Hebertsham: Der Tag danach

Erste Aufräumarbeiten haben begonnen - Brandermittler und Feuerwehr noch vor Ort

image_pdfimage_print

Es ist still. Fast gespenstisch ruhig. Ein eisiger Ostwind vertreibt den strengen Brandgeruch über Hebertsham. Am Tag nach dem Großbrand laufen die ersten Aufräumarbeiten langsam an. Vor Ort ist noch die Feuerwehr aus Schönberg zur Brandwache. Polizeibeamte sind auf der Suche nach der Ursache für das verheerende Feuer. Die Nachbarn sind dabei, …

… die Spuren des nächtlichen Großeinsatzes rund um den Brandort bei Eiselfing zu beseitigen: „Wir hatten kurze Zeit wirklich Angst um unser Haus“, sagt ein Nachbar, dessen Zuhause nur wenige Meter von dem völlig niedergebrannten landwirtschaftlichen Gebäude entfernt ist. „Der starke Wind hat glühende Holzteile auf das Dach unseres Hauses herübergeweht, die waren so groß wie Holzkohle für den Grill.“ Zum Glück habe die Feuerwehr alles schnell unter Kontrolle und auch ein Auge für die umliegenden Häuser gehabt.

Bis 4 Uhr morgens waren viele der Floriansjünger vor Ort, um Glutnester zu bekämpfen. Darunter die Besatzung der Wasserburger Drehleiter.

Von den Feuerwehren war zu erfahren, dass der Einsatz im Großen und Ganzen reibungslos verlaufen sei. Glück im Unglück: Niemand wurde ernsthaft verletzt und auch die Tiere auf der Reitanlage kamen ohne größere Blessuren davon (wir berichteten).

Ein besonderes Lob hatte die Feuerwehr für die Versorgung durch das BRK parat. Während der gesamten Nacht gab es umfangreiche Verpflegung für die Einsatzkräfte.

 

Noch immer raucht und dampft es an einigen Stellen …

 

 

Lesen Sie auch:

 

Hebertsham: Stall ein Raub der Flammen

 

Die ganze Nacht wurde gelöscht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren