„Hallo, Radl-Begeisterte, wo seid ihr?“

Wasserburger Verein INNTRAILS lädt am Sonntag ein - Unser Video zur Einstimmung

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Dringend Mitglieder und Interessierte gesucht – Jung und Alt: Der Verein INNTRAILS in Wasserburg – er soll weiter leben! Deshalb findet am kommenden Sonntag, 25. November, um 11 Uhr direkt an der Strecke vor Ort am Inn (siehe genaue Lage-Beschreibung weiter unten) eine Info-Veranstaltung der radbegeisterten Aktiven statt. Denn 2019 soll es mit Schwung, neuen Ideen und mehr öffentlicher Aufmerksamkeit weitergehen.

Dazu ist es aber nötig, dass die Trails deutlich mehr vom Verein bespielt – heißt befahren – werden, als es bisher der Fall war. Dafür brauchen die Inntrailer Wasserburg dringend mehr Mitglieder. Ein Komplettumbau der Trails ist angedacht, bei dem von Klein bis Groß für jeden noch mehr, als bisher, dabei sein wird! Auch dafür brauchen die Aktiven mehr schaufelwillige Radlbegeisterte oder solche, die es werden wollen.

Zur Einstimmung hier dieses Video des Vereins:

 

Alle, die derzeit bereits im Verein INNTRAIL sind und weitermachen wollen, sollen/werden am Sonntag kommen und alle, die in den Verein wollen oder sich einfach nur informieren möchten – Jung und Alt – sind ebenfalls herzlichst um 11 Uhr eingeladen!

Ein Bild vom Umbau am vergangenen Wochenende:

Es zeigt einen Abschnitt des Pumptracks, eine Strecke mit dem Ziel, sie ohne zu treten und nur durch Gewichtsverteilung zu durchfahren.
Eine perfekte Übung für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen.

 Und so findet man am kommenden Sonntag um 11 Uhr in Wasserburg hin:

 

Hilfe und Unterstützung notwendig

Es reicht! Diesen dringenden Appell hatten die Sportler des Wasserburger Vereins InnTrails zuletzt über uns, die Wasserburger Stimme, an die Bürger gerichtet: „Bitte achtet unser Sport-Projekt in Wasserburg – versteht doch bitte, wie viel Energie und schweißtreibende Arbeit in unseren Strecken ruht!“

Denn verzweifelt sind die aktiven Sportler des Wasserburger Vereins schon lange und es wird einfach nicht besser: Schon wieder mussten sie eine Zerstörung ihres mühselig erarbeiteten Fahrer-Geländes auf ihrem gepachteten Grundstück unterhalb der Wasserburger Umgehungsbrücke am Inn feststellen. Dabei sind sämtliche Hügel (die sogenannten Dirtjumps) und Rampen reine Handarbeit – schwerste noch dazu.

Es wird über das Gelände einfach drübergelatscht oder per Radlfahren zerstört – die Spuren sind eindeutig. Das Verletzungsrisiko steigt enorm durch nicht mehr perfekt präparierte Strecken. Der dringende Appell der Aktiven:
„Wenn ihr gerne fahrt, kommt doch in unseren Verein InnTrails e.V. und fahrt mit uns oder als Gastfahrer, aber bitte nie ohne unsere Anwesenheit“, so Florian Arnold, einer der Aktiven.

Ab sechs Jahren ist das möglich, dabei zu sein – das Radlfahren sollte man halt schon können. Der Wasserburger Verein hat eigens einen Parcours für Kids.

Auch am Wochenende wieder war einer der Schaufeltage mit vielen Stunden Arbeit in Wasserburg.

Unser Foto: Wichtig ist, dass die Absprungkanten scharfkantig sind, um einen definierten Absprung samt Sprung zu schaffen. Entscheidend: Ab der Kante muss das Rad in der Luft sein, um die Kanten nicht abzurunden oder zu zerstören.
Das Verletzungsrisiko steigt aufgrund eines nicht kontrollierbaren Absprungs …

Leider oft zerstört, zertrampelt …

Der Sport

Slopestyle ist eine der spektakulärsten Disziplinen im Biken. Es gibt Meisterschaften – der Sport ist besonders vom Skifahren wie Snowboarden bekannt.

