Großes Interesse an Infoabend

Berufsfachschulen des Inn-Salzach-Klinikums zeigten ihr breites Spektrum

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Auf großes Interesse stieß auch in diesem Jahr wieder der Berufsinfoabend der kbo-Berufsfachschulen für Pflege, bei dem sich Eltern und Lehrer, vor allem aber die zukünftigen Auszubildenden über die Möglichkeiten am kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg informieren konnten.

Schulleiterin Dr. Sabine Balzer und Stellvertreter Wolfgang Janeczka stellten die verschiedenen Ausbildungswege vor; besonderes Augenmerk wurde in diesem Jahr auf die neue Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann gelegt. Seit 1. Januar werden die drei Berufsbilder Krankenpflege, Kinderpflege und Altenpflege zu einer dreijährigen generalistischen Ausbildung zusammengeführt. Absolventen der Ausbildung stehen damit alle Wege in der Pflege offen. Der allgemeine  Pflegenotstand bewirkt außerdem, dass die Chancen am Arbeitsmarkt im Gesundheitsbereich sehr gut sind. Zusätzlich wird an den Berufsfachschulen des Klinikums auch die einjährige Ausbildung zur Pflegefachhilfe angeboten, außerdem kann in Kooperation mit der Technischen Hochschule Rosenheim ein duales Studium Pflege absolviert werden.

Nach der Vorstellung des Klinikums, der Besonderheiten der Ausbildung und den Rahmenbedingungen, bot Pflegedienstleister Ludwig Spirkl in einem kurzen Vortrag Einblicke in den Pflegealltag auf einer Station. Praxisanleiterin Rosina Wagner stellte die Aufgaben der Praxisanleitung vor und Gertrud Huber informierte zusammen mit einer Schülerin über das Programm „Erasmus+”. Dieses Programm ermöglicht es Auszubildenden Arbeitserfahrung im europäischen Ausland zu sammeln. Im Anschluss hatten die Besucher die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen selbst tätig zu werden. Zum Beispiel bei der Händedesinfektion, beim Ausprobieren einer Reanimation an der Übungspuppe oder dem Wickeln einer Säuglingspuppe. An Informationsständen konnten außerdem offene Fragen geklärt und zusätzliche Details zur Ausbildung eingeholt werden.

 

Foto: An verschiedenen Stationen konnten die Besucher sich informieren, aber auch selbst tätig werden und zum Beispiel die Reanimation an einer Übungspuppe testen.

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