Halle zu: Frust und Hoffnung!

Aus Sicht der Rotter Basketball-Abteilung und aus Sicht der U18-Spielerin Fanny ...

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„Jetzt haben wir gefühlt mehr Hygiene-, Trainer- und Spieler-Schulungen als Trainingseinheiten auf dem Platz gemacht und nun muss die Halle wieder zugesperrt werden.” Sichtlich frustriert stellt Fanny B. ihre Hallenschuhe bis auf weiteres in die Ecke. Freitagabend kam sie von der letzten Spielerinnen-Sitzung der Basketball-Abteilung im ASV Rott heim. Eine lang geplante Sitzung, die vor dem Auftakt der ersten Punktspiele stattfinden sollte, aber nun eine erneute „Abschiedsvorstellung“ wurde …

Dabei steht das Hygienekonzept für die Basketballspiele, wie Damen-Trainer Peter Bauer in seinem Vortrag treffend analysierte: Beschilderung der Wege, Erfassung der Daten, Abstandsregelung … All dies wurde über Wochen hinweg für die Rotter Schulturnhalle ausgetüftelt in dem Wissen, dass jede noch so geringe Abweichung das Ende der weiteren Benutzung der Halle bedeuten kann.

In vielen Heim-Arbeitsstunden war eigens für das Kampfgericht eine Kabine mit Trennwänden gebaut worden. Hierbei geht auch an dieser Stelle der Dank an Vereinslegende Robert Perfler, der – so Abteilungsleiter Martin Schreyer – federführend bei der Herstellung dieser Box war.

Durchaus kritisch wurde von den Spielerinnen noch angemerkt, dass die Kommunikation der Trainingszeiten zwischen den Trainern und den einzelnen Mannschaften verbesserungswürdig sei. Die Trainer gelobten hier Besserung und das Problem sollte bis zu den nächsten Trainings abgestellt werden.

Wie schon im ersten Lockdown, bietet Peter Breitfeld mindestens zweimal die Woche ein Online-Training an. Alle Teams sollen zusätzlich zu den Athletikeinheiten auch noch von ihren Coaches mit kleineren Videoübungen versorgt werden.

„Und für die ganz Kleinen überlege ich mir noch ein paar besondere  Überraschungen“, schmunzelt Fanny B.

Obwohl die Spielerinnen-Sitzung ein Erfolg war, war doch die Enttäuschung der Damen über die erneute Zwangspause für den geliebten Basketballsport spür- und hörbar.

„Hoffentlich”, so Fanny, „halten sich die Leute an die Regeln und der Amateursport kann nach Beendigung des Lockdowns wieder dort anknüpfen, wo er Ende Oktober bereits stand: Am Beginn eines zwar eingeschränkten, aber doch stattfindenden Wettkampfs.”

br

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