Dirtjump beschreibt das Fahren auf den angelegten Erdhügeln, die einen Absprung und eine Landung haben. Der Fahrer springt dabei durch die Luft und versucht, verschiedenste Tricks zu machen (siehe auch unser untenstehendes Video).

Der Übergang zum Slopestyle ist fließend. Beim Slopestyle werden auch noch weitere Elemente (Wallrides, Drops und Boxen) zum Beispiel Holz mit in den Parcours eingebaut. Auch bei diesen Elementen versucht der Fahrer, Tricks zu zeigen. Wird das Gelände steiler und die Elemente noch größer, dann bewegt man sich im Big-Mountain-Bereich zu. Hier muss man schon sehr erfahren sein, um den Parcours zu bewältigen und dabei auch noch Tricks zu machen. Die Freeride Mountain Bike Association (FMBA) ist so eine Art Weltverband und unter ihrem Dach werden von verschiedenen Veranstaltern Events für verschiedene Könnerstufen angeboten.

Das Bike und die Ausrüstung

Meist werden Hardtrails mit Federgabeln gefahren, die etwa 100 Millimeter Federweg haben. Die Gabel wird aber oft so hart eingestellt, dass sie nur noch in Notsituationen federt. Die Bikes verfügen über nur einen Gang und sind sehr kompakt und flach gehalten. Viele Fahrer haben extra lange Bremsleitungen, damit sie den Lenker ohne Probleme drehen können.

Dirt- und Slopestyle-Fahrer bevorzugen eine eher legere Kleidung. Jeans, T-Shirt und eine Art Skateboardhelm. Darunter werden meist Knieprotektoren getragen. Je größer die Sprünge werden, desto mehr sollte man sich auch mit einem Fullfacehelm und weiteren Protektoren, wie einem Rückenprotektor, schützen.

Zum InnTrails e.V. Wasserburg

Der Verein hat das Grundstück unter der Umgehungsbrücke gepachtet –
sämtliche Hügel (Dirtjumps) und Rampen sind reine Handarbeit, was gerne Muskelkater und Wasserblasen hervorbringt.

Freundlicherweise unterstützen einige Firmen die Inntrailer – so wie die Firma Hutterer mit Werkzeugen oder auch Zimmereien mit Holz – die restlichen Kosten werden von den Mitgliedsbeiträgen und Tagesgebüren beglichen.

Die Strecken sind technisch sehr anspruchsvoll, mit hohem Verletzungsrisiko für Ungeübte und kalkulierbarem Risiko für geübte Fahrer!
Es erfordert spezielle Fahrräder (Dirtbikes) die den Belastungen stand halten und natürlich Schutzausrüstung für Kopf, Arme und Beine – siehe weiter oben im Bericht.

Oft wird ein Tag zum Schaufeln (shapen) ausgemacht, an dem möglichst viele helfen auszubessern, zu verbessern oder umzubauen.
Achtung: Fahren dürfen Nichtvereinsmitglieder nur dann, wenn Vereinsmitglieder vor Ort sind,  drei Euro für den Tag entrichtet wurden und ein Haftungsverzicht (bei unter 18 mit Unterschrift der Eltern) unterschrieben wurde oder wenn man Vereinsmitglied ist (30€/Jahr).
Informieren kann man sich auf Facebook unter InnTrails eV, – da gibt’s auch die Dokumente zum Download und man kann den Verein anschreiben.

Der Wasserburger Verein zählt aktuell 20 Mitglieder von sechs bis 34 Jahren.

Florian Arnold: „Da viel Übung erforderlich ist, ist es umso wichtiger, zusammen zu fahren – um von den erfahrenen Fahrern zu lernen und um nichts zu zerstören!
Wir geben gerne Auskunft und freuen uns über neue Mitglieder und Gastfahrer.
Viele Passanten am Inn freuen sich stets und staunen, wenn es was zu sehen gibt –
manche wollen dann sogar spontan in die Vereinskasse spenden!
Es gibt auch eigens eine Infotafel zum Verein neben dem ersten großen Holzabsprung. Aber es gibt auch einige Ketten, die bei Abwesenheit von uns Mitgliedern das Fahren Dritter verhindern sollen.“ Unser Foto – es solle ja niemandem etwas passieren …

Hier ein paar Impressionen zu dem Sport in Wasserburg per Video (einfach anklicken)

lnntrails Wasserburg

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