Hart erkämpfter Punkt für die Löwen

TSV Wasserburg weiter Tabellenführer der Bayernliga-Süd

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Mit einem 1:1-Unentschieden im Gepäck kehrten die Wasserburger Fußballer am Samstagabend vom schwäbischen Rivalen TSV 1861 Nördlingen zurück. Die frühe Führung durch Barthuber in der dritten Minute konnte Marco Haller durch ein Elfmetertor in der 39. Minute egalisieren. Damit bleiben die Löwen auch im sechsten Bayernligaspiel ungeschlagen und führen die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung vor dem FC Pipinsried an.

Das Spiel im Gerd-Müller-Stadion im Rieser Sportpark, direkt neben der Hermann-Kessler-Halle, wo die  Wasserburger Basketballerinnen schon seit Jahren ihre Bundesligapartien gegen die Nördlinger Teams bestreiten, begann mit einem Paukenschlag. Nach knapp drei Minuten zappelte der Ball bereits im Netz der Heimmannschaft. Dominik Haas hatte im schnellen Konterspiel über rechts eine Flanke geschlagen, die Nördlinger Abwehr unterschätzte den Ball, Michael Barthuber war zur Stelle und konnte problemlos zur frühen Führung einschießen.

Danach gehörte die erste Halbzeit weitestgehend den Nördlingern. Mit ihren schnellen, dribbelstarken Außenstürmern konnten sie die Löwenabwehr ein ums andere Mal unter Druck setzen, waren im Abschluss dann aber zu unpräzise. So dauerte es bis zur 39. Minute, bis ein, aus Wasserburger Sicht, sehr umstrittener Elfmeterpfiff den Ausgleich brachte. Sebastian Weber sollte den gegnerischen Stürmer zu Fall gebracht haben. Marco Haller ließ Torwart Zmugg, der die richtige Ecke erahnt hatte, trotzdem keine Chance. Eine fragwürdige Entscheidung, verdient war der Ausgleich aber allemal.

In der zweiten Hälfte kamen die Löwen dann deutlich besser in die Zweikämpfe. Auch die klar besseren Chancen waren auf Seiten der Gäste, so hatte Stephan direkt nach der Pause mit Kopfball nach Ecke von Matze Haas die Chance auf die erneute Führung. Kurze Zeit später klatschte ein Kopfball von Barthuber an die Latte. Torwart Daniel Martin war schon geschlagen. Und erneut nur wenige Minuten später zog  Robin Ungerath gegen den Keeper in einer 1:1-Situation den kürzeren.

Auch Nördlingen blieb nicht chancenlos. In der 82. Minute schien der Führungstreffer gefallen. Aber Schiedsrichter Riedel erkannte, zum Glück für Wasserburg, wegen eines Fouls an Torwart Zmugg, den Treffer nicht an.

Zusätzliche Schrecksekunde für Wasserburg Mitte der zweiten Hälfte. Nach einem Zweikampf blieb Matthias Haas verletzt liegen. Doch der Abwehr- und Standardspezialist konnte, nach Versorgung einer kleinen Platzwunde am Kopf, mit einem Turban problemlos bis zum Ende durchspielen. So blieb es bei einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Nördlingen hatte deutlich mehr Spielanteile, Wasserburg dagegen, vor allem in der zweiten Halbzeit, die besseren Torgelegenheiten.

So sah es nach der Partie auch Löwencoach Leo Haas. Mit der ersten Halbzeit war er gar nicht zufrieden. „Da haben wir keinen Zugriff gehabt. In der zweiten Hälfte war es kämpferisch in Ordnung. Ein verdientes Unentschieden, wobei beide Mannschaften durchaus auch als Sieger vom Platz hätten gehen können.“

 

Wasserburg bleibt damit ungeschlagen und geht als Spitzenreiter am nächsten Samstag um 14:30 Uhr zum Inndammfest in die Partie gegen die U 21 von Jahn Regensburg.

 

 

TSV 1880 Wasserburg: Zmugg, Höhensteiger, Dominik Haas, Stephan, Hain, Matthias Haas, Barthuber (ab 67. Möll), Knauer (ab 80. Krasniqi), Lindner, Weber, Ungerath

 

Tore: 0:1 Barthuber (3.), 1:1 Haller (39. Elfmeter)

 

Schiedsrichter: Maximilian Riedel (FC Horgau)

 

Zuschauer: 680

 

 

MS

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