. Tolles Argumentationsmuster: irgendwelche Sachen rauslesen, die da gar nicht stehen, nur um sich dann theatralisch drüber zu empören.
      Sie waren es, der im ersten Beitrag pauschal unterstellt Geflüchtete würden “von unseren Steuergeldern leben”. Die Frau Ceka hat lediglich ihre eigene Geschichte als Gegenbeispiel erwähnt. Mit keinem Wort wurde von Ihnen verlangt, dass sie sich bei ihr bedanken sollten. Aber etwas mehr Respekt gegenüber ihren Mitmenschen, egal welcher Herkunft, und etwas weniger Ressentiments wären sehr wünschenswert.

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  11. Einer der das Kind bei Namen nennt! liebe Frau!

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  12. Greti Steinmüller

    Sehr geehrter Herr Münzer+Michael, hinter Euren Kommentaren scheint viel Frustration zu stecken. Ich fände es wünschenswert, wenn Werte wie Solidarität, Wertschätzung und Höflichkeit vielleicht auch mal wieder auftauchen anstatt andere permanent abzuwerten um sich anscheinend besser fühlen zu können. Mit Euren Kommentaren gebt ihr aus meiner Sicht keinen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft und Meinungsbildung und trotzdem werden von unseren Steuern auch für Euch welche ausgegeben.

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