Handeln statt hadern

Unser Kino-Tipp: Die rote Linie - Vom Widerstand im Hambacher Forst

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Die rote Linie – vom Widerstand im Hambacher Forst. Der neue Film, der ab dem kommenden Pfingstsamstag im Wasserburger Kino zu sehen ist, erzählt vom Protest gegen die Vernichtung des Hambacher Forstes und vom Widerstand gegen den Braunkohleabbau – aus Sicht verschiedener Gruppen, die sich erst alleine, dann gemeinsam gegen den Energieriesen RWE stellen. Eine lokale David-gegen-Goliath-Geschichte unabdingbar mit den global relevanten Themen Klimawandel, Energiepolitik und ziviler Protestbewegung verknüpft.

Der Hambacher Forst ist zu einem Symbol des Widerstandes gegen die bisherige Energiepolitik geworden. Die Auseinandersetzungen um die Räumung des Waldes im Herbst 2018 haben gezeigt, wie dringend die Diskussion um einen früheren Braunkohleausstieg für viele Menschen ist.

Das sagen die Filmemacher:

Kohle kontra Klima: Der Hambacher Forst ist zum Symbol geworden für eine breite Mobilisierung der Bürger – und für eine verfehlte Politik: Deutschland wird seine Klimaziele nicht einhalten können, wenn es den Kohleausstieg nicht vorantreibt. Doch der Energiekonzern RWE will im Rheinland weiterhin Braunkohle abbauen. Handeln statt hadern. Seit 2015 beobachtet die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf das Geschehen, verfolgt das heterogene Bündnis von Baumbesetzern, Bürgerinitiativen, Familien, Kirchengruppen, Naturschutzinitiativen. Bewegende Momente, bemerkenswerter Mut und eine neue, alte Protestkultur: Der Widerstand, er formiert sich. Bis hierhin und nicht weiter!

BRD

2019

FILMREIHE Gesellschaft

REGIE Karin de Miguel Wessendorf

KAMERA Frank Kranstedt, Gerardo Milsztein, Dieter Stürmer, Michael Goergens

MUSIK Fabian Berghofer

AB 0 JAHRE

LÄNGE 115 MIN.

Das Kino-Programm an den nächsten Tagen in Wasserburg:

Mittwoch 05.06
18.00 UHROnce again – Eine Liebe in Mumbai
18.15 UHRVon Bienen und Blumen
20.15 UHRRoads
20.30 UHRVan Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit
Donnerstag 06.06
20.00 UHRAll My Loving
20.15 UHRRoads
Freitag 07.06
20.00 UHRAll My Loving
20.15 UHRRoads

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2 Kommentare zu “Handeln statt hadern

  1. Edeltraud Wehnl

    Ich würde mir wünschen, dass bei der Fällung von ganzen Wäldern für den Bau von Windrädern wie aktuell der Märchenwald der Gebrüder Grimm – eine ebenso große Protestwelle losbricht.

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  2. Faktencheck von correctiv:
    Nicht der ganze Wald soll gerodet werden. Teile davon sind aber potenzielle Standorte für Windräder zur Energie-Gewinnung. Die Grünen waren an der Entscheidung beteiligt, jedoch zusammen mit CDU, SPD, FDP und den Piraten. Naturschutzorganisationen halten die Gebiete im Reinhardswald für unbedenklich

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