„Wasser” als Herzensangelegenheit

Filmemacher Slavko Spionjak aus Tötzham hat ein neues Projekt zu einem heißen Thema

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Er ist Musiker, Künstler, Produzent und Filmemacher – Slavko Spionjak aus Tötzham in der Gemeinde Babensham ist in Stadt und Altlandkreis Wasserburg bekannt wie ein bunter Hund. Und das vor allem durch seine spektakulären Filmprojekte. Ein solches plant er jetzt wieder – zusammen mit seiner Schwester Slavica. Diesmal geht es um ein heißes Thema: Das Trinkwasser und dessen Kommerzialisierung. „H2O soll der 30-minütige  Streifen heißen.

Der geplante Film

Wir schreiben das Jahr 2025. Den großen Konzernen gehört mittlerweile nicht nur finanziell, sondern auch politisch die Macht. Lobbyisten lenken die Geschicke der Menschen und verdienen an ihnen und ihren Bedürfnissen. Vor allem an den Dingen, die überlebenswichtig sind. Wie das Wasser.

Die wichtigsten Trinkwasserquellen der Erde sind privatisiert. Auch in Deutschland. Hier hat sich die Regierung mit den großen Konzernen zusammengetan und ein Gesetz verabschiedet: Jeder Mensch muss für jeden Tropfen Wasser bezahlen. Jeder Tropfen wird quasi vom Konto der Menschen abgebucht. Jeder Tropfen, den er zurückgibt, wird ihm wieder gutgeschrieben. So hat man ein kontrollierbares System entwickelt: Den gläsernen Wasserverbraucher. Jedem Neugeborenen wird ein Chip implantiert, der den Wasserverbrauch und die Menge des ausgeschiedenen Wassers genau registriert.

 

Das Projekt:

„Wir sind keine Politiker, haben keinen politischen Hintergrund, aber wir wollen ein Plädoyer halten: Trinkwasser gehört in die Hand der Allgemeinheit und nicht in die privater Firmen”, sagt Slavko Spionjak. Und seine Schwester ergänzt: „Das ist ja fast unheimlich, wie man da auf die Idee kommen kann, das zu privatisieren.” Deshalb habe man überlegt, was man gegen diese weltweiten Pläne machen könne. „Dabei ist das Drehbuch herausgekommen”, so Spionjak.

Das Filmprojekt soll im September gestartet werden. Drehort ist Wasserburg – bezeichnenderweise. Mit dabei sind wieder Schauspielprofis aus bekannten Fernsehserien wie den „Rosenheim Cops”. Allerdings werden auch noch jede Menge Statisten und weitere Schauspieler gesucht. „Und wir suchen Menschen, die uns bei dem Projekt unterstützen – ob mit Equipment, finanziell oder auch einfach nur moralisch durch eine gute Idee.” Spionjak versichert, dass weder er, noch seine Schwester oder die Schauspieler an dem Projekt verdienen. „Wir machen das alle, weil es uns eine Herzensangelegenheit ist.”

 

Der Kontakt:

Wer Interesse an dem Projekt hat, kann sich direkt an Slavko Spionjak wenden:

https://www.facebook.com/slavko.spionjak?epa=SEARCH_BOX

 

Babensham, Tötzham 10
www.ue-spionjak.de
www.uespionjak-film.de
Telefon 0 80 74/86 88
Mobiltelefon: 0 160 / 1555 800
e-Mail: info@ue-spionjak.de

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2 Kommentare zu “„Wasser” als Herzensangelegenheit

  1. Coole Idee! Respekt…
    Lieber vorher wachrütteln, als am Ende da stehen und zusehen, wie das Wasser tatsächlich ” privatisiert” wird..
    Wurde ja schon mal darüber nachgedacht. Gibt ja ein paar Grosskonzerne auf dem Planeten, die scharf darauf sind….

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  2. In unserer rumänischen Partnerstadt Cugir ist das so.

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