Haager im Internet betrogen

2.400 Euro für Bohrgerät überwiesen - Teures Gerät kam aber nie an

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Ein in ebay-Kleinanzeigen angebotenes Bohrgerät wollte an den Weihnachtsfeiertagen ein 41-jähriger Internetnutzer aus dem Gemeindebereich Haag erwerben und überwies zu diesem Zweck den Kaufpreis in Höhe von 2.400 Euro im Voraus. Das Gerät wurde ihm aber nicht geliefert. Auf Nachfragen beziehungsweise Anmahnungen oder anderweitige Kontaktaufnahme reagierte der fragwürdige Artikelanbieter dann aber einfach nicht mehr.  

Wie der Kaufinteressent dann weiter feststellen konnte, war das besagte Gerät danach aber nach wie vor zum Verkauf in ebay ausgeschrieben und der „Verkäufer“ bot es bei einer erneuten Kontaktaufnahme mit ihm unter einem anderen Email-Account erneut zum Kauf an. Der Anbieter versucht hier ganz offensichtlich wiederholt beziehungsweise serienweise gutgläubige Kaufinteressenten hereinzulegen. Der Fall wurde mittlerweile bei der Polizeistation Haag zur Anzeige gebracht. Gegen den namentlich bekannten Artikelanbieter wird nun Anzeige wegen Betrugs erstattet.

Seitens der Polizei wird in diesem Zusammenhang angeraten, bei Internet- oder ebay-Verkaufsangeboten mit Vorausüberweisungen größerer Geldbeträge äußerst vorsichtig beziehungsweise zurückhaltend zu sein und in diesen Fällen einen Internetbezahldienst zu verwenden, bei dem gegebenenfalls die vorweg erfolgte Überweisung wieder rückgängig gemacht werden kann.

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Ein Kommentar zu “Haager im Internet betrogen

  1. Da haben sich aber 2 getroffen. Dümmster Gauner seit langem und nicht informierter Internetkäufer. Ich muss mich schon fragen, wer den Schuss bezüglich Vorkasse im Internet noch nicht gehört hat.

